AMD auch in Zukunft mit Dreikern-Prozessoren
In einem Interview hat der Produkt-Manager Matt Davis von AMD erklärt, dass AMD auch zukünftig CPUs mit drei Kernen anbieten wird. Solange eine entsprechende Nachfrage besteht, würde diese auch bedient. Der Manager hat für März 2011 einen Tablet-PC mit AMD Fusion angekündigt.
Eine englischsprachige Hardwarewebseite hat ein Interview mit dem Produkt-Manager Matt Davis von AMD durchgeführt. Matt Davis ist für Desktop-Lösungen verantwortlich und hat einige Frage zu AMDs Produkten beantwortet.
So hat Matt Davis nochmal die Marktpositionierung von AMDs Fusion-APUs genau erläutert: Die APUs bieten die Rechenleistung von AMD Athlon II X2-Prozessoren bei weniger Energiebedarf und der Möglichkeit, problemlos HD-Videos oder HD-Streams zu verarbeiten. Viele Kunden nutzten Ihren PC nur für normale Office-Tätigkeiten, möchten jedoch HD-Inhalte ruckelfrei betrachten können. Der Manager vermutet, dass AMD Fusion vor allem für den Notebook-Markt ein großer Schritt nach vorne ist, längere Batterielaufzeit wird mit ordentlicher Grafikleistung kombiniert. Auf Tablet-PCs angesprochen, soll laut Matt Davis Acer im März 2011 ein Tablet mit AMD Fusion präsentieren.
Weiterhin erklärte der Produktmanager, dass AMD eng mit vielen Softwareentwicklern zusammenarbeitet, um die Multicore-Eigenschaften vieler Programme zu verbessern.
Auf Dreikern-Prozessoren angesprochen erläuterte Matt Davis, dass AMD diese Produkte solange anbieten wird, wie der Markt sie verlangt. Laut dem Produktmanager sind Dreikern-Modelle Dual-Core-CPUs deutlich überlegen, die ungerade Kernanzahl ist jedoch für einige User etwas ungewohnt. Vermutlich werden also auch mit dem Release von AMD Bulldozer weiterhin Dreikern-Prozessoren sowohl bei kommenden Einstiegsmodellen als auch in der unteren Mittelklasse erhältlich sein.
Quelle: hardwareheaven.com
Für Overclocker sind diese CPUs auch gut. So gibt es den Kick, wenn ein eigentlich defekter Kern doch läuft, vielleicht sogar übertaktet, wenn auch mit deutlich höherer Spannung und besserer Kühlung.
AMD macht es genau richtig.
Einen Bulldozer mit einem defekten Modul oder einer defekten Int-Einheit könnte man ähnlich verwerten.
Der mobile Bereich bietet auch entsprechende Möglichkeiten. Wenn es irgendwann Quadcore-Tablets gibt, kann man Triplecores für Einsteigermodelle oder Smartphones verwenden.
Bei BD wird es wohl bei kompletten Modulen bleiben denke ich mal
mfg F-4