Alder-Lake-CPUs: Intel bestätigt Hybrid-Design über Einträge in offiziellem Linux-Patch
Auch wenn es nach all den Vorzeichen und Gerüchten in der jüngeren Vergangenheit keine Überraschung mehr sein dürfte: Intel hat nun mehr oder weniger offiziell bestätigt, dass die Alder-Lake-CPUs auf ein Hybrid-Design aus großen, leistungsstarken und kleinen, effizienten Cores setzen, ähnlich wie es der Konkurrent ARM bereits seit langer Zeit bei den mobilen Chips macht.
Rund um die Alder Lake-CPUs kursieren schon seit geraumer Zeit allerlei Gerüchte, von denen sich einige bereits als wahr herausstellten - etwa der neue Sockel LGA1700 oder die für unterschiedliche Einsatzzwecke vorgesehenen Produktreihen mit den Namenskürzeln S, P und M. Nun hat Intel durch den Eintrag in einem offiziellen Linux-Patch bestätigt, dass die neuen Prozessoren in der Tat auf die kolportierte Hybrid-Architektur setzen, bei denen Kerne verschiedener Leistungs- und Effizienzklassen miteinander kombiniert werden.
Dieses Verfahren kennt man bereits von der Big-Little genannten Architektur des Intel-Konkurrenten ARM. Dass nun auch der kalifornische Hersteller bei seiner übernächsten Prozessor-Generation einen hybriden Ansatz verfolgt, bestätigt der bei Intel tätige Software-Entwickler Tony Luck durch einen Eintrag im besagten Linux-Patch. Dort fasst er die Alder Lake-Chips gemeinsam mit den bereits erschienenen Lakefield-CPUs unter der Überschrift "Hybrid Core / Atom Processors" zusammen. Damit dürften sich auch viele Vermutungen rund um die Konfiguration der einzelnen Alder Lake-Modelle bewahrheiten.
Je nach Produktreihe sollen sich unterschiedliche Kombinationen unter der Haube zusammenfinden. Bei Alder Lake-S sollen es acht Core- und acht Atom-Kerne sein, gepaart mit einer GT1-Grafikeinheit. Alder Lake-P soll entweder in 2/8- oder 6/8-Konstellation erscheinen, Alder Lake-M ebenfalls mit 2/8 - in beiden Fällen gepaart mit einer GT2-Grafikeinheit. Weitere Angaben zur vermuteten Leistungsfähigkeit und den technischen Details können in unserem letztwöchigen Artikel nachgelesen werden.
Quelle: videocardz
