Ryzen & Navi: AMD sieht sich 2019 dank 7-nm-Fertigung im Vorteil gegenüber Intel und Nvidia
Spätestens seit der Veröffentlichung der ersten Ryzen-Prozessoren geht es mit AMD bergauf. 23% höhere Einnahmen, Gewinn in Millionenhöhe und wachsende Marktanteile sind die Folgen des Aufschwungs. Doch in Sunnyvale ist man weiterhin optimistisch - da man der erste Anbieter mit Produkten in 7-nm-Fertigung sei, habe man einen Vorteil gegenüber Intel und Nvidia.
Ende Januar gab der Prozessor- und Grafikkartenhersteller AMD die Geschäftszahlen zum vierten Quartal 2018 bekannt; Gewinn und Umsatz waren etwas rückläufig im Vergleich zum vorherigen Quartal, aber verglichen mit Intel und Nvidia enttäuschten die Ergebnisse nicht. Das gesamte Fiskaljahr 2018 lief für die Firma aus Sunnyvale gut, analog zum Vorjahr wuchsen die Einnahmen um 23 Prozent, was ausreichte, um den Aktienkurs innerhalb eines Tages um etwa zwanzig Prozent ansteigen zu lassen. Einige Marktanalysten, darunter der ehemalige Hedge-Fonds-Manager Jim Cramer vom US-Fernsehsender MSNBC, schätzen aber AMDs Prognosen für 2019 als übertrieben optimistisch ein.
AMD sieht sich dank 7-nm-Fertigung im Vorteil
Laut Dr. Lisa Su ist es für AMD ein enorm großer Vorteil, als erstes Unternehmen Produkte in dem neuen 7-nm-FinFET-Fertigungsverfahren auf dem Markt zu bringen - noch vor Grafikkartenkonkurrent Nvidia und zudem auch, bevor Intel einen vergleichbaren Fertigungsprozess effektiv nutzen kann. Insbesondere in dem Datenzentren-Marktsegment und auf dem PC-Hardware-Markt soll die effizientere Fertigung einen Wettbewerbsvorteil darstellen.
Mehr zum Thema: Zen 2 & Navi: AMD migriert seine Roadmap zu TSMCs 7 nm
Es gibt zwar Gegenwind - die schwächelnde chinesische Wirtschaft, die Tatsache, dass Intel mit dem Xeon W-3175X einen Prozessor hat, der schneller als ein Ryzen Threadripper 2990WX rechnen kann und auch die leistungsfähigen Geforce-RTX-Grafikkarten mit Raytracing-Hardware sind nur ein paar Beispiele -, doch laut Dr. Su konnte man bereits 2018 durch neue Produkte und das von ihnen generierte Momentum 1,2 Milliarden US-Dollar mehr einnehmen. Es gehe darum, mehr Marktanteile zu gewinnen; man sei bei AMD über die Erfolge des letzten Jahres sehr erfreut. 2019 will die Firma das komplette Grafikkartenportfolio mit neuen GPUs in 7-nm-Fertigung erneuern und zudem mit den Ryzen-3000-CPUs in selbigem Fertigungsprozess erstmals einen Fertigungsvorteil gegenüber Intel haben. Einen Anfang macht die Radeon VII, eine Neuauflage des Vega-10-Grafikchips in dem verbesserten Herstellungsverfahren, die im Februar veröffentlicht wird. Auch Epyc-Serverprozessoren in 7-nm-Fertigung werden erwartet.
Quelle: PCGamesN

AMD wird (nein muss) den 9900k schlagen, zumindest wenn die 12er und 16er auf den Markt kommen. Dafür ist die Multicoreoptimierung selbst bei Spielen eigentlich heute zu gut um damit nicht zu gewinnen.
Prozessorgeruechte: AMD Zen 2 mit 13 Prozent mehr IPC als Zen+ - ComputerBase
Da habe ich diese News wohl mit einer anderen verwechselt. Da sich dein Link aber auf ein Gerücht bezieht, verstehe ich nicht warum dich dich amüsierst.
Du behauptest etwas felsenfest und beleidigst mich als einen Hater und dann stützt du dich ernsthaft auf ein unbestätigtes Gerücht und nimmst es als Fakt auf.
Also so schlecht sieht es für Intel ja wohl nicht aus - sofern man sich auf die Herstellungskosten bezieht.
Deshalb "Spiele-IPC".
Zum Beispiel zweifelte ich einen Launch von Ryzen in Q1 (so wie es ja x mal hier verbreitet wurde) stark an.
Zen 2 Desktop war aber nach Epyc 2 geplant. Nun plant man gleichzeitig im Sommer zu launchen. Normalerweile bezieht man sich auf Quartale oder Halbjahre. Also es gibt auch den Spätsommer.
Heißt wenn man eine CPU noch im Sommer launcht, dann erfüllt man den Zeitplan bereits.
Ich muss mich nicht auf halbgare Gerüchte stützen, um mein Lieblingsunternehmen vorne zu sehen.
Und ja, es ist anzunehmen dass sich Intels 10nm CPU´s bis Anfang 2020 verschieben werden, eventuell sogar Q2 2020.
Ich glaube aber nicht daran, dass AMD in punkto Spieleleistung einen 9900K schlägt, also wird es sehr wahrscheinlich keinen Grund geben zu einem AMD zu wechseln.
Wenn das für dich als FAN Einstufung bereits ausreicht, dann siehst du das eben so.
Performancezuwachs ist nicht IPC. 10% mehr Takt können 10% mehr Perfromance liefern, die IPC bliebe aber konstant.
Die News ist mir durchaus auch bekannt, aber es ist ja auch von einem gemitteltem Wert von 13% die Rede und was spricht da dagegen? Dass die Leistungszuwächse je nach Programm unterschiedlich ausfallen können, ist mir durchaus bewusst. Die eine mag einen großen Level 3 Cache, bei der anderen sind es Latenzen etc. Aber das macht ja auch nichts, wenn es sich die Waage hält.
Aber ich frage gerne nochmal was spricht gegen die 13%, da diese auch von AMD für Zen 2 angekündigt waren (Performance Zuwachs von 10-15%). Bei Zen 1 waren sie auch richtig, wieso soll es hier nicht stimmen?
Mir ging es mehr um die Aussage mit der Spiele IPC, weil die gibt es so nicht und ist auch nicht repräsentativ, da Spiele doch teilweise sehr einseitig optimiert sind und dadurch das Gesamtbild sehr verschoben ist bzw. sich dann bei einem anderen Titel in das totale Gegenteil wenden kann.
Da weiß man aber nicht, ob die Quelle seriös und wenn ja, was haben die denn getestet? Wenn man es ganz streng nimmt, ist die Information nutzlos.
AMD selber hat öffentlich keine IPC-Angabe angekündigt, es gibt keine 10-15% von AMDs Seite aus.
Bei Zen1 hat AMD >40% IPC angekündigt, wobei am Ende es stellenweise schon deutlich mehr geworden sind.
Allgemein gibt es keine IPC-Angabe, welche repräsentativ für einzelne Anwendungen wäre, egal ob es ein Spiel ist oder eine Anwendung aus dem professionellen oder wissenschaftlichen Sektor.
Was viele Leute hier aber interessiert, ist die praktische Performance unter Spielen.
Nehmen wir fiktiv an der "IPC"-Durchschnitt bei Anwendungen die keine Spiele darstellen liegt bei 20% oder wird so angekündigt, was soll dann die Angabe für einen Wert haben, wenn wir bezüglich Spiele reden?
Kann man dann auch von 20% unter Spielen ausgehen oder wären es am Ende sogar nur 3% für Spiele?
Das ist natürlich ein krasses Beispiel, aber die 20%-Angabe hätte einen falschen Erwartungsbogen gesetzt bzw. wäre fast wertlos für Spiele.
Es gibt aber eine offizielle Angabe von AMD in den Fußnoten von einem Microbenchmark mit +29%, wo AMD aber die Stellungnahme herausgegeben hat, dass die Zahl nicht repräsentativ für den allgemeinen Durchschnitt ist:
http://www.pcgameshardwar...
Die "IPC" ist schließlich keine Konstante, die in jedem Fall zutrifft.
Aber ich frage gerne nochmal was spricht gegen die 13%, da diese auch von AMD für Zen 2 angekündigt waren (Performance Zuwachs von 10-15%). Bei Zen 1 waren sie auch richtig, wieso soll es hier nicht stimmen?
Mir ging es mehr um die Aussage mit der Spiele IPC, weil die gibt es so nicht und ist auch nicht repräsentativ, da Spiele doch teilweise sehr einseitig optimiert sind und dadurch das Gesamtbild sehr verschoben ist bzw. sich dann bei einem anderen Titel in das totale Gegenteil wenden kann.