Ryzen 7000: Erste Engineering Samples von Zen 4 aufgetaucht
Auf der Webseite von MilkyWay@Home wurden zwei Engineering Sample von Zen 4 gefunden. Dabei handelt es sich um die später im Jahr erscheinenden Ryzen-7000-Prozessoren. Eine CPU ist mit 16 Kernen und 32 Threads, die andere mit 8 Kernen und 16 Threads ausgestattet. Der Cache fällt möglicherweise doppelt so groß aus wie beim Vorgänger.
Es ist nun schon einige Jahre her, dass Hardware-Hersteller AMD die erste Generation der Ryzen-Prozessoren veröffentlicht und damit den CPU-Markt in seinen Grundfesten erschüttert hat. Aktuell befinden wir uns bei der 5000er-Serie der CPUs (Zen 3), während AMD für die zweite Hälfte dieses Jahr schon neue Prozessoren versprochen hat. Dabei handelt es sich dann um die 7000er-Serie auf Basis von Zen4 mit dem Codenamen "Raphael".
Ryzen 7000: Engineering Samples versprechen großen L2-Cache
Es ist durchaus nicht ungewöhnlich, dass viele Monate vor dem Erscheinen neuer Hardware, bereits erste sogenannte Engineering Samples kursieren, die dafür verwendet werden, Spezifikationen zu testen. Auf der Webseite MilkyWay@Home wurden nun zwei solcher CPUs entdeckt, die ganz klar auf Zen 4 hinweisen. Dabei handelt es sich um einen 16-Kerner mit 32 Threads und einen 8-Kerner mit 16 Threads. In dem Benchmark wird außerdem der Cache mit 1.024 Kilobyte ausgewiesen, was eine Verdopplung im Vergleich zum L2-Cache von Zen3 bedeuten würde.
Für Ryzen 7000 ist es erstmals notwendig, auf einen komplett neuen Sockel mit dem Namen AM5 (LGA1718) umzusteigen. Dafür werden die User aber sehr wahrscheinlich mit Neuheiten wie DDR5-RAM und PCI-Express 5.0 belohnt. AMD hatte bereits bekanntgegeben, dass AM5 eine ähnliche Lebensdauer haben soll wie AM4, damit CPU-Upgrades nicht immer einen komplett neuen Unterboden benötigen. Wir halten Sie zu Ryzen 7000 selbstverständlich weiterhin auf dem Laufenden.
Quelle: Twitter

), die nicht zwei oder mehr Generationen unterstützt hätten: Sockel 432 und 1156. Und das ist schon diskutabel, denn letzterer hat CPUs aus zwei aufeinanderfolgenden Entwicklungslinien erhalten, nur waren die neueren halt nicht schneller.
Ich erinnere mich in diesem Jahrtausend an gerade einmal eine Intel-Plattform (von mittlerweile 22 Stück im Endkundenbereich
Umgekehrt kenne ich kein zusammen mit Bristol Ridge erschienenes Mainboard, auf dem auch nur Pinnacle Ridge geschweige denn Matisse laufen würde, kaum ein mit Matisse erschienenes Mainboard unterstützt Bristol Ridge und für die meisten Platinen dazwischen muss man sich je nach UEFI für den einen oder den anderen entscheiden. Offiziell ist zudem gar nichts davon, nur 400er Mainboards unterstützen von Summit Ridge bis Matisse wenigstens drei Generation offiziell. Blöd nur, dass diese Mainboards zusammen mit Pinnacle Ridge gekauft wurden, sodass nur wenige Anwender die ein Jahr älteren, praktisch funktionsgleiche Hardware aus der ersten Generation damit kombinieren wollte und auch nur wenige ein Jahr später schon wieder aktuen Aufrüstbedarf haben. Der bahnt sich erst jetzt langsam an, für Vermeer muss aber schon wieder auf Eigenarbeit der Mainboard-Hersteller hoffen.
Super!
Dann:
- Wie sieht es bei Intel aus? Oh!... 1.25 MB. OK aufgeschlossen.
- Aber sind die Architekturen wirklich vergleichbar?
Wenn man überlegt das es früher auch schon CPUs gab die 3-6MB L2-Cache hatten.
Es waren aber CPUs die maximal 4 Kerne hatten. L3-Cache?
Bis gestern hatte ich nur die eine Meinung… Mehr Cache ist besser. Nichts ist schneller, aber teuer.
Aber warum ist das so?
Erst heute verstehe ich, warum Cache so teuer ist.
Das ist nicht ein Speicher, der so teuer ist, weil er viel schneller als der Arbeitsspeicher arbeitet…
Nein, er benötigt im Verhältnis sehr viel Platz und dass macht ihn so teuer.
https://i.redd.it/pa9c5mu9y2y51.jpg
Ich finde es immer wieder spannend wie die Hersteller versuchen das maximal Beste aus einer Waferfläche rauszuholen.
Am Ende zählt aber nur der Mehrwert für den Kunden.
Stand von Ende 2020. Aber was den offiziellen, dunkelgrünen Bereich angeht, hat sich nichts geändert. Ergänzen könnte man heute noch eine zweite 5000er-Zeile für Cezanne. Wollte man einfach nur die Aufrüstqualitäten der Plattform beurteilen, sollte man im Gegenzug Zen+ und die 400er wegdenken, denn das war ja nicht einmal ein vollwertiges Refreh der ersten Generation.
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Ich kann mir gut vorstellen, AMD wollte sich mit dem offiziellen (Nicht-)Support einfach um Gewährleistungsansprüche und Arbeit für Tests für ältere Chipsätze drücken, in dem man die technische Möglichkeit zwar belässt aber den Support dafür an die Boardhersteller verlagert. Kann man jetzt dran rummäkeln, aber immerhin ist es weitaus lockerer als bei Intel, wo sowas seitens des CPU Herstellers gleich von vornherein verunmöglicht wird.