PCGH-Plus Label [PLUS] Intel entlarvt: Core i9-9900K und Co. auf Z170/B150 nutzen

PCGH Plus: Z170- und Z270-Mainboards nutzen genauso den Sockel 1151 wie die aktuell besten Gaming-CPUs. Aber leider laufen Letztere nicht in Ersteren - sagt Intel. "Tun sie wohl!", sagen Modder. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 04/2019.

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 Intel entlarvt: Core i9-9900K und Co. auf Z170/B150 nutzen
Quelle: PC Games Hardware

Coffee Lake für alle

Zum Skylake-Launch im Herbst 2015 war die Spiele-CPU-Welt leicht vorhersehbar: AMDs Bulldozer interessierte nur noch im Budget-Bereich; Intel lieferte alle 12 bis 18 Monate eine neue CPU-Generation mit magerem Leistungsplus. Im Wechsel wurden dabei jedes zweite Jahr die Fertigungsmethode oder Sockel und Architektur gewechselt. Käufer von Core i7-6700K, i5-6600K oder günstigerer 14-nm-Modelle für den Sockel 1151 waren sich also sicher, mittelfristig auf 10-nm-Prozessoren der Cannon-Lake-Familie mit 7000er-Nummer aufrüsten zu können - und lagen in jedem einzelnen Punkt falsch.

Sockel 1151: Ein Rückblick

Als Hintergrund für diesen Artikel ist ein Rückblick auf Intels CPU-Roadmap nach Skylake nötig. 2016 erschien: gar nichts Neues, zumindest nicht in Mittel- und Oberklasse. Stattdessen gab Intel das Ende des seit Pentium-4-Zeiten gepredigten (aber nie eingehaltenen) 2-Jahres-Schemas bekannt. Im Rahmen eines neuen 3-Jahres-Zyklus wurden die 7000er-Nummern dann Anfang 2017 an "verbesserte" Skylake vergeben - "Kaby Lake" machte nichts anders und war abseits minimal besserer Taktbarkeit nicht schneller, wurde aber als "neu" verkauft.

Als Konter zu AMDs Ryzen-Offensive folgte deswegen bereits im Herbst 2017 der Core i7-8700K alias Coffee Lake. Erneut verzichtete Intel auf den bereits 2016 erwarteten 10-nm-Prozess mit erhöhter Effizienz, stattdessen hatte man die bewährte Technik um zwei auf bis zu sechs Kerne aufgebohrt.

Im Zuge anhaltender Probleme in der Fertigungsentwicklung wiederholte sich dieses Spiel 2018: Das aktuelle Spitzenmodell heißt i7-9900K und hat acht Kerne, basiert aber auf der gleichen Architektur und dem gleichen 14-nm-Prozess, der 2015 mit vierkernigen Skylakes eingeführt wurde. Dank Feintuning stieg der maximale Turbo-Takt um 800 MHz und alternativ können im 4-GHz-Bereich heute oft acht Kerne arbeiten, wo früher nur vier in das Strom- und Finanzbudget passten. Aber von der reinen Skalierung abgesehen hat sich nichts geändert.Auch die Kommunikation mit der Außenwelt läuft über unveränderte Schnittstellen und passend hierzu sitzt auch der Core i9-9900K im Sockel 1151. Oder doch nicht?

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Folgende Themen finden Sie im Artikel: 
  • Sockel 1151: Ein Rückblick
  • 1151 vs. 1151: Diese Grenzen gilt es zu überwinden
  • UEFI-Modden in der Praxis
  • Das richtige Material für physische Modifikationen
  • Coffee-Lake-Mod im Leistungs-Check
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