CeBIT 2007: Intel zeigt Santa-Rosa-Notebooks in Aktion
Hannover (chr) - Intel hat zum Auftakt der weltgrößten Computermesse Cebit erstmals komplette Notebooks auf Basis der kommenden Mobil-Plattform Santa Rosa gezeigt. Zudem enthüllte der Chiphersteller bei einer Pressekonferenz am Donnerstag Morgen in Hannover den endgültigen Namen für die unter dem Namen Robson entwickelte Flashtechnik.
Santa Rosa ist Intels Codename für die nächste Notebook-Generation. Zu dem Technikpaket gehören ein aktueller Merom-Prozessor, ein Chipsatz auf Basis der 965-Reihe und ein WLAN-Modul. Erstmals kommt bei Santa Rosa die Flash-Technik Robson zum Einsatz. Diese heißt nun offiziell "Intel Turbo Memory" und soll unter Windows Vista bestimmte Festplattenzugriffe deutlich beschleunigen. Dadurch starten Anwendungen laut Intel wesentlich schneller, das Aufwachen aus dem Ruhezustand wird ebenfalls beschleunigt.
In einer Live-Demonstration ließ ein Intel-Mitarbeiter anschließend ein aktuelles Notebook gegen eines der Santa-Rosa-Generation antreten. Beide Rechner riefen per Skript "Google Earth" sowie "Photoshop Elements" auf und erledigten anschließend einige typische Aufgaben, wie sie zum Beispiel bei einer Reisevorbereitung anfallen. Das Santa-Rosa-Laptop benötigte für die Aufgaben knapp 72 Sekunden, während das Core-2-Duo-basierte Gerät 131 Sekunden arbeitete.
Der Wireless-N-Baustein, den Intel bereits im Januar vorgestellt hatte, soll die Akkulaufzeit nach Angaben von Intel um bis zu eine Stunde erhöhen und einen fünfmal höheren Datendurchsatz ermöglichen. Zudem steigt die Reichweite laut Intel um das Doppelte.