AMD Ryzen 3 5100: Neue Einsteiger-CPU für den Sockel AM4

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AMD Ryzen 3 5100: Neue Einsteiger-CPU für den Sockel AM4
Quelle: AMD

AMD hält den altehrwürdigen Sockel AM4 auch im Jahre 2025 mit immer neuen CPUs am Leben und bringt mit dem Ryzen 3 5100 eine weitere Einsteiger-CPU in den Handel, welche einer Cezanne-APU mit deaktivierter Grafikeinheit entspricht.

AMD hält den altehrwürdigen Sockel AM4, welcher im Jahre 2017 sein Debüt feiern konnte, noch immer mit neuen CPUs am Leben und bringt mit dem Ryzen 3 5100 eine weitere Einsteiger-CPU in den Handel, die in etwa einem Ryzen 3 5300G ("Cezanne") mit einer deaktivierten Vega-IGP entspricht. Nachdem diese beschnittene APU im Frühjahr 2022 erstmals in der Gerüchteküche die Runde gemacht hatte, ist die Einsteigerlösung jetzt von @momomo_us gesichtet worden. Auch die Herstellerseite von Gigabyte liefert entsprechende Informationen.

Ryzen 3 5100 Quelle: @momomo_us Der AMD Ryzen 3 5100 besitzt 4 Zen-3-Prozessorkerne und kann dank SMT insgesamt 8 Threads simultan abarbeiten. Die Taktfrequenzen dabei betragen 3,8 GHz ("Base") respektive 4,2 GHz ("Turbo"), während die Vega-Grafikeinheit, welche in den zwei größeren Modellen mit 6 Compute Units sowie 384 Streaming-Prozessoren ausgestattet ist, deaktiviert worden ist. Die TDP beträgt weiter 65 Watt.

Ryzen 3 5100 Quelle: Gigabyte Ob es sich bei der zur CPU degradierten Cezanne-APU um ein OEM-Modell handelt, oder AMD den Prozessor auch in den Einzelhandel entlässt, kann momentan weiterhin nicht mit Gewissheit gesagt werden. Preislich sind keine Überraschungen zu erwarten, und so erscheint ein Preis von 50 Euro als realistisch, da der AMD Ryzen 5 5500 mit 6C/12T aktuell ab 63,90 Euro im hiesigen Einzelhandel angeboten wird.

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Quelle: @momomo_us via VideoCardz

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    • Kommentare (33)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        ja so ein sparsames System hätte ich früher als Einstieg auch interesse gehabt,weil heutzutage immer mehr die Preise steigen oder wenn nicht die Preise Stabil bleiben.Für einen Preisbewussten ist das alles andere als leicht.ABer naja ist ja scheinbar halt nicht so gewollt.
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        ja so ein sparsames System hätte ich früher als Einstieg auch interesse gehabt,weil heutzutage immer mehr die Preise steigen oder wenn nicht die Preise Stabil bleiben.Für einen Preisbewussten ist das alles andere als leicht.ABer naja ist ja scheinbar halt nicht so gewollt.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        AMD leitet ungern Ryzen 3 aus den aufwendigen/teuren CCD-Designs ab, vermutlich werden sie halb defekten Chips alle schon als Epyc los. Stattdessen handelt es sich meist um beschnittene APUs und die wurden für AM5 allgemein erst sehr spät vorgestellt. (Ryzen 8000G)
      • Von Svenc Software-Overclocker(in)
        Zitat von GreenBlue19
        Es gibt da eine CPU die nennt sich AMD Epyc 4124P ist für Sockel AM5 und hat 4 Kerne und 8 Threads, also im grunde genommen ein Ryzen 3 den du suchst.
        Nen Vierkerner für 150 Tacken? Macht ja dann für Consumer erst recht keinen Sinn mehr, die 100-Euro-Sechskerner sind jetzt auch für AM5 verfügbar. Ich meinte bloß, AM5 fehlte der Budget-Einstieg zu Launch (persönlich überspringe ich AM5 jetzt womöglich komplett). Auch deshalb, weil es keine Ryzen 3s mehr gab, die hätten ab Start günstiger angeboten werden können. Kein Wunder, dass lange viele nicht nur ihre AM4-Plattform upgradeten (wie ich). Sondern selbst noch neue AM4-Systeme bauten bzw. kauften... Entsprechend sehen die Marktanteile aus, noch immer.

        Aber das war zumindest teilweise damals wohl von AMD gewollt. AM4 = der Einstieg. AM5 = für Enthusiasts und Early Adopter. Bin mal gespannt, wo mein nächstes System dann landen wird. Geplant ist ein Komplett-Neubau so ~2027/8.
      • Von GreenBlue19 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Svenc
        Einen Ryzen 3 hätte es zu Beginn von AM5 FÜR AM5 gebraucht -- da waren nämlich keine Einstiegs- und Budget-CPUs verfügbar. Die letzten Ryzen 3, die nicht "beschnitten" waren, stammen übrigens von 2020. Der 3300X hatte sogar ein recht bemerkenswertes Alleinstellungsmerkmal und konnte oft gut damit punkten: Denn als einzige Ryzen-CPU waren hier alle Kerne auf einem einzigen Core-Complex versammelt. Das gab einen guten Latenzboost bei der Kommunikation zwischen den Kernen.

        Intel fährt hingegen ihre Core i3s-- die zumindest im Mittel gar nicht mal so mies abschneiden, obwohl Intel nicht mehr viel investieren und den "Kleinen" kaum weiterentwickeln. Bin übrigens selbst erst zum Jahreswechsel von einem Ryzen 3 3100 auf einen 5 5600 umgestiegen. Jetzt noch nen Vierkerner für Gaming ist trotzdem a) nicht nötig, da Budgetsechskerner auch für AM5 verfügbar, für AM4 sowieso seit jeher. Und b) nicht empfehlenswert. c) ist Gaming hier natürlich auch nicht mehr die Zielgruppe.

        Trotzdem: AM5 hätte zu Markstart Ryzen 3 gebraucht, isso.
        Es gibt da eine CPU die nennt sich AMD Epyc 4124P ist für Sockel AM5 und hat 4 Kerne und 8 Threads, also im grunde genommen ein Ryzen 3 den du suchst.

        Das große Problem an dem Ding ist allerdings das ich niemanden empfehlen würde sich diese CPU zu kaufen, da man für rund 30€ weniger schon einen Ryzen 5 7600F bekommt, hat mehr Threads und ist deshalb schlichtweg empfehlenswerter, gab in der jüngeren Vergangenheit mal ein Video zu dem Thema "heute noch zocken mit nem i3" und die Vorteile von den größeren i5's mit mehr Kernen sind da schon deutlich zu Tage getreten -> [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Solche CPUs sind gut und schön für office und Multimedia oder halt generell niedrige Anforderungen, und die Preise für die alten 12-13er Gens an i3 CPUs scheinen zum Glück auch deutlich gesunken zu sein
      • Von Svenc Software-Overclocker(in)
        Einen Ryzen 3 hätte es zu Beginn von AM5 FÜR AM5 gebraucht -- da waren nämlich keine Einstiegs- und Budget-CPUs verfügbar. Die letzten Ryzen 3, die nicht "beschnitten" waren, stammen übrigens von 2020. Der 3300X hatte sogar ein recht bemerkenswertes Alleinstellungsmerkmal und konnte oft gut damit punkten: Denn als einzige Ryzen-CPU waren hier alle Kerne auf einem einzigen Core-Complex versammelt. Das gab einen guten Latenzboost bei der Kommunikation zwischen den Kernen.

        Intel fährt hingegen ihre Core i3s-- die zumindest im Mittel gar nicht mal so mies abschneiden, obwohl Intel nicht mehr viel investieren und den "Kleinen" kaum weiterentwickeln. Bin übrigens selbst erst zum Jahreswechsel von einem Ryzen 3 3100 auf einen 5 5600 umgestiegen. Jetzt noch nen Vierkerner für Gaming ist trotzdem a) nicht nötig, da Budgetsechskerner auch für AM5 verfügbar, für AM4 sowieso seit jeher. Und b) nicht empfehlenswert. c) ist Gaming hier natürlich auch nicht mehr die Zielgruppe.

        Trotzdem: AM5 hätte zu Markstart Ryzen 3 gebraucht, isso.
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