Core i7-6700K: Gleicher Listenpreis wie i7-4790K, trotzdem bis zu 110 Euro teurer [Update]
Der Core i7-6700K ist im PCGH-Preisvergleich inzwischen gut verfügbar mit ziemlich genau 20 Händlern, die ihn als lagernd angeben. Trotzdem ist der Preis mit weit über 400 Euro Richtung 500 noch sehr hoch, eine Besserung ist nicht in Sicht.
Update vom 15.12.15:
Mittlerweile ist der Core i7-6700K bei über 30 Händlern verfügbar, darunter befinden sich Größen wie Caseking, Cyberport und Mindfactory. Trotzdem werden für eine lieferbare CPU 450 bis 500 Euro fällig - klar zu viel, wenn man den gleichen Listenpreis wie beim Core i7-4790K (339 US-Dollar, Straßenpreis ab 340 Euro) bedenkt. Selbst der günstigste Preis für einen nicht lieferbaren i7-6700K liegt inzwischen bei 440 Euro. Zwischenzeitlich konnte man den Prozessor immerhin noch für 350 bis 380 Euro vorbestellen.
Originalartikel vom 16.11.15
Seit der Vorstellung Anfang August im Rahmen des Gamescom ist das Skylake-S-Topmodell in Form des Core i7-6700K nur schlecht verfügbar gewesen. Das schlechte Angebot sorgte folglich für Preise weit über Intels US-Dollar-Empfehlung, trotzdem waren die Bestände fast immer ausverkauft. Der Core i5-6600K war zwar auch nicht immer großflächig verfügbar, allerdings nicht so stark betroffen wie der große Bruder.
Inzwischen hat sich die Situation auch beim Core i7-6700K gebessert. Zum Zeitpunkt, als diese Zeilen geschrieben wurden, hatten 20 Händler die CPU auf Lager. Die drei großen deutschen Shops Alternate, Caseking und Minfactory zählen zwar nicht dazu, dafür andere bekannte wie Hardwareversand/Atelco, Bora Computer und CSV. Trotzdem liegt der Preis noch bei weit über 400 Euro. Ein Händler ruft 430 Euro auf, danach geht es erst bei 470 Euro und schnell Richtung 500 weiter. Wir erinnern uns: Der i7-6700K hat den gleichen Listenpreis in Höhe von 339 US-Dollar wie der i7-4790K und müsste damit eigentlich wie Letzterer für 340 bis 360 Euro erhältlich sein. Der nominell 50 USD teurere i7-5820K ist so mit 400 Euro immer noch deutlich günstiger.
Eine Besserung der Preissituation ist derweil nicht in Sicht. Offenbar haben die Händler gemerkt, dass die Interessenten bereit sind, die absurd hohen Preise für den Core i7-6700K zu bezahlen, als der kaum zu haben war. Selbst jene Shops, die für ihren Preiskampf bekannt sind, darunter Mindfactory, kratzen an der 400-Euro-Marke.

Gruß