AMD Ryzen 9000 ("Granite Ridge"): Gerüchte sprechen bereits vom Start der Serienfertigung

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AMD Ryzen
Quelle: AMD

Nachdem auf der CES 2024 gerade erst die Desktop-APUs der Serie Ryzen 8000G vorgestellt wurden, sprechen Gerüchte jetzt bereits vom Start der Serienfertigung der kommenden Desktop-CPUs der Serie Ryzen 9000 auf Basis von Zen 5.

Nachdem auf der CES 2024, die vom 9. bis 12. Januar in Las Vegas stattgefunden hat, gerade erst die neuen Desktop-APUs der Serie Ryzen 8000G ("Hawk Point") auf der Basis von Zen 4, Zen 4c und RDNA 3 vorgestellt wurden, sprechen die Gerüchte erstmals vom Start der Serienfertigung der kommenden Desktop-CPUs der Prozessorenfamilie Ryzen 9000 ("Granite Ridge") auf Basis von Zen 5.

Ryzen 9000 soll bereits in der Massenfertigung sein

Auf Nachfrage von Peter Wetzlmaier, seines Zeichens Online-Marketingmanager bei der in Salzburg beheimateten österreichischen Adwerba Marketing Service GmbH, gab der zumeist sehr treffsichere @Kepler_L2 zu Protokoll, dass die kommenden Zen-5-Prozessoren der Serie Ryzen 9000 bereits in die Massenproduktion bzw. Serienfertigung gestartet seien. Während die neueste CPU-Mikroarchitektur voraussichtlich mit Epyc 9005 ("Turin") bereits im ersten Halbjahr für das Serverumfeld debütieren wird, soll sie anschließend im Desktop starten.

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Wie bereits zuvor spekuliert wurde, soll sich die Anzahl, der sogenannte "Core Count", der zukünftig auf Zen 5 basierenden und in 4 Nanometern (später in 3 nm) weiterhin beim weltweit größten Auftragsfertiger TSMC vom Band laufenden Prozessorkerne nicht ändern. 16 Cores, 32 Threads, sehr hoher Takt und bis zu 15 Prozent mehr Instruktionen pro Zyklus ("IPC") werden den Ryzen-9000-CPUs zugesprochen.

Aus einem authentischen Dokument, welches dem Autor dieser Meldung entsprechend vorliegt, aber aus Gründen des Quellenschutzes nicht veröffentlicht werden kann, geht hervor, dass AMD Ryzen 9000 im Desktop mit den nachfolgenden Eckdaten an den Start gehen wird.

  • Zen 5 CCDs ("Eldora")
  • Zen 5 CPU Cores ("Nirvana")
  • 6 bis 16 Zen-5-Prozessorkerne
  • 65 bis 170 Watt Verlustleistung ("TDP")
  • Bis zu 64 MiByte L3-Cache und 16 MiByte L2-Cache
  • Fertigung in 4 Nanometern ("N4") bei TSMC
  • Release ab dem 2. Halbjahr 2024

Wie schon bei Zen 4, wo AMD im späteren Verlauf der Lebensspanne der Architektur von N5 auf N4 gewechselt ist, ist für Zen 5 auch ein späterer Wechsel von N4 auf N3, N3E oder N3P vorstellbar. Der Start, darauf weisen mehrere Quellen hin, soll im Desktop-Segment jedoch noch vergleichsweise konservativ in N4 erfolgen.

Wann soll es mit Zen 5 losgehen?

Aktuell ist davon auszugehen, dass die Zen-5-Architektur seine Premiere im ersten Quartal 2024 in den Server-Prozessoren der Serie Epyc 9005 ("Turin") feiern wird und ab der zweiten Jahreshälfte in den Desktop-Prozessoren ("Granite Ridge") sowie ersten APUs ("Strix Point") zum Einsatz kommt. Aktuell sind alle Gerüchte mit größtmöglicher Vorsicht zu genießen, denn AMD selbst hält sich bedeckt.

Zen 5 Roadmap*

  • AMD Epyc 9005 ("Turin"), 1. - 2. Quartal 2024
  • AMD Ryzen 9000 ("Granite Ridge"), 3. - 4. Quartal 2024
  • AMD Ryzen 9000H/U ("Strix Point"), 3. - 4. Quartal 2024
  • AMD Ryzen Thradripper 9000 ("Shimada Peak"), 2025

*) nicht offiziell bestätigt.

Auch die Mega-APU ("Strix Halo"), der eine iGPU mit 40 Compute Units respektive 2.560 Shader-Einheiten auf Basis von RDNA 3.5 zugesprochen wird, sollte demnach voraussichtlich erst 2025 erscheinen. Dann steht mit Ryzen 9045H/HX ("Fire Range") auch ein Nachfolger für Ryzen 7045H/HX ("Dragon Range") auf dem Programm. In den nächsten Monaten wird sich hier aber sicherlich noch einiges verschieben.

Inoffizielle Roadmap Quelle: Moore's Law Is Dead

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Quelle: Kepler_N2 via X, Moore's Law Is Dead, eigene Quellen

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    • Kommentare (102)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von cordonbleu
        Diesen Moment hatte ich auch als ich 2019 meinen 3770k ausgemustert habe.
        Skylake wird im Q3 dieses Jahr erst 9 Jahre alt und ich denke die wenigsten Systeme, die aktuell ausgemustert werden, wurden direkt zu Release gekauft. Also sind die Systeme real eher so 7 - 8 Jahre in Benutzung gewesen. Zu o.g. 10 Jahren ist da doch noch eine dezente Lücke.
        Vor sieben Jahren war schon Kaby Lake draußen, also sind es wohl eher 8-9. Und da oben steht "2032 bis 2034", gerechnet ab heute, was 8-10 ergibt. Aber sei es drum, wenn 12 Prozent für dich einen großen Unterschied bei der Mainboard-Planung und GPU-Entwicklung machen...

        Zitat von DARPA
        AM4 ist/war die klassische Aufrüstplattform (Steigerung in Kernzahl und Performance). Warum es trotzdem so wenige User gemacht haben bzw. manche sogar mehrere Boards mit dem identischen Sockel gekauft haben, lag auch an den Kompatibilitätseinschränkungen durch AMD, die es eine zeitlang gab. Wäre die Situation von Anfang an wie heute, dass im Grunde jede CPU mit jedem PCH läuft, wären die Zahlen vllt. auch nochmal anders.

        Aber ich schätze generell kann man sagen, dass Aufrüsten gar nicht so beliebt ist.
        Neben den künstlichen Sperren bei der CPU-Abwärtskompatibilität gibt es auch weiterhin das PCI-E-4.0-Verbot und zudem konnten die 300er- und 400er-Platinen auch 3.0 in der Regel nur für eine SSD anbieten, hatten wenig USB 3.1, kein USB 3.2 und wenn man letzteres (oder eine andere schnelle Schnittstelle) nachrüsten möchte, wird eine zweite M.2 meist komplett unmöglich. Viele Anwender können sich zwar mit so etwas arrangieren. Aber jemand, der immer das schnellste und beste haben möchte und deswegen 2019/2020 schon wieder die CPU upgraded, der stört sich oft daran und wird dann direkt das Board mitgetauscht haben.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von cordonbleu
        Diesen Moment hatte ich auch als ich 2019 meinen 3770k ausgemustert habe.
        Skylake wird im Q3 dieses Jahr erst 9 Jahre alt und ich denke die wenigsten Systeme, die aktuell ausgemustert werden, wurden direkt zu Release gekauft. Also sind die Systeme real eher so 7 - 8 Jahre in Benutzung gewesen. Zu o.g. 10 Jahren ist da doch noch eine dezente Lücke.
        Vor sieben Jahren war schon Kaby Lake draußen, also sind es wohl eher 8-9. Und da oben steht "2032 bis 2034", gerechnet ab heute, was 8-10 ergibt. Aber sei es drum, wenn 12 Prozent für dich einen großen Unterschied bei der Mainboard-Planung und GPU-Entwicklung machen...

        Zitat von DARPA
        AM4 ist/war die klassische Aufrüstplattform (Steigerung in Kernzahl und Performance). Warum es trotzdem so wenige User gemacht haben bzw. manche sogar mehrere Boards mit dem identischen Sockel gekauft haben, lag auch an den Kompatibilitätseinschränkungen durch AMD, die es eine zeitlang gab. Wäre die Situation von Anfang an wie heute, dass im Grunde jede CPU mit jedem PCH läuft, wären die Zahlen vllt. auch nochmal anders.

        Aber ich schätze generell kann man sagen, dass Aufrüsten gar nicht so beliebt ist.
        Neben den künstlichen Sperren bei der CPU-Abwärtskompatibilität gibt es auch weiterhin das PCI-E-4.0-Verbot und zudem konnten die 300er- und 400er-Platinen auch 3.0 in der Regel nur für eine SSD anbieten, hatten wenig USB 3.1, kein USB 3.2 und wenn man letzteres (oder eine andere schnelle Schnittstelle) nachrüsten möchte, wird eine zweite M.2 meist komplett unmöglich. Viele Anwender können sich zwar mit so etwas arrangieren. Aber jemand, der immer das schnellste und beste haben möchte und deswegen 2019/2020 schon wieder die CPU upgraded, der stört sich oft daran und wird dann direkt das Board mitgetauscht haben.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Hatte mich verlesen.
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        Wow Das sind ja Preise und ich held kaufte letztes Jahr einen 1155 mainbaord das 10 Jahre alt ist, für 15 € wenn ich mir gleich ein aktuelleres mainbaord also Plattform hätte holen können. Aber dann würde ich gleich mehrere PCs ersetzten weil ich dann mehr so preis Werte dann geholt hätte. Wobei so ein PC mit sockel 2011v3 gewiss noch was wert ist.
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        Echt? Das hätte ich jetzt nicht vermutet

        Es hat schon einen Grund, warum Sockel AM4 angeführt wurde. Du bestätigst es ja auch
      • Von Gast1717146601
        Ein CPU-Upgrade beinhaltet i. d. R. vorab die Überlegung, inwieweit ein Wechsel sinnvoll erscheint.

        mit frdl. Gruß
      Direkt zum Diskussionsende
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