AMD Strix Halo: Mega-APU mit 32 und 64 GiB Systemspeicher erstmals gesichtet

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AMD Strix Halo: Mega-APU mit 32 und 64 GiB Systemspeicher erstmals gesichtet
Quelle: Sven Bauduin

AMDs kommende Mega-APU ("Strix Halo") mit Zen 5 und RDNA 3+, welche selbst dedizierten Gaming-Grafikkarten ernsthaft Konkurrenz machen soll, ist jetzt mit 32 und 64 GiB Systemspeicher erstmals gesichtet worden.

AMDs kommende Mega-APU ("Strix Halo") mit Zen 5 und RDNA 3+, welche selbst den dedizierten Gaming-Grafikkarten ernsthaft Konkurrenz machen soll, ist jetzt mit 32 und 64 GiB Systemspeicher für CPU und GPU erstmals gesichtet worden, wie die Website VideoCardz zuerst berichten konnte. Den entscheidenden Hinweis gab einmal mehr 포시포시 (@harukaze5719) über den Kurznachrichtendienst X . In Versandunterlagen, sogenannten Warenbegleitpapieren, einer Zollbehörde, die durchgesickert sind, lassen sich gleich mehrere Entwicklerplatinen finden.

Zen 5 und RDNA 3+ mit bis zu 64 GiB LPDDR5X

Wie den durchgesickerten Dokumenten, welche in der NBD-Handelsdatenbank aufgetaucht sind, zu entnehmen ist, wird die Mega-APU ("Strix Halo"), welche mit bis zu 16 Zen-5-Prozessorkernen sowie maximal 20 Workgroup Processors ("WGPs") und 40 Compute Units ("CUs") erscheinen soll, wahlweise 32 GiB oder 64 GiB geteilten Systemspeicher ("Unified Memory") vom Typ LPDDR5X mit 8.533 MT/s bieten.

Im Vollausbau kommen die neuen Zen-5-Mobilprozessoren so auf 2.560 und 1.024 Shader-Einheiten, die auf der Mikroarchitektur RDNA 3+ - vormals RDNA 3.5 - basieren werden. Damit soll(t)en sich dann auch dedizierte Grafikkarten schlagen lassen.

Strix Halo Quelle: 포시포시 (@harukaze5719) Die Entwicklerplatinen, die voraussichtlich mit Engineering Samples ("ES") oder Qualification Samples ("QS") der Mega-APU ausgestattet sind, werden wie erwartet mit einer TDP von 120 Watt betrieben.

Zuletzt wurden noch einmal alle bisherigen technischen Spezifikationen von Strix Point und Strix Halo bestätigt und durch kleinere Details ergänzt, welche die Redaktion von PCGH in einer Übersicht entsprechend zusammengefasst hat.

AMD Strix Point - Spezifikationen*

  Strix Halo* Strix Point*
Socket FP11 FP8
Fertigung TSMC N4X TSMC N4X
Aufbau Multi-Chiplet-Module („MCM“) Monolithisch
CPU Zen 5 Zen 5 + Zen 5c
  16C/32T
12C/24T
8C/16T
12C/24T
8C/16T
6C/12T
4C/8T
CPU-Konifguration 16x Zen 5
12x Zen 5
8x Zen 5
4x Zen 5 + 8x Zen 5c
4x Zen 5 + 4x Zen 5c
2x Zen 5 + 4x Zen 5c
2x Zen 5 + 2x Zen 5c
GPU RDNA 3+ (GFX1150) RDNA 3+ (GFX1150)
  40 Compue Units
32 Computer Units
24 Compute Units
16 Compute Units
12 Compute Units
8 Compute Units
4 Compute Units
  2.560 Shader-Einheiten
2.048 Shader-Einheiten
1.536 Shader-Einheiten
1.024 Shader-Einheiten
768 Shader-Einheiten
512 Shader-Einheiten
256 Shader-Einheiten
L2-Cache 1 MiByte pro Kern 1 MiByte pro Kern
L3-Cache 64 MiByte 24 MiByte
Speicher 256-Bit LPDDR5X-8533 128-Bit LPDDR5X-8533
KI-Engine XDNA 2 XDNA 2
  60 TOPS 50 TOPS
cTPD 45 - 175 Watt 28 - 45 Watt
und
15 - 30 Watt
Release 2025 2024

*) nicht offiziell bestätigt.

Während Ryzen 9000 ("Granite Ridge") und Ryzen 9050 ("Strix Point") noch in diesem Jahr an den Start gehen werden, wird "Strix Point" voraussichtlich erst 2025 vorgestellt und anschließend in den Markt eingeführt.

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Quelle: 포시포시 (@harukaze5719) via X via VideoCardz

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    • Kommentare (46)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von township-boy PC-Selbstbauer(in)
        Das eigentlich interessante finde ich ist der Sockel FP11 scheint der Nachfolger vom FL1 zu sein den es nur bei den 7xxx mobil gab. denke mal er wird grösser werden, und generell auch 256Bit unterstützen, und selbst wenn Strix Halo erst 25 kommt meint ja nicht, das der FP11 nicht vorher noch kommt und keiner weis ob strix Point nicht auch ein 256Bit controler hat, dann könnte AMD diesen als Core Ultra2 conter noch nachschieben incl.LPDDR8500x topt der die leistung locker ich denke FP11 wird AMDs Goldgrube in 2025 werden
      • Von township-boy PC-Selbstbauer(in)
        Das eigentlich interessante finde ich ist der Sockel FP11 scheint der Nachfolger vom FL1 zu sein den es nur bei den 7xxx mobil gab. denke mal er wird grösser werden, und generell auch 256Bit unterstützen, und selbst wenn Strix Halo erst 25 kommt meint ja nicht, das der FP11 nicht vorher noch kommt und keiner weis ob strix Point nicht auch ein 256Bit controler hat, dann könnte AMD diesen als Core Ultra2 conter noch nachschieben incl.LPDDR8500x topt der die leistung locker ich denke FP11 wird AMDs Goldgrube in 2025 werden
      • Von Schnitzelnator Software-Overclocker(in)
        Zitat von empy
        Ah OK. Aber um ganz genau zu sein: Trafos werden doch eigentlich nicht mehr verwendet, oder?
        Doch. Schaltnetzteile brauchen intern auch Trafos. Außer es wäre Kondensatorbasiert (macht man da aber aus Effizienzgründen nie).

        Zitat von PCGH_Torsten
        Denkbar. Aber mit welchen Taktraten sind die dann @1,0 V unterwegs? 4 GHz? 3,5?
        Das wäre ungefähr im Bereich von 5.0 GHz bei der CPU, vorausgesetzt Zen 5 legt durch den 3nm-Prozess beim Takt zu. Aktuell eher in Richtung von knapp 4,5.

        Zitat von PCGH_Torsten
        Das wäre gegenüber 5,5er-Boosts für einen High-End-Gaming-Chip möglicherweise keine so gute Idee, nur um einige Euro bei der Stromversorgung sparen zu können.
        Richtig, wenn das Ding auf ein Desktop-Mainboard käme, würde das so keinen Sinn ergeben (außer man überschreitet sonst die TDP) - völlig berechtigter Einwand.

        Mir ging es um den hypothetischen Fall, dass ein neues SteamDeck kommt. Dann würde man natürlich möglichst wenig Raum für Spannungswandlung auf dem Mainboard verbrauchen wollen, da es ja in die Hand passen soll. Für den Fall könnte man eben bei der CPU am Maximaltakt ein wenig sparen, um eine platzsparendere Spannungsversorgung auf der Platine zu realisieren. Die CPU wäre ja für die Grafikeinheit dann trotzdem noch sehr gut dimensioniert.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Schnitzelnator
        Ich denke, wenn die Karte mit 0,8 bis 0,9V arbeitet, ist sie echt nahe dem Sweetspot (was gerade bei GPUs wegen der Parallelisierbarkeit recht sinnvoll ist) und vermutlich in dem Moment auch vom Powertarget begrenzt.
        Tatsächlich laufen beide aktuellen AMD-Architekturen, also CPU und GPU meinen Informationen nach mit ca. 600 bis 1.200mV, wenn man bei den CPUs nur die Ryzen Mobile berücksichtigt und die CPUs für Desktoprechner weglässt (wo man ja im Extremfall einen Kern besonders hochprügelt).
        Wenn man bereit ist, für das Gesamtpaket Leistung bei einzelnen Komponenten zu opfern, und nur 1V bereitstellt, wäre man in einem sehr effizienten Betriebsbereich, den man meiner Vermutung nach auch kühlen könnte. Je nach Effizienz der Spannungswandlung muss man sich natürlich auch überlegen, ob man nicht vielleicht einfach den überschüssigen Strom direkt in Wärme umwandelt und ableitet statt irgendwie teuer herumzutransformieren - gerade dann, wenn die CPU ohnehin unter 3W läuft.
        Denkbar. Aber mit welchen Taktraten sind die dann @1,0 V unterwegs? 4 GHz? 3,5?
        Das wäre gegenüber 5,5er-Boosts für einen High-End-Gaming-Chip möglicherweise keine so gute Idee, nur um einige Euro bei der Stromversorgung sparen zu können.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Olstyle
        Das ist das was ich als Teil meines Posts zum Ausdruck bringen wollte. "DC/DC Technologie" bei einem Netzteil bedeutet 230VAC zu 12VDC ist der einzige AC/DC Traffo. Alle andere Spannungen die Ausgangsseitig noch gebraucht werden, wandelt man direkt aus den 12V. Der Sinn ist da aber multiple AC/DC Übergänge zu vermeiden, nicht dass Stufenweise die Spannung reduzieren eine sinnvolle Topologie innerhalb eines DC Netzes wäre. Zwischenstufen stören da nur.
        OEMs bauen sich deshalb mittlerweile auch reine 12V Mainboards.
        Ah OK. Aber um ganz genau zu sein: Trafos werden doch eigentlich nicht mehr verwendet, oder? Naja, und 12VO ergibt schon Sinn, weil das Netzteil eh nie die passende Spannung liefert, man mit den drei Spannungen aber alles komplizierter macht. Am besten wäre wohl, wenn einfach niemand mehr irgendwas außer 12V als Eingangsspannung für neue Produkte nutzt, so dass man das irgendwann durchdrücken kann. Im nächsten Schritt könnte man dann auch noch die Stecker vereinfachen. Dafür müsste man aber vermutlich eine ganze Weile Stecker doppelt haben.
      • Von Schnitzelnator Software-Overclocker(in)
        Zitat von Cleriker
        Selbst GCN war schon richtig stark bei hohen Auflösungen und etliche Jahre später, wo 4K zum guten Ton gehört, bringt man Architekturen, die genau das nicht mehr bieten, statt einfach mal dabei zu bleiben was man kann und nur die Schwachstellen zu stützen?
        Eigentlich ist das so, dass jede neue Rasterizing-Architektur die Effizienz und/oder Skalierung pro Shadereinheit auf ein neues Level hebt und man mit den darauffolgenden Iterationen auf der Architektur dann "über die Runden kommt". Bis zu dem Punkt, an dem die Effizienz nicht mehr akzeptabel ist, oder man mit zusätzlichen Shadereinheiten zu wenig Leistung einfährt. Dann ist wieder eine neue Architektur dran. Das hängt natürlich auch von der Konkurrenz ab.
        Bitte auch nicht vergessen, dass der CPU-Overhead der GCN-Karten zu hoch war, was mittlerweile gelöst wurde, und worin AMD aktuell sogar vor Nvidia kommen konnte.

        Und man muss geschichtlich auch berücksichtigen, dass GCN zu einem Zeitpunkt aktuell war, als Raja Koduri zu Intel gewechselt ist, weil AMD die Investitionen in die GPU-Sparte mehrere Jahre lang extrem niedrig halten musste, um Zen zu entwickeln und weiterzuentwickeln. Wie man sieht ist es noch immer so, dass manche Produkte dann doch eingestellt und nicht vollendet werden, um die Leute auf ein anderes Produkt zu fokussieren.
        Es hinzubekommen, dass die GPU-Sparte während dieser Zeit keinen Schaden nimmt, ist also eigentlich für AMD schon als großer Erfolg zu werten, und der liegt vermutlich auch gerade daran, dass AMD in der Shader-Skalierung damals schon vorne dran war und somit diese Reserven überhaupt übrig hatte.

        Wenn man sich das also alles in einem Gesamtkontext anschaut, hat AMD vermutlich aus der Situation das beste herausgeholt (denn ohne GPU-Stagnation kein Zen und somit auch nicht diese APUs), auch wenn das heute bedeutet, dass sie bei den GPUs technisch leicht hinter Nvidia gelangt sind, und sie jetzt da wieder aufholen müssen. Aber irgendwo muss man mit dem Aufholen ja anfangen und man sollte es dann auch richtig machen, auch wenn man anderswo sparen muss.

        Zitat von PCGH_Torsten
        Aber wenn wir stattdessen von High-End-Gaming reden, dann läuft Ryzen 7000 mit 1,3 V unter Vollast, 1,4 bis 1,5 V im Boost, während eine Radeon 7000 laut Raff mit 0,8 bis 0,9 V arbeitet.
        Ich denke, wenn die Karte mit 0,8 bis 0,9V arbeitet, ist sie echt nahe dem Sweetspot (was gerade bei GPUs wegen der Parallelisierbarkeit recht sinnvoll ist) und vermutlich in dem Moment auch vom Powertarget begrenzt.
        Tatsächlich laufen beide aktuellen AMD-Architekturen, also CPU und GPU meinen Informationen nach mit ca. 600 bis 1.200mV, wenn man bei den CPUs nur die Ryzen Mobile berücksichtigt und die CPUs für Desktoprechner weglässt (wo man ja im Extremfall einen Kern besonders hochprügelt).
        Wenn man bereit ist, für das Gesamtpaket Leistung bei einzelnen Komponenten zu opfern, und nur 1V bereitstellt, wäre man in einem sehr effizienten Betriebsbereich, den man meiner Vermutung nach auch kühlen könnte. Je nach Effizienz der Spannungswandlung muss man sich natürlich auch überlegen, ob man nicht vielleicht einfach den überschüssigen Strom direkt in Wärme umwandelt und ableitet statt irgendwie teuer herumzutransformieren - gerade dann, wenn die CPU ohnehin unter 3W läuft.
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