Halbleiterherstellung: Bosch eröffnet Fabrik RB300 in Dresden
Gut drei Jahre nach der Grundsteinlegung nimmt Bosch nun seine neue Halbleiterfabrik in Dresden in Betrieb. Die Fabrik mit dem Namen "RB300" soll überwiegend Chips für Automobilelektronik fertigen und ist die bislang größte Einzelinvestition in der Firmengeschichte von Bosch: rund eine Milliarde Euro hat das Unternehmen investiert.
Am 19. Juni 2017 verkündete Bosch seine Pläne, eine Fabrik für Halbleiter in Dresden bauen zu wollen. Die Arbeiten begannen im Frühling 2018, heute dann folgt die Eröffnung. Die Fabrik steht auf einem gut 100.000 Quadratmeter großen Areal in der Nähe des Dresdner Flughafens und trägt den Namen "RB300". Bosch produziert dabei auf großen 300-mm-Wafern im 130-nm-Verfahren. In Zukunft soll jedoch eine 65-nm-Technik folgen. Langfristig sollen etwa 700 Arbeitsplätze geschaffen werden. Die gefertigten Chips sollen vor allem in der Autoindustrie Anwendung finden.
Die Fabrik profitiert unter anderem davon, dass die Europäische Union die Mikroelektronik in Europa mit 1,75 Milliarden Euro unterstützen will. Neben Bosch wurden auch die Unternehmen Globalfoundries, Infineon, Osram und Zeiss sowie weitere Firmen unterstützt. Dadurch soll auch das sogenannte "Silicon Saxony" wachsen.
"Heute ist ein besonderer Tag für die Hightech-Region Sachsen. Neben Globalfoundries, Infineon, und X-Fab wird nun auch Bosch modernste Halbleiter im Silicon Saxony produzieren", sagte Dirk Röhrborn, Vorstand von Silicon Saxony e.V. "Die zeitlich vorgezogene Eröffnung der neuen Fertigung ist Ausdruck von höchster Expertise für den Aufbau von hochautomatisierten, KI-gestützten Produktionskapazitäten für komplexe Chip-Produkte. Die Eröffnung fällt auch mit einer weltweiten Knappheit und anhaltenden Nachfrage für Chips zusammen", so Frank Bösenberg, Geschäftsführer von Silicon Saxony e.V.
Eine europäische Halbleiterproduktion soll eine zentrale Säule zur Erreichung einer digitalen Souveränität sein. Pat Gelsinger, der CEO von Intel, geht davon aus, dass die Knappheit bei den Halbleiter-Chips noch Jahre andauern könnte. Intel selbst würde seine Fertigung in Europa gerne ausbauen, verlangt dafür jedoch mehr Fördermittel von der EU.
Quelle: Golem

Das Märchen von dem Technologietreiber Militär wird aber immer noch erzählt.
Die Europäer haben sich längst aus der Höchstintegration verabschiedet.
Die letzten dürften Infinion gewesen sein, die noch einigermaßen mithalten konnten.
Der redet ziemlich viel Stuß in letzter Zeit.:
Der Zug ist abgefahren, schon längst.
So viele Milliarden kann die EU gar nicht investieren, um nur einigermaßen an die Spitzenfirmen heranzukommen.
Na gut, wir geben nicht so viel für die Weltherrschaft aus:
https://de.statista.com/s... ,
da könnte man etwas mehr in die Elektronik stecken.
Wenigstens einer versteht es...
"Eine europäische Halbleiterproduktion soll eine zentrale Säule zur Erreichung einer digitalen Souveränität sein.
Die Europäer haben sich längst aus der Höchstintegration verabschiedet.
Die letzten dürften Infinion gewesen sein, die noch einigermaßen mithalten konnten.
" Intel selbst würde seine Fertigung in Europa gerne ausbauen, verlangt dafür jedoch mehr Fördermittel von der EU."
So viele Milliarden kann die EU gar nicht investieren, um nur einigermaßen an die Spitzenfirmen heranzukommen.
Na gut, wir geben nicht so viel für die Weltherrschaft aus:
https://de.statista.com/s... ,
da könnte man etwas mehr in die Elektronik stecken.