AMD Ryzen 7 7745HX: Erster Test aus China mit Vergleich zu Intels Core 13000
In China ist ein erster Test erschienen, in dem ein AMD Ryzen 7 7745HX mit zwei aktuellen Intel-Prozessoren vergleichen wird. Dabei zeigen sich teils deutliche Unterschiede.
Auf der CES 2023 hat AMD die neuen Flaggschiff-Prozessoren für Notebooks vorgestellt. Insgesamt vier Modelle der Reihe Ryzen-7000-HX wurden damals angekündigt, die auf dem entsprechenden Desktop-Chip basieren und über 6 bis 16 Kerne verfügen. Seitdem sind zwar bereits zwei Monate vergangen, doch es gibt immer noch kaum Notebooks mit den neuen CPUs. Im PCGH-Preisvergleich sind derzeit lediglich drei Modelle von Asus gelistet, die alle auf den Ryzen 9 7945HX setzen.
Ryzen 7 7745HX im Test
Bis jetzt gibt es nicht nur kaum Modellvielfalt, sondern auch nur wenige Tests. Diese beziehen sich zudem meist auf die beiden schnellsten Modelle, den Ryzen 9 7945HX und den Ryzen 9 7845HX. Die langsameren Prozessoren Ryzen 7 7745HX und Ryzen 5 7645HX blieben außen vor. Auf der chinesischen Website Bilibili wurde nun aber ein Video-Review veröffentlicht, das zumindest den Ryzen 7 7745HX behandelt. Dabei wird dieser mit den Intel-Prozessoren Core i7-13650HX (6+8 Kerne) und i7-13700HX (8+8) Kerne verglichen.
Als Testsystem wurden dabei offenbar ein Lenovo- und Asus-Notebooks mit DDR5-5200- (AMD) und DDR5-4800-Speicher (Intel) genutzt. Zudem war immer eine Geforce RTX 4060 verbaut. Unter diesen Bedingungen bleibt der Ryzen 7 7745HX in synthetischen Tests teils zurück: In CPU-Z 17.01.64 liegt der i7-13700HX beispielsweise um 19 bis 21 Prozent vorne, im neueren CPU-Z 19.01.64 ist der Singlecore-Abstand mit 8 Prozent hingegen deutlich niedriger. In vielen anderen Anwendungs-Kategorien ist der Unterschied kleiner, doch in diesem Vergleich liegt der Ryzen nur selten vorne. Lediglich im Adobe Photoshop (Pudgetbench) lässt er die Konkurrenz spürbar hinter sich.
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Deutlich besser sieht es hingegen in den Spiele-Benchmarks aus. Laut den Testfolien liegen hier der i7-13700HX und der Ryzen 7 7745HX in 1080p oft gleichauf. Dabei ist aber natürlich nicht auszuschließen, dass die Spiele zumindest teilweise von der GPU ausgebremst wurden, sodass die CPU-Leistung nur bedingt zum Tragen gekommen ist.
Gut schlägt sich AMDs Prozessor in 1080p-Spielen offenbar mit Hinblick auf den Verbrauch. In den getesteten Spielen kam die CPU angeblich im Schnitt nur auf 50,9 Watt, wohingegen der dort gleich schnelle Core i7-13650HX mit 79,0 Watt deutlich mehr Energie benötigte. Der nur im Test nur wenig langsamere Core i7-13650HX war mit 46,5 Watt allerdings noch etwas genügsamer.
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Inwiefern die Tests aus China repräsentativ und für andere Notebook-Konfigurationen aussagekräftig sind, ist schwer zu beurteilen. Wie üblich könnten die Testmethodik, die Kühlleistung und UEFI-Vorgaben des Herstellers hier einen großen Einfluss haben. Zudem ist für die Attraktivität der einen oder anderen CPU am Ende natürlich auch der Preis ausschlaggebend. Die tatsächliche Konkurrenzfähigkeit wird für den Kunden damit maßgeblich durch die einzelnen Notebooks bestimmt, die auf die jeweiligen Chips setzen.
Quelle: Bilibili via Videocardz
