Apple M3: Kern-Stagnation beim Basismodell - aber nicht bei Pro und Max
In Apples Testlaboren soll sich ein M3-SoC befinden, der exakt die Kern-Konfiguration des Vorgängers übernimmt. Bei den Modellen M3 Pro und M3 Max soll sich hingegen mehr ändern.
Nachdem Apples M1 rund eineinhalb Jahre die Stellung gehalten hat, wurde er Mitte 2022 durch den aktuellen M2 abgelöst. Im Herbst wird dieser dann dasselbe Alter erreichen, und offenbar soll er dann erneut von seinem Nachfolger abgelöst werden: dem Apple M3. Zu ebendiesem hat der Bloomberg-Redakteur Mark Gurman nun einige Details parat.
Identische Spezifikationen
Laut Gurman befindet sich in Apples Testlaboren derzeit ein Gerät, das auf das neue Basismodell des M3-SoCs setzt. Gurman ist sich dabei zwar nicht ganz sicher, er vermutet aber, dass es sich um einen neuen Mac Mini handelt. In jedem Fall kommt dort aber der neue M3 zum Einsatz, und auch dessen Spezifikationen sind bekannt. Demnach soll das Modell über je vier Effizienz- und Performance-Kerne sowie zehn GPU-Kerne und 24 GByte Speicher verfügen.
Mit diesen Eckdaten würde der Apple M3 exakt den Vollausbau des M2 kopieren - man könnte von Stagnation sprechen. Vorteile bei der Leistung und dem Energieverbrauch lassen sich aber natürlich auch auf anderen Wegen erreichen. Vorteile dürfte beispielsweise der Wechsel auf TSMCs 3-nm-Fertigung bringen, und auch eine verbesserte Architektur könnte helfen. Ein allzu großer Sprung dürfte der M3 so aber wohl nicht werden.
Passend zum Thema: Apple: Wann sollen die ersten Macs mit M3-Chip erscheinen?
Bei den größeren Modellen gibt es angeblich etwas mehr Bewegung. So soll der M3 Pro mit 14 statt 12 CPU-Kernen und 18 statt 19 GPU-Clustern antreten. Zum Topmodell, dem Apple M3 Max, gibt es zwar noch keine Leaks, doch hier hat Gurman zumindest Spekulationen parat. Demnach geht er davon aus, dass es auch hier 14 statt 12 Kerne und zudem eine GPU mit 40 statt 38 Clustern geben soll. Sicher ist das aber natürlich nicht: Offizielle Details zu den neuen Apple-Chips wird es wohl erst im Herbst geben.
Quelle: Bloomberg via Tom's Hardware

Da hat sich wohl ein Fehler eingeschlichen. Wird sicherlich kein downgrade geben.
Da hat sich wohl ein Fehler eingeschlichen. Wird sicherlich kein downgrade geben.