Prozessorhersteller AMD strukturiert um
Bisher war es nur ein Gerücht, nun scheint es Fakt: AMD trennt sich von den Werken in Dresden und wird damit zum Chip-Hersteller ohne eigene Fabriken.
Quelle: (picture: PCGH)
Wer fertigt in Zukunft die Prozessoren für AMD?
Der Ausspruch "Real men have fabs" (echte Männer haben Fabriken) scheint für AMD nicht mehr zu gelten: AMD-CEO Dirk Meyer gab gegenüber Fortune bekannt, dass die beiden Werke in Dresden von AMD getrennt würden. Der Verkauf der Fabriken in Dresden soll Geld in die Kassen von AMD spülen, welches nach sieben Quartalen ohne Gewinne dringend benötigt wird.
Wie der Verkauf genau aussehen soll, ist noch nicht bekannt. Für die rund 2.800 AMD-Mitarbeiter am deutschen Standort bringt die Nachricht große Unsicherheiten mit sich. Ebenfalls betroffen sind die Zulieferer in Sachsen.
Neben einem kompletten Verkauf wäre es auch möglich, dass AMD die Fabriken gemeinsam mit einem finanzkräftigen Partner weiter betreibt. Wichtig für AMD sind auf jeden Fall Garantien über die Weiterentwicklung der Fertigungstechniken, um auch in Zukunft aufwendige Prozessoren produzieren zu können.
Weitere Gedanken zum Thema macht sich unsere Partnerseite Planet3Dnow mit ihrem Kommentar: Was wird aus den AMD-FABs in Dresden?
