Intel-CPUs mit Radeon-Technologie: Deal abgeschlossen oder nur eine Ente?
AMD und Intel sollen einen Lizenzvertrag abgeschlossen haben, der es Intel erlaube, Radeon-Patente zu nutzen oder direkt eine komplette Radeon-GPU als MCM-Package neben eine hauseigene CPU zu schnallen. Es gibt allerdings auch Gegenstimmen, die glauben, dass die Gerüchte dazu dienten, AMDs Aktienkurs anzutreiben.
Noch vor AMDs Financial Analyst Day 2017 am vergangenen Dienstag berichtete die Webseite fudzilla.com ohne Angabe einer Quelle, dass AMD und Intel den lange kolportierten Lizenzvertrag abgeschlossen hätten. Nicht klar war, was genau Inhalt des Deals sein sollte. Denkbar wäre, dass Intel Zugriff auf AMDs GPU-Patente erhält, die bei den hauseigenen iGPUs angewandt werden könnten. Darüber hinaus sprach die Gerüchteküche auch schon von einem Multi-Chip-Modul (MCM), das eine reine Kaby-Lake-CPU (ohne Intel-iGPU) mit einer Radeon-iGPU vereinen sollte. Kyle Bennett von hardocp.com, der die Gerüchte rund um ein Lizenzabkommen zwischen AMD und Intel erstmals streute, bekräftigte den fudzilla.com-Bericht, wonach der Deal abgeschlossen sei.
Erwartungen wurden geschürt, dass AMD das Lizenzabkommen mit Intel während des Financial Analyst Days bekannt geben könnte. Die Erwartungen an der Börse waren offensichtlich hoch, denn zu Beginn der Veranstaltung ging der Aktienkurs wieder steil auf die 14 US-Dollar zu. Letztendlich wurde der angebliche Deal nicht einmal erwähnt, die Aktie fiel daraufhin wieder unter die 12 USD - Tendenz fallend. Ein Bericht auf der Branchenseite seekingalpha.com legt die Möglichkeit nahe, dass das komplette Lizenzabkommen fingiert sei, um AMDs Aktienkurs zu manipulieren. AMD widerspreche den "Fake-News" nicht, weil eine Kurssteigerung nicht ungelegen komme.
Ob an der Sache etwas dran ist oder nicht, bleibt abzuwarten. Intel dementiert die Gerüchte jedenfalls über Dritte. Der Bericht von seekingalpha.com macht aber auf einen Teil des jetzt abgelaufenen Lizenzabkommens zwischen Intel und Nvidia aufmerksam, der oft in Vergessenheit gerät: Auch wenn sich der Lizenzstreit zwischen den beiden Unternehmen ursprünglich auf die Nforce-Chipsätze bezog, beinhaltete das letztendliche Abkommen die Erlaubnis für Intel, sämtliche Nvidia-Patente zu nutzen, die bis zum 31. März 2017 eingereicht wurden. Das Nutzungsrecht bleibt auf unbestimmte Zeit bestehen, sodass Intel wohl gar keine Eile hat, sich einen neuen Lizenzpartner zu suchen - beispielsweise AMD.

Intel hat ja seine internen IGP´s schon lange nicht mehr ordentlich aufgepumpt, sondern liefert nach den Boardwell IGP´s nur noch Standardkost.
Alles andere ist aber richtig
Samsung entwickelt die Fertigungsanlagen um damit Geld verdienen.
Schau mal nach wieviele Kunden bei der Chipfertigung von Samsung profitieren.
Bei AMD werden die Chips bei Globalfounderies hergestellt, diese wiederum haben ein abkommen mit Samsung usw.
Und das Intel so spitze ist haben wir alle schon begriffen, 1Mrd. Strafzahlung an AMD
wegen Handelsabkommen usw.
Nur das war die Aktion wo AMD damals das Genick gebrochen hat, bis dahin haben sie
ihre Chips selber Hergestellt.
Ich bin bis heute dabei das die 1Mrd. Zu wenig waren
weil es ein richtiger Rufmord war.
Zu dieser zeit waren die AMD x2 den Intel core duo überlegen, und wenn man in diese
Geschäfte gegangen ist wurde dem Kunden erklärt das AMD zu langsam ist gegenüber
Intel.
Ich weis noch wie ich im Mediamarkt stand und gefragt habe ob sie keine Amd PC haben,
darafhin bekamm ich die Antwort ´´Nein Amd haben wir nicht Intel ist schneller und besser´´
AMD hat weniger verkauft in dieser Zeit obwohl sie überlegen waren, Geld wo
dann für die Entwicklung gefehlt hat, und Intel haben ihre langsamen Cpu´s auf dem
Markt unter die Leute gebracht und mehr verdient als ihre einmalige Zahlung an AMD.
Alles andere ist aber richtig