AMD bleibt weiterhin in den roten Zahlen

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AMD hat im dritten Quartal 2010 erneut einen Quartalsverlust erzielt, nachdem das zweite Quartal schon rote Zahlen bescherte. Immerhin konnte AMD den Umsatz gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern.

AMD hat die Zahlen für das dritte Quartal 2010 vorgelegt. Nachdem man im letzten Quartal bereits einen Verlust von 43 Mio. US-Dollar melden musste, sind es im dritten nun 118 Mio. US-Dollar. Vor einem Jahr waren es noch 128 Mio. US-Dollar Verlust. Beim Umsatz legte AMD auf 1,618 Mrd. US-Dollar zu - im Vorjahr waren es nur 1,396 Mrd, im Vorquartal aber 1,650. AMD hatte im Vorfeld bereits eine Umsatzwarnung herausgegeben. Operativ meldete AMD einen Gewinn von 144 Mio. US-Dollar. Abschreibungen im Zusammenhang mit Globalfoundries verhageln weiterhin die Bilanz.

Die Bruttogewinnmarge lag im zweiten Quartal 2010 bei 46%, im Vorquartal waren es noch 45%. AMD gab der unerwartetet gesunkenen Nachfrage durch Endkunden die Schuld an den roten Zahlen. Vor allem Notebooks werden nicht so nachgefragt wie erwartet. Die Mikroprozessorsparte schaffte einen operativen Gewinn von 164 Mio. US-Dollar. Der Durchschnittspreis sank dabei weiterhin. Die Grafiksparte konnte zwar gegenüber dem Vorjahr beim Umsatz deutlich zulegen (33%), im Vorquartal lag der Umsatz aber noch höher. Der Rückgang ist auf weniger Mobil-GPUs und auf einen sinkenden Durchschnittspreis zurückzuführen. Operativ schaffte die Grafiksparte gerade noch 1 Mio. US-Dollar Gewinn (Vorquartal: 33 Mio.). 25 Millionen DirectX-11-fähige GPUs seien nun ausgeliefert worden (Q3: 16).

Für das vierte Quartal 2010 erwartet AMD stabile Umsätze auf dem Niveau des dritten Quartals. Vor einem Jahr hatte man noch 1,646 Mrd. US-Dollar im vierten Quartal umgesetzt. An der Börse wurden die Zahlen freundlich aufgenommen. In Frankfurt notiert die Aktie aktuell mit einem Plus von knapp 3%. Intel hatte gestern gute Zahlen trotz reduzierter Erwartungen präsentiert.

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Quelle: AMD

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    • Kommentare (51)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Bioschnitzel Lötkolbengott/-göttin
        Weil "Spieler" keine wirkliche Einnahmequelle darstellen.
      • Von Bioschnitzel Lötkolbengott/-göttin
        Weil "Spieler" keine wirkliche Einnahmequelle darstellen.
      • Von XE85 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von thysol
        Ich finde es eigentlich gut dass Nvidia so viel Geld in GPGPU steckt.
        ich nicht, schlicht weil sich nv hier zu stark auf einen Nischenmarkt konzentriert und die für Spieler wichtigen Dinge auf der Strecke bleiben

        mfg
      • Von Gordon-1979 Volt-Modder(in)
        Zitat von Rollora
        Das Geflenne nervt weil so einfach nicht wahr. Auch AMD "schmiert" firmen, wenn man so will, zumal Intel diese Zahlungen schon lange eingestellt hat und die eigentlich nur zu P4 Zeiten wirklich vorhanden waren. Es gibt sehr viele Gründe, warum fertigpchersteller auf Intel setzen, die Milliarden die Intel Jährlich in die Qualitätssicherung steckt sind da nur einer. Und bei unserem Mediamarkt/Saturn usw gibts sehr wohl auch AMD Prozessoren
        Intel hat bis 2008 noch Firmen Bestochen, und rede hier nicht so ein...
        Siet wann besticht AMD Firmen??? Hast du Beweise??? Denn Intel hat es zugegeben bis 2008 Dell,HP,MM/S.. +200 Firmen bestochen zu haben.
        Mach ein Foto, das es bei MM/S ein AMD PC gibt(nicht ATI).
      • Von thysol BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von ruyven_macaran
        Eben nicht. Der Markt ist nicht wirklich groß. Nvidia investiert massiv in CUDA und GPGPU-Bewerbung, versaut damit den GF100 für den Endkungenmarkt und es gibt weiterhin so gut wie keine optimierten Anwendungen und afaik nur einen Supercomputer, der die Technik (u.A.) nutzt. Die extrem hohen Margen bringen unterm Strich auch keinen Gewinn ein, wenn die extra entwickelten Produkte nur von ein paar wenigen Filmstudios gekauft werden. Einmalig.
        Ich finde es eigentlich gut dass Nvidia so viel Geld in GPGPU steckt.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Rollora
        Mich.
        bgesehen davon, dass man dort ordentlich Geld verdienen könnte...
        Eben nicht. Der Markt ist nicht wirklich groß. Nvidia investiert massiv in CUDA und GPGPU-Bewerbung, versaut damit den GF100 für den Endkungenmarkt und es gibt weiterhin so gut wie keine optimierten Anwendungen und afaik nur einen Supercomputer, der die Technik (u.A.) nutzt. Die extrem hohen Margen bringen unterm Strich auch keinen Gewinn ein, wenn die extra entwickelten Produkte nur von ein paar wenigen Filmstudios gekauft werden. Einmalig.

        Zitat
        stimmt natürlich, aber ein Prestigesieg ist es trotzdem, den längsten Balken bei Single-GPU-Karten zu haben.
        Prestige ist nur dann etwas wert, wenn man es in Markting umsetzen kann. Solange der Konkurrent mit "die schnellste Karte der Welt" wirbt (oder könnte, wenn er denn Ahnung von Werbung hätte), braucht man nicht mit "die schnellste Single-GPU-Lösung" ankommen. Denn 95% der Grafikkartenkäufer reagieren mit "GPU? was ist das?" (ausdrücklich nicht "GPU? wtf?" )

        Zitat
        Ich kauf auch keine 300+€ Karten, weil das für mich einfach nicht sinnvoll ist. So viel schneller sind die auch nicht als die 5850 und die gabs damals um 180 € und wenn mir diese Karte mal zu langsam wird, wärs mir die 300 € 5870 auch geworden. Die paar prozent schnellere 480GTX wohl auch ^^.
        Siehste
        Und deswegen ist die GTX460 ein gutes Produkt. Und die HD5850. Und die HD5770. Mitlerweile vielleicht auch die HD5870. Die HD5750 findet auch ihre Freunde. (Was fällt einem an dieser Liste auf, wenn man alle Karten rausnimmt, die jünger als einen Monat sind?)
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