China-CPUs: Zhaoxin geht den Weg von AMD und Intel

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China-CPUs: Zhaoxin geht den Weg von AMD und Intel
Quelle: Zhaoxin

Der chinesische CPU-Hersteller Zhaoxin scheint sich von der großen Konkurrenz etwas abzuschauen: zukünftig werden die Prozessoren sogenannte "preferred cores" bestimmen. Die schnellsten Kerne werden demnach zuerst bedient.

Der chinesische CPU-Hersteller Zhaoxin, bei welchem es sich um ein Joint Venture aus Via Technologies und dem Shanghai Municipal Government handelt, hat bekanntgegeben, dass die hauseigenen CPUs Updates erhalten werden, um ein Feature zu implementieren, welches man bereits von der direkten Konkurrenz in Form von AMD und Intel kennt. Dabei handelt es sich um die Bestimmung von sogenannten "preferred cores". Dadurch soll es möglich sein, die schnellsten Kerne zuerst anzusteuern, wodurch sich die Single-Thread-Leistung der CPUs deutlich erhöhen soll.

Zhaoxin: Single-Thread-Performance wird durch Update erhöht

Der Hintergrund ist, dass moderne Multikern-Prozessoren über Kerne mit unterschiedlichen Leistungskapazitäten verfügen. Werden die Kerne mit den potentiell höchsten Taktraten zuerst angesprochen, wird hier die höchste Performance abgerufen. Zhaoxin hat nun eine Serie an Patches für den Linux-Kernel ausgeliefert, welche zur Folge haben, dass diese hochperformanten CPU-Kerne priorisiert werden. Allerdings hat die Sache aktuell noch einen Haken: Zhaoxin macht bei den Patches keine Angabe, welche CPUs genau unterstützt werden.

Dabei ist es also weiter unklar, ob die Updates noch für aktuelle Prozessoren ausgeliefert werden oder erst für zukünftige Prozessoren wie die Century Avenue Modelle der Kaixian KX-7000 Serie. Gerade für die aktuellen KaiSheng KH-40000 Prozessoren, welche insbesondere für Data Center geeignet sind, könnte eine gesteigerte Single-Thread-Performance von großem Nutzen sein. Es bleibt nun abzuwarten, ob Zhaoxin mehr Informationen zu den unterstützten Prozessoren nachliefert.

Quelle: Phoronix

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Waupee Software-Overclocker(in)
        Liegt wohl daran das der Chef von VIA Pro Chinesisch ist, ja sowas

        gibt es in Taiwan
      • Von Waupee Software-Overclocker(in)
        Liegt wohl daran das der Chef von VIA Pro Chinesisch ist, ja sowas

        gibt es in Taiwan
      • Von Ripcord Volt-Modder(in)
        Laut Wikipedia ist Via an Zhaoxin nur zu 14.75% beteiligt, obwohl ohne Via und deren X86 Lizenz diese CPU's gar nicht möglich wären. Finde das schon sehr wenig, da es für China ein sehr wichtiges Projekt ist um Unabhängig vom Westen zu werden.

        Gibt es da denn gar keine Sanktionen der USA? VIA stammt doch aus Taiwan und helfen mit ihrer X86 Lizenz jetzt China konkurrenzfähig zu werden.
      • Von soulstyle Lötkolbengott/-göttin
        Erfreulich das sich die Mitbewerber bemerkbar machen, belebt das Geschäft
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