160 Intel-CPUs am Körper: Zoll in China nimmt "wandelnden Prozessor" fest
Der chinesische Zoll hatte einen Mann dingfest gemacht, der 160 Intel-CPUs sowie 16 Klapptelefone undeklariert durch die Zollstelle befördern wollte. Der Mann wurde vom Zoll auch als "wandelnder Prozessor" bezeichnet, da die CPUs unter anderem mit Klebestreifen an seinem Körper befestigt waren.
Der Zoll in China hat derweil einiges an Arbeit, was den Umgang mit Computerhardware angeht. Erst musste dieser tausende falsch gekennzeichnete Radeon-GPUs vom Hersteller XFX im Wert von 3 Millionen US-Dollar beschlagnahmen, nun kommt der nächste kuriose Fall hinzu. Diesmal geht es aber nicht um AMD-Produkte, sondern um CPUs von Intel, genauer gesagt 160 Prozessoren der 11. und 12. Core-Generation. Diese wollte am 9. März etwa gegen ein Uhr nachts ein Mann zusammen mit einem Haufen Klapptelefone laut Zollbericht durch die Reisekontrollstelle am Gongbei-Hafen schmuggeln.
Der "wandelnde Prozessor" wurde festgenommen
Um das zu bewerkstelligen, soll er den Zollkanal ohne Deklaration verwendet haben und auf frischer Tat ertappt worden sein. Laut der Webseite Mydrivers wurde der Mann anhand seines auffälligen Ganges gefasst. Denn es soll sich so zugetragen haben, dass die Zollbeamten bei einer Durchsuchung auf 160 Intel-CPUs und 16 Klapptelefone gestoßen sind, die unter anderem mit Klebestreifen an der Wade, der Taille und am Bauch des Manns befestigt gewesen waren.
Der Zoll fasste diesen Vorfall unter dem Namen "wandelnder Prozessor" zusammen. Des Weiteren erinnerte dieser daran, dass die Gepäckstücke, die Einzelpersonen in das Land ein- und ausführen, auf den eigenen Gebrauch und eine angemessene Menge beschränkt sein und der Zollaufsicht unterliegen sollten.
Ebenfalls lesenswert: Intel Core i7-12700 im Test: Von der Vergangenheit eingeholt
Dies soll aber nicht der erste Vorfall gewesen sein, bei dem ein Mann Desktop-CPUs direkt am Körper mit sich trug. Vergangenes Jahr habe es ebenfalls ein Chinese versucht, 304 Prozessoren zu schmuggeln. Diese sollen aber eine Nummer schmaler ausgefallen sein, da es sich um LGA1155-CPUs gehandelt habe, die kleiner als die neuen LGA1700-CPUs sind. Derzeit beschränkt sich diese ungewöhnliche Methode des Mitführens von Prozessoren auf Intel-Line-ups. Das könnte daran liegen, dass AM4-CPUs von AMD keine LGA-Pads, sondern Pins haben, die beim Transport leicht abhandenkommen können. Mit CPUs für den LGA-AM5-Sockel wird sich das aber künftig ändern, falls sich dann noch jemand traut, zum "wandelnden Prozessor" zu werden.
Quelle: Mydrivers via Videocardz


Mal ehrlich, ohne jetzt das irgendwie gutheißen zu wollen aber wenn sich jemand nen 12900K oder zwei in die Unterhose steckt wird ohne Anfangsverdacht kein Zollbeamter der Welt was finden und ahnden. Wenn man mit 160 CPUs in der Jacke durch die Gegend klappert ist das dagegen eher auffällig...
Aber die machen das wahrscheinlich dennoch weil selbst hier die Chancen ziemlich hoch sind nicht erwischt zu werden. Keine Ahnung wie die Kontrollen da in China heutzutage sind aber wenn ich mich so erinnere wie die Ankunft und Kontrolle in Frankfurt am Flughafen war nachdem ich aus Japan zurückgekommen bin (und mir da auch zig CPUs für den fast halben Preis im Vergleich zu uns hätte zulegen können) - da war weit und breit kein Beamter. Weder Zoll noch Polizei, nix. Selbst wenn man was hätte verzollen wollen hätte man keine Chance gehabt.
Aber eigentlich ist es doch ehrenwert wenn sich einer für seinen Job so den Arsch aufreißt.
Stranger stranger. What ar u buyin? What are u sellin?