AMD wechselt angeblich in der 28-Nanometer-Produktion von TSMC zu Globalfoundries
Wie eine italienische Website berichtet, soll AMD seine Produktion von 28-Nanometer-Chips zu einem anderen Hersteller wechseln. Globalfoundries soll sämtliche Chips im 28-Nanometer-Verfahren produzieren. Bei TSMC bleiben aber weiterhin Aufträge, die Chips mit 16-Nanometer-Fertigung umfassen.
Der CPU- und GPU-Hersteller AMD scheint derzeit seine Auftragslage neu gestalten zu wollen. Im Fokus stehen scheinbar die Auftragnehmer für die Produktion von Chips im 28-Nanometer-Verfahren. Wie eine italienische Website berichtet, habe AMD vor den Produzenten zu wechseln. Globalfoundries soll demnächst für die Fertigung von 28-Nanometer-Chips verantwortlich sein. Bei TSMC bleiben aber weiterhin Aufträge, die zukünftige Produkte mit 16-Nanometer-Chips umfassen. Vermutlich dürfte AMD in dieser Hinsicht kaum eine andere Wahl haben, da aktuell nicht genügend Kapazitäten im 16-Nanometer-Prozess vorhanden sind.
Erst Kurzem wurde berichtet, dass Engpässe in der Produktion dafür sorgen könnten, dass angekündigte Produkte später erscheinen. Zwar gebe es keine technischen Probleme, doch sei die produzierte Menge so klein, dass die geschätzte Nachfrage nicht befriedigt werden könne. TSMC scheint einer der wenigen Produzenten zu sein, die noch freie Produktionsstätten für AMD erübrigen können. Speziell die Auftraggeber aus dem Mobilsektor haben die verfügbaren Kapazitäten für sich reserviert, allen voran Apple und Qualcomm. AMDs zukünftigen Zen-CPUs könnten im 16-Nanometer-Verfahren gefertigt werden. Sie sollen angeblich Bulldozer und die Derivate Piledriver und Steamroller ablösen sowie ein neues Kern-Design haben.
Quelle: bitsandchips.it

AMDs Hauptplattform ist der FMx, AM3+ ist schon lange am auslaufen, und die Plattform ist auch selbst alles andere als Zeitgemäß (was nach 5 Jahren auch eher normal ist).
2. Macht es durchaus Sinn, aus vielen Gründen.
a) man hat einen anderen Prozess als 'die Mitbewerber'
b) man wird unabhängiger von den Mitbewerbern. Worst Case wäre zum Beispiel, dass die 20nm Fertigung ausgelastet ist und 'der andere' bestellt einfach ein paar hundert Wafer mehr, um AMD zu blockieren.
Wenn man bei einer anderen Fabrik fertigen lässt, ist das nicht möglich...
Dazu noch die Verträge, die AMD mit GF hat...
habe ein schönes board
Zen in 16 nm (+FinFET?) hört sich schon mal gleich vielversprechend an. Sollte diese Architektur ausgereift sein, könnte AMD damit ein Comeback gelingen, auch wenn es nicht ganz für die Spitze reichen sollte.