Google Doodle für Radiopionier Heinrich Hertz [mehr Hintergründe]
Heinrich Hertz wäre heute 155 Jahre alte geworden. Google gedenkt dem Physiker mit einem Doodle. Der Deutsche entdeckte die elektromagnetischen Wellen und schuf damit die Grundlage für zahlreiche moderne technische Geräte - wie dem Radio.
Ohne Heinrich Hertz, der am 22. Februar 1857 geboren wurde und heute 155 Jahre alt geworden wäre, gäbe es keine Radios und drahtlose Telegrafen – heute durch moderne Technik wie Fernsehen und Handys vertreten. Google gedenkt dem deutschen Physiker mit einem Doodle zum Geburtstag. Hertz entdeckte die elektromagnetischen Wellen, deren Frequenz nach ihm benannt ist. Den Durchbruch seiner Entdeckung feierte er am 11. September 1886. Ihm gelang die Übertragung von elektromagnetischen Wellen von einem Sender zum Empfänger – ganz ohne Kabel. Hertz konnte belegen, dass sich elektromagnetische Wellen wie Lichtwellen ausbreiten; auf die gleiche Art und mit der gleichen Geschwindigkeit. Damit legte Hertz auch die Grundlagen für Radios.
Die allen bekannte Einheit "Hertz" wurde 1935 zur Norm für die Anzahl Schwingungen pro Sekunde (allgemeiner formuliert: für die Anzahl sich wiederholender Vorgänge je Sekunde). Ab 1960 wurde Hertz auch von englischsprachigen Ländern als Einheit übernommen. Doch Hertz erforschte noch mehr: So ebnete er mit seinen Forschungen auf dem Gebiet des elektromagnetischen Wellenphotoeffekts auch den Weg für Albert Einstein und seine Lichtquantenhypothese. Hertz starb im jungen Alter von nur 36 Jahren, nachdem er zwei Jahre lang unter Wegener-Granulomatose gelitten hatte. Er ist auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg bestattet.
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