Alder Lake: Verkaufsstart läuft offenbar ganz positiv
Intels Alder Lake legt einen ganz guten Verkaufsstart hin und kann Intel bei Mindfactory auf 30 Prozent Marktanteil im November drücken - Bestwert des Jahres.
Detaillierte Marktdaten für Prozessoren sind wie immer nicht einfach zu bekommen, aber es gibt unter anderem die öffentlichen Zahlen von Mindfactory, die der Reddit-Nutzer Ingbor allmonatlich auswertet. Und da sah es im November für Intel ganz gut aus. Durch den Launch von Alder Lake wollten sich wieder mehr Anwender für ein Produkt aus dem Hause Intel entscheiden und das sorgte für Intels Jahreshoch bei den Marktanteilen verkaufter Prozessoren durch Mindfactory. Dank der Hybrid-Technologie schiebt man sich auf 30 Prozent Marktanteil.
Das bedeutet aber auch, dass AMD mit den Ryzen-Prozessoren 70 Prozent des Marktes für sich beansprucht, zumindest bei Mindfactory - das passt aber auch überraschend gut zum Marktanteil im PCGH-Extreme-Forum. Etwas über 15.000 Einheiten wurden im November verkauft, wobei der Ryzen 7 5800X und der Ryzen 5 5600X die beliebtesten Modelle sind, was kaum überraschen dürfte. Der Ryzen 9 5900X kann sich auch angesichts des hohen Preises recht gut verkaufen. Das sieht man dann auch im Umsatz, wo AMD die Nase leicht vorne hat und Intel auf 26 Prozent zulegen kann. Günstige CPUs gibt es derzeit übrigens in den Damn!-Deals bei Mindfactory.
Schaut man sich die Zuwächse und Verluste auf Produktbasis an, so wird schnell klar, dass Intel insbesondere bei den Vorgenerationen Federn lassen muss. Der Core i5-11400 verlor 7 Plätze, der Core i5-10400 sogar 8 Plätze. Der Ersatz mit dem Core i5-12400 erscheint wohl im Januar. Warum sind gerade die 400er bei Intel spannend? Das sind in der Regel die Preis-Leistungs-Sieger im Programm für Spieler. Aber auch AMD muss federn lassen: Für den schon recht teuren Ryzen 9 5950X wird die Luft wohl etwas dünn und es ging 5 Positionen nach unten, während der Ryzen 7 3800X 6 Portionen zugelegt hat.
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Unterm Strich hat AMD die Lage wohl weiter unter Kontrolle im deutschen Endkunden-Enthusiastenmarkt. Bei Alder Lake haben gibt es zu Verkaufsbeginn den Positiveffekt der Early Adopter, es fehlen aber noch die preislich etwas zugänglicheren Produkte. Daher schadet es wohl auch nicht, wenn dann Anfang 2022 der in der Gerüchteküche viel besprochene Refresh für Vermeer vorgestellt wird.
Quelle: Reddit

Allerdings hat Intels Fertigung die Jahre davor wie ein Uhrwerk funktioniert und man hatte so gut wie nie Probleme. Das kam mit 10nm.
Mir wurde es mal von einem Redakteur (evtl Torsten) erklärt, dass man mit 10nm so viele neue Challenges auf einmal gehabt hat (neue Materialien etc) die 1. auf die anderen Hersteller erst zukommen und 2. wenn einmal gelöst durchaus in den kommendne Prozessen wieder gebraucht werden.
Also kann schon sein, dass es jetzt wieder etwas mehr wie am Schnürchen läuft.
Bei TSMC handelt es sich zumeist am Anfang um einen LowP Prozess, welchen dann Apple mal Exklusiv hat für einige Monate. Weil die deutlich mehr zahlen als andere und weil die dadurch auch weniger interessiert, ob die Yieldrate niedrig ist.
Intel hingegen bringt bzw benötigt einen Prozess der meist wesentlihc performanter ist (Schaltzeiten, also "Gigaherz") und Intel bringt diesen Prozess mit einem Produkt immer ers dann, wenn die Yieldraten so hoch ist, dass die Produktion des neuen Prozesses (dessen Kosten höher sind als die des alten) nicht teurer ist als der ausgereifte alte. EIne Risk-Production würde wohl schon deutlich früher gehen. Aber alles gleich umzustellen würde wohl mehr kosten und wenig bringen (weil ja auch die Produktion stark eingeschränkt würde und man teilweise Fertigungsstraßen der eigenen Prozesslinien wegnehmen müsste - man würde also weniger produzieren bis der neue Prozess wirklich gut läuft).
Wenn man sich ansieht, wann Apple den ersten 5nm Prozessor hatte, und wann ihn etwa AMD anbietet (Ende 2022), so ist also selbst bei TSMC ein großer Unterschied zwischen "5nm Verfügbarkeit" (Apple) und eben "5nm" (Apple).
Hinzu kommt eben die Physik: Intel hat versucht ohne EUV Belichtungsmaschinen auszukommen (der 7nm Prozess (jetzt Intel 4) war ursprünglich ohne EUV geplant gewesen, der 10nm Prozess (jetzt Intel 7) übrigens auch...) und erst viel zu spät welche bei TSMC bestellt, während man bei der Konkurrenz längst damit gefertigt hat.
Aber um die Physik kommt man nicht herum, wenn Intel tatsächlich zeitlich exklusive Rechte an HIgh-NA Maschinen hat, hat man den Vorteil. Das heißt auch wenn Intel 2025 verfehlt wird man danach mal 1-2 Jahre die Führung haben. ASML kann ja nicht beliebig viele Belichtungsmashcinen bauen pro Jahr, das heißt Intel wird dann mindestens 1-2 Jahre die besseren Belichtungsmaschinen haben.
TSMC wird auch einzelne bekommen danach, aber nicht im benötigten Ausmaß. Nutznießer sind dann die besonders gut zahlenden Kunden. Das wäre demnach heute Apple, aber ich gehe davon aus, dass Apple eventuell auch bei Intel fertigen würde. Intel braucht für ihre Foundry 2.0 Strategie gut zahlende Kunden, man wird Apple wohl angeln wollen.
UND: dass Intel ihre GPUs dann selbst fertigen. Hätten sie auch noch den besseren Prozess könnten sie tatsächlich auf Nvidia und AMD aufschließen UND wir hätten spätestens dann keine Chipknappheit mehr (entegegen dem nächsten Jahr wenn Intel ja alles was sie nicht selbst fertigen können zu TSMC auslagert).
Bei GPUs hilft es natürlich enorm, weil besserer Prozess heißt mehr HArdwareeinheiten pro Fläche.
Des Weiteren stimmt dies nicht. Wenn ich mir den Bereich MT anschaue ist man eben nicht effizienter und schneller. Es kommt also immer auf den Betrachtungswinkel an.
Folglich ist ihr 7nm Prozess das Gegenstück zu TSMCs 7nm Prozess.
Grenzdebil!
Ich bezog mich in meinem Post ausschließlich auf die Fertigung von intel und die von TSMC und du kommst mit einem AMD vs. intel Vergleich daher. *facepalm*
Des Weiteren stimmt dies nicht. Wenn ich mir den Bereich MT anschaue ist man eben nicht effizienter und schneller. Es kommt also immer auf den Betrachtungswinkel an.
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Folglich ist ihr 7nm Prozess das Gegenstück zu TSMCs 7nm Prozess.
Der ehemalige 10nm Prozess (Enhanced Super Fin) nennt sich jetzt Intel 7.
Der ehemalige 7nm Prozess von Intel ist jetzt Intel 4
2023 folgt Intel 4, 1 Jahr später Intel 3, 2025 Intel 20A.
Intel hat Exklusivrechte an den High NA Geräten von ASML, somit überholt man automatisch TSMC und Co
Wenn sie intel 4 herausbringen, gibt es schon 2 Jahre den TSMC 5 Prozess und der TSMC 3 wird bis dahin auch schon laufen.
Was 2025 passiert, we will see. Ich glaube nicht, dass TSMC und Samsung sich da den Schneid abkaufen lassen. Vor allem da Apple als finanzstarker Kunde auch eine dementsprechende Fertigung verlangt und gegenüber Apple ist intel finanziell gesehen ein Zwerg.
Und gerade weil man so lange auf dem 14nm Prozess unterwegs war bin ich skeptisch. Wobei da wir auch wieder bei dem Punkt sind, dass die Architektur halt doch wichtiger ist, sofern man keinen Schrottprozess hat.
Darüber hinaus dürfte AMD den Gamingbereich bei 1080p, also noch vergleichsweise CPU-lastiger Ausflösung, vermutlich bereits vorweggenommen haben mit ihren gemittelten +12 % bis +15 % mehr Fps.
AMD hat in ihren Benches gemittelt ein Wachstum von 15% gehabt und die Werte waren je nach Game zwischen 4 und 25%. Wie mit allem profitiert das eine Spiel mehr und das andere weniger.
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Wenn man sich mit Werten nicht mehr sicher ist, dann schlägt man diese nach anstatts unwahres zu posten.
Im Gegenteil, im Servermarkt ist es sehr spektakulär, was dort in manchen Anwendungsfällen für Leistungszuwächse erzielt werden können. Und dafür war die Lösung ja auch hauptsächlich gemacht, für uns Spieler ist es nur eine nette Beigabe.
Wenn es um das Thema Fertigung geht, dann konkurriert man mit TSMC. Weil die Konkurrenten sind auch die ARM Servercpuhersteller, die ihre CPUs dort fertigen lassen u.a.
Ansonsten sehe ich ehrlich gesagt nicht, wo der Abstand zu AMD kleiner werden sollte. Wobei das natürlich auf das jeweilige Marktsegment ankommt. Im Notebook und Desktopsegment schenken sich die beiden nicht sehr viel. Jedoch im Serversegment ist intel einiges hinterher. Vor allem was den Corecount betrifft. Da holen sie selbst 2022 nicht mit Zen3 auf und mit Zen4 wird nochmal eine Schippe draufgelegt...
Von daher kann man gespannt sein, für mich sieht es so aus, dass die beiden Firmen den Fokusbereich anders gesetzt haben. Bei AMD ist er mehr auf HPC ausgelegt und intel scheint mehr auf den OEM Markt (Notebooks, PCs) mit ihrem Konzept zu schielen.
Ansonsten ist es wie schon gesagt nicht wichtig, die beste Fertigung zu haben, sondern eine konkurrenzfähige. Sieht man am besten bei Nvidia und Samsungs 8nm Prozess (der gar nicht so schlecht ist wie er immer gemacht wird) und vor allem in großen Stückzahlen verfügbar ist. Und eine hohe Verfügbarkeit ist für eine Firma das A und O.
Man munkelt
Man sagt
Man behauptet
Wie gut intels Prozess wird, werden wir sehen, wenn er verfügbar ist. Ansonsten muss man halt auch sagen, der N5 Prozess von TSMC ist halt auch schon 2 Jahre auf dem Markt, bis intel dann mit ihrem Konter kommt... Da sollte man dann schon auch besser sein.
Wenn 3600 MHz laufen, wäre es auch gut.
In meinem Fall laufen diese 4000 MHz, weil ich mich auch für gute Samsung B-DIEs entschieden habe.
Die damals im Juni mit 320 Euro auch nicht günstig waren.