AMD: CXL in drei bis fünf Jahren auch in Desktop-Chips
AMD will laut dem jüngsten Meet-the-Experts-Webinar Compute eXpress Link, eine herstellerübergreifende Speichertechnologie, in drei bis fünf Jahren anbieten können. Dafür müssen hardwareseitige Voraussetzungen erfüllt werden und gleichzeitig bieten sich die gestiegenen Bandbreiten von PCI-E 5.0 und später 6.0 dafür an. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.
Im Rahmen der Meet-the-Experts-Webinare stellt AMD typischerweise Neuerungen in Hard- und Software einem breiteren Publikum vor. Manchmal handelt es sich dabei um zentrale und erwartete Informationen wie die neuen AM5-Chipsätze kurz vor dem Release der AM5-Plattform und manchmal gibt es überraschende Neuerungen. In letztere Kategorie dürfte wohl auch die folgende Ankündigung AMDs fallen. Demnach möchten die Kalifornier nun die CXL-Speichertechnologie in drei bis fünf Jahren in die Desktop-CPUs bringen.
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Compute eXpress Link (CXL) soll dabei die Performance verbessern, für geringere Latenzen sorgen und Speichererweiterungen vereinfachen, indem andere Speichermedien in den gleichen Pool wie der System-DRAM kommen. Man kann es sich vorstellen, als ob man den Arbeitsspeicher mit einer SSD als Cache erweitert, wenngleich das eine zu vereinfachte Darstellung ist. CXL soll dabei aber anders als Intels Optane, das sich nicht durchsetzen konnte und mittlerweile eingestellt wurde, eine breite Unterstützung über die Hersteller hinweg genießen.
Sowohl AMD als auch Intel arbeiten gemeinsam mit weiteren Herstellern daran. Die Spezifikationen von CXL sind ein offener Standard, der vor allem als Cache zwischen der CPU, Arbeitsspeicher und anderen Beschleunigern wie Grafikkarten genutzt werden soll. Aufgrund des Protokolls ist die eigentliche Implementierung allerdings relativ kompliziert und erfordert entsprechend eine hardwareseitige Implementierung in den Komponenten. Die ersten CXL-fähigen Prozessoren sind AMDs Epyc Genoa und Intels Sapphire Rapids, die das Konzept um PCI-E 5.0 umsetzen.
Die neueren Revisionen, die bisher noch in der Entwicklungsphase sind, sollen bereits auf PCI-E 6.0 setzen und weitere Features wie Speicher-Pooling und -Teilen unterstützen. AMDs neue Serverchips werden bereits am 10.11. erwartet, während Intel die neuen Prozessoren Anfang nächsten Jahres vorstellen will. Da kein genauer Zeitpunkt seitens AMD für entsprechende Kompatibilität in Desktop-Chips angegeben wurde, sollte mit einem Release keinesfalls vor 2024, wenn die PCI-E-6.0-Geräte erwartet werden, gerechnet werden.
Quelle: Toms Hardware


Ich habe auf einen post von dir (post 7) reagiert in dem du cleriker (post 6) zitiert hast und da steht auch...
Nix ironie, aber vieleicht post- oder thread-verknotung deinerseits?
edit: möglicherweise schläft mein Ironie-Detektor noch
Ich habe auf einen post von dir (post 7) reagiert in dem du cleriker (post 6) zitiert hast und da steht auch...
edit: möglicherweise schläft mein Ironie-Detektor noch
Das hier angesprochene ist noch die Steigerung davon, Tiered Storage aus dem Serverbereich wird in die normalen PC´s integriert. Bringt nix, kostet nen Schweinegeld. Produziert bloß hohe Transferzahlen, mit denen man dann den Kunden wieder "überzeugen" will, das bessere Produkt anzubieten.
Hat bei Intel schon nicht geklappt, wieso wird der Schwachsinn dann wiederholt?