AMD: Russischer Chipproduzent kauft Dresdner Fab30-Ausrüstung
AMD ist derzeit dabei die Fertigungsanlagen der Fab30 am Standort Dresden zu modernisieren, sodass dort in Zukunft Prozessoren auf 300-Millimeter-Wafern produziert werden können.[br]
Nach einem Bericht der Sächsischen Zeitung wurden die alten 200-Millimeter-Anlagen für etwa 132 Millionen Euro an den russischen Elektronikkonzern Angstrem abgetreten. Eingesetzt werden sollen diese in einem in Selenograd bei Moskau errichteten Chipwerk, welches Ende 2009 den Betrieb aufnehmen soll.
Laut AMD-Sprecherin Karin Raths seien auch an andere Halbleiterhersteller Maschinen verkauft worden, worüber jedoch mit den Abnehmern Stillschweigen vereinbart worden ist. Gerüchte nach denen es sich bei dieser Aktion um die angebliche Fertigungsauslagerung handeln soll, wurden von AMD umgehend dementiert.