Apple M3 taucht erstmals im Geekbench 6 auf
Nachdem Apple die neuen M3-SoCs offiziell vorgestellt hat, ist einer der drei neuen Chips erstmals im Geekbench 6 aufgetaucht. Die Leistungswerte sprechen dabei für einen deutlichen Sprung zwischen den Generationen, der grob Apples Marketing-Versprechen entspricht.
Am Montag hat Apple endlich die neue SoC-Generation angekündigt, die aus dem M3, dem M3 Pro und dem M3 Max besteht. Allen Modellen gemein sind dabei der Einsatz von TSMCs 3-nm-Fertigung und eine aktualisierte Architektur. Mit Blick auf die CPU-Leistung sollen die P-Kerne dadurch 30 Prozent und die E-Kerne 50 Prozent schneller sein, als es noch beim originalen M1 der Fall war.
Schneller, aber nicht nur dank Apple
Zumindest im Geekbench 6 kann diese Aussage inzwischen bereits überprüft werden, denn in der entsprechenden Datenbank ist Apples neuer M3 bereits aufgetaucht. Der offenbar in einem Macbook verbaute SoC erreichte dabei einen Singlecore-Wert von 3.076 Punkten. Mit allen Kernen werden 11.863 Punkte erreicht.
| Leistung | Singlecore | Multicore |
|---|---|---|
| Apple M1 | 2.333 | 8.313 |
| Apple M2 | 2.589 | 9.742 |
| Apple M3 | 3.076 | 11.863 |
Mit diesen Werten kann sich Apples neuer SoC deutlich vom Vorgänger absetzen, der es nur auf 2.589, beziehungsweise 9.742 Punkte schafft. Damit liegt der neue M3 natürlich auch vor dem M1, den Apple wohl als Vergleichspunkt ausgewählt hat, um den Leistungszuwachs größer erscheinen zu lassen. Das gemachte Versprechen wird dabei tatsächlich grob erreicht, der M3 ist im Singlecore knapp 32 Prozent und im Multicore knapp 43 Prozent schneller als der M1.
Gegenüber dem M2 ist das Leistungsplus allerdings nicht ganz so groß. Bei der Singlecore-Leistung liegt der M3 hier um rund 19 Prozent vorne, und die Multicore-Leistung ist um knapp 22 Prozent gestiegen. Der tatsächliche Sprung zwischen den Generationen ist damit nicht so groß, wie Apple ihn wohl erscheinen lassen möchte.
Passend zum Thema: Macbook Pro mit günstigerem Einstieg: Aber M3 Pro mit weniger P-Kernen
Immerhin: In beiden Benchmark-Disziplinen ist der Sprung vom M2 auf den M3 größer als der vom M1 auf den M2. Das dürfte allerdings eher an TSMC als an Apple liegen, denn schließlich gab es dieses Mal auch einen Fertigungswechsel. Inwiefern dieser das Leistungsplus ermöglicht hat, und was alles durch die verbesserte Architektur erreicht werden konnte, ist momentan allerdings unklar. Mit weiteren Produkten, die im 3-nm-Prozess erscheinen werden, wird sich das in Zukunft besser abschätzen lassen.

Und nun guckt man sich Intels 13.Gen VS 14.Gen an.....
Erst kommt noch 10++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Ich habe mittlerweile neben meinem IPad Pro 12.9 mit M2 auch ein neues iPhone 15 Ultra Max.
Ich denke ich werde nächstes Jahr dann einen MacMini kaufen wenn der M3 auch in diesem Einzug gehalten hat. ?
Und nun guckt man sich Intels 13.Gen VS 14.Gen an.....