AMD Ryzen 5000 Embedded: Ryzen 5900E mit zehn Kernen
Advantech hat in einer Pressemitteilung AMDs neue Ryzen-5000-Embedded-Prozessoren vorgestellt, die die Embedded-V2000-Serie, die auf Zen 2 basiert, ablösen sollen. Die neuen Chips bieten die gleiche Architektur wie die bekannten Desktop-Modelle und unterscheiden sich nur minimal bei den Ausbauten. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.
Beinahe zwei Jahre gibt es die AMD Ryzen 5000 Prozessoren mittlerweile und Mitte September sollen sie von AM5 und Ryzen 7000 abgelöst werden. Nachdem die Prozessoren zuerst für die AM4-Plattform veröffentlicht wurden, gibt es mittlerweile auch Modelle für den Workstation-Bereich, die als Threadripper Pro firmieren, während der normale Threadripper eingestellt zu sein scheint. Die Ryzen Embedded Prozessoren dagegen basieren bisher im Fall der Ryzen Embedded V2000 Serie maximal auf Zen 2 der Vorgängerarchitektur.
Das soll sich laut einer Präsentation des Auftragsfertigers Advantech ändern und Zen 3 soll zukünftig auch den Embedded-Bereich übernehmen. Advantech hat passend dazu ein neues X570-Mainboard vorgestellt, das als Unterschied zu Consumer-Mainboards wesentlich bessere Netzwerkanschlüsse bietet. Anstatt eines Gigabit-LAN-Ports oder eines einzelnen 2,5-Gbit-Ports kann das Micro-ATX-Board zwei 10-Gbit-LAN-Ports und zwei 2,5-Gbit-Ports vorweisen. Dazu kommen acht USB 3.2-Gen2-Anschlüsse, vier USB 3.0-Gen2- und vier USB-2.0-Ports. Dazu unterstützt das Board DeviceOn, einen cloudbasierten Managementservice von Advantech.In der Präsentation werden die neuen Prozessoren vorgestellt. Sie sind durch das E-Suffix am Ende erkennbar und unterscheiden sich teils trotz gleicher Bezeichnung deutlich bezüglich der Kernzahlen. Während der Ryzen 5600E und 5800E wie auch ihre Desktop-Pendants sechs bzw. acht Kerne samt Hyperthreading haben, bietet der Ryzen 5900E zehn Kerne und der Ryzen 5950E zwölf Kerne anstatt zwölf und 16 Kerne wie die Desktopmodelle zu haben. Der TDP-Rahmen bleibt mit 65 bis 105 Watt gleich, einziger Ausreißer ist der Ryzen 5800E mit einer TDP von 100 Watt statt 105 wie beim Desktop-Modell.
Advantech bestätigt in der Präsentation, dass die IPC um 19 Prozent gegenüber dem Vorgänger (Ryzen Embedded V2000) erhöht werden konnte und dass der L3-Cache gegenüber Zen 2 verdoppelt wurde, was auch dem Unterschied zwischen den Desktop-Architekturen entspricht. Die ursprüngliche Pressemitteilung ist auf Juni datiert, was vermuten lässt, dass die ganze Serie zwei Monate verschoben werden musste. Preise für die neuen Chips, die nicht für den Endkundenmarkt konzipiert sind, wurden nicht bekannt gegeben.
Quelle: Advantech

Zudem ist deine Überlegung grundlegend bestenfalls theoretischer Natur, da du einen 5950E auch schon ohne jedwede Verrekungen haben kannst, indem du dir einen 5900X kaufst und den im BIOS etwas zurechtstutzt.
Im besten Fall kannst du ggf. auf validiertes ECC setzen, jedoch ist eine derartige Unterstützung bei dem Ryzen Embedded 5000 derzeit noch unklar und damit wärst du natürlich auch auf das IoT-Board/BIOS angewiesen , dass du i. d. R. per se mitkaufst, da diese Hersteller typischerweise diese CPUs nicht einzeln verkaufen (und zumeist auch nicht einmal einzelne Boards
Beispielsweise der ebenfalls vor wenigen Wochen veröffentlichte Ryzen Embedded R2000 unterstützt DDR4-3200 mit ECC. Hierbei handelt es sich um Zen+-APUs mit bis zu 4 Kernen und bis zu 8 CUs, jedoch naheliegenderweise ohne AM4-Support, sondern hier typischerweise festverlötet/vorkonfektioniert.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]: Als reine Surf-Kiste oder simpler Download-Hub reicht auch schon ein Raspberry Pi 4