AMD Ryzen 7040U mit Zen 4: Notebook-Chips sollen Intel und Apple übertrumpfen
AMD hat nun Details zur Leistung der neuen Ryzen 7040U-CPU-Serie bekannt gegeben, die die neueste Zen 4-CPU-Architektur und die integrierte RDNA 3-Grafik in dünne und leichte Laptops bringen sollen. So soll das Achtkern-Flaggschiff Ryzen 7 7840U nicht nur Intels Core i7-1360P und Apples M2 in der Anwendungsleistung schlagen, sondern mit der integrierten Radeon 780M neue Maßstäbe fürs 1080p-Gaming bei dünnen leichten Notebooks setzen.
AMD hat die Ankündigung dieser Chips zweimal verschoben. Mitte März kündigte AMD an, dass die Auslieferung der Systeme im April beginnen würde. Mittlerweile ist auch dieser Termin verstrichen und man äußert sich aktuell nicht zum Marktstart der Ryzen-7040U-Notebooks.
| Modell | CPU-Kerne/Threads | Boost-Takt | Basis-Takt | Cache |
|---|---|---|---|---|
| Ryzen 7 7840U | 8-Kerne, 16-Threads | Bis zu 5,1 GHz | 3,3 GHz | 24 MB |
| Ryzen 5 7640U | 6-Kerne, 12-Threads | Bis zu 4,9 GHz | 3,5 GHz | 22 MB |
| Ryzen 5 7540U | 6-Kerne, 12-Threads | Bis zu 4,9 GHz | 3,2 GHz | 22 MB |
| Ryzen 3 7440U | 4-Kerne, 8-Threads | Bis zu 4,7 GHz | 3,0 GHz | 12 MB |
Für die meisten Anwendungen und Spiele ist die interessanteste Neuheit an den Ryzen 7040-Chips die verbesserte CPU- und GPU-Leistung. Das Spitzenmodell Ryzen 7 7840U kombiniert acht CPU-Kerne, die mit Geschwindigkeiten von bis zu 5,1 GHz laufen, und eine Radeon 780M GPU mit 12 RDNA 3-Compute-Units. Der Ryzen 5 7640U hat 6 CPU-Kerne, die mit bis zu 4,9 GHz laufen, und eine Radeon 760M GPU mit 8 CUs. Der Ryzen 5 7540U verfügt über die gleichen 6 CPU-Kerne, aber mit einer Radeon 740M GPU mit 4 CUs, während der Ryzen 3 7440U die gleiche Radeon 740M GPU mit 4 CPU-Kernen kombiniert.
Alle vier CPUs haben einen TDP zwischen 15 und 30 W. Die Hersteller können entscheiden, welchen TDP sie verwenden wollen, je nachdem, wie schnell ihre Computer sein sollen und wie viel Wärme ihre Lüfter und Kühlkörper ableiten können.
Der 7840U und der 7540U sehen den Ryzen Z1 Extreme- und Z1-Prozessoren, die AMD letzte Woche für Handheld-Gaming-PCs angekündigt hat, sehr ähnlich. Aus dieser Ankündigung wissen wir, dass eine Steigerung von 4 auf 12 GPU-Compute-Units nicht unbedingt zu einer Verdreifachung oder gar Verdoppelung der Leistung führt. Die Speicherbandbreite ist nach wie vor eine große Einschränkung für integrierte GPUs, sodass selbst die Low-End-Radeon 740M ein Fortschritt gegenüber der drei Generationen alten Intel Iris Xe GPU sein sollte, die Intel immer noch für seine Ultrabook-Prozessoren verwendet.
Zur Leistung verkündet AMD, dass der 7840U sowohl den Core i7-1360P als auch den M2 von Apple in mehreren Leistungskategorien schlagen können soll. Man beachte, dass AMD das Fliegengewichts-Topmodell, den Ryzen 7 7840U, nicht mit dem Intel-Top-Pendant Core i7-1370P verglichen hat, welcher Intels schnellste CPU in dieser Produktkategorie ist und zwei zusätzliche P-Kerne im Vergleich zum i7-1360P hat. Die Leistung der Ryzens sollte immer noch konkurrenzfähig sein, aber man sollte die Leistungsvergleiche von AMD mit Vorsicht genießen und auf erste Tests für eine unabhängige Beurteilung warten.
Ryzen AI soll KI- und Machine Learning beschleunigen
Ryzen AI soll laut AMD die Leistung von KI-gestützten Sprachmodellen, Bilderzeugung und Audiotranskription verbessern, wenn diese Arbeitslasten lokal ausgeführt wird. Windows 11 verfügt bereits über eine Handvoll integrierter KI-beschleunigter Funktionen, darunter Effekte für Webcams, die den Hintergrund ersetzen und andere anwenden können.

hab vor ein paar Jahren eine günstigere Version erworben für knapp 200 Euro. Celeron N4100, 4 GB RAM, Touchscreen und 64 GB eMMC. Schafft problemlos IP-TV in UHD mit 60 FpS und diverse Spieleklassiker in nativer Auflösung. UHD-Filme laufen auch gut. War ne lohnende Investition. Nur der Akku hat sich irgendwann letztes Jahr aufgebläht und das Gehäuse aufgedrückt. Einfach ausgebaut und weiter geht´s.
Mein "Toaster" (1,1 kg) reicht mir für FullHD (in alten Games) mit 4C bis 3,2 GHz für 179,95 €.
Bei Office kann man doch auch nur Winword installieren, wenn man kein Access mit drauf haben möchte.
Oder bei Solidworks installiere ich auch nur die wenige Komponenten, die ich wirklich brauche.
Vielleicht kann man so ja ein Windows schaffen, was kleiner und schlanker arbeitet als die reine Vollinstallation?
Das Problem ist glaube ich, dass Windows sozusagen immer im aufgeblähten Linux KDE Modus aufgefahren wird, in manchen Fällen wünschen sich Nutzer auch mal ein schlankeres System für leistungsschwächere Hardware mit weniger Leistung und Ressourcen, womit aber das normale "Arbeiten" am Gerät flüssig laufen sollte.
Ich habe ein MacBook Pro mit M1 als Gerät von meinem Arbeitgeber und am beeindruckensten finde ich die Akkulaufzeit und Geräuschlosigkeit in Verbindung mit der Leistung.
Ich kann mich nicht daran erinnern, dass beim dem Notebook, egal bei welchem Workload, jemals der Lüfter angesprungen ist. Und ich hänge es nicht jeden Tag an die Steckdose!
Ein Gerät, ordentlich verarbeitet, mit langer Akkulaufzeit, quasi Lüfterlos und anständigem/wählbaren OS wäre ein Traum!
MacOS ist eben noch besser an die Hardware angepasst und nicht so viel Müll und Altbestände, der im Hintergrund rumwerkelt.
Mein "Toaster" (1,1 kg) reicht mir für FullHD (in alten Games) mit 4C bis 3,2 GHz für 179,95 €.
Mein "Toaster" (1,1 kg) reicht mir für FullHD (in alten Games) mit 4C bis 3,2 GHz für 179,95 €.
Ich habe ein MacBook Pro mit M1 als Gerät von meinem Arbeitgeber und am beeindruckensten finde ich die Akkulaufzeit und Geräuschlosigkeit in Verbindung mit der Leistung.
Ich kann mich nicht daran erinnern, dass beim dem Notebook, egal bei welchem Workload, jemals der Lüfter angesprungen ist. Und ich hänge es nicht jeden Tag an die Steckdose!
Ein Gerät, ordentlich verarbeitet, mit langer Akkulaufzeit, quasi Lüfterlos und anständigem/wählbaren OS wäre ein Traum!