AMD Merlin Falcon: Embedded-Carrizo beherrscht DDR4 neben DDR3
AMD hat seine Embedded-Prozessoren auf Basis von Merlin Falcon vorgestellt. Dahinter verbergen sich Carrizo-APUs, wie man sie schon aus dem Mobile-Bereich kennt. Die Besonderheit: AMD lässt zum ersten Mal den DDR4-Controller aktiv, sodass DDR4-2400-Speicher unterstützt wird.
Nachdem seit einigen Monaten nun schon erste Notebooks mit AMDs Carrizo-APUs verfügbar sind, veröffentlicht der Chiphersteller jetzt die Embedded-Ableger innerhalb der R-Serie. Vorerst fünf Modelle gibt es unter dem Codenamen Merlin Falcon, die allesamt auf dem Carrizo-Die basieren. Das Topmodell RX-421BD bekommt wie der FX-8800P den vollen Chip spendiert: Zwei Excavator-Module mit insgesamt vier Integer-Kernen (max. 3,4 GHz) und eine 512 Shader starke R7-GPU (max. 800 MHz). Der RX-418GD und RX-216GD müssen mit Abstrichen bei den Modulen inklusive L2-Cache, Grafikeinheit und/oder Taktraten leben. Die beiden Modelle RX-421ND und RX-216TD haben die GPU komplett deaktiviert.
Das Besondere an den Merlin-Falcon-APUs ist derweil die Speicherunterstützung: Zum ersten Mal lässt AMD den DDR4-Controller aktiv, sodass die großen APUs mit bis zu 64 GiByte DDR4-2400-Speicher bei 1,2 Volt betrieben werden können (Skylake wird nur bis DDR4-2133 freigegeben). Daneben kann auch DDR3-2133-Speicher genutzt werden. In beiden Fällen beherrschen die Controller die ECC-Fehlerkorrektur. Bei den Notebook-Carrizos hat AMD den DDR4-Controller noch deaktiviert, vorwiegend um den OEMs eine günstigere Plattform zu bieten. Im Desktop soll Carrizo, womöglich als neue Revision, 2016 als Bristol Ridge mit DDR4-Unterstützung auf dem Sockel AM4 firmieren. Da die integrierten GPUs spätestens bei den Topmodellen mit acht Compute Units (512 Shader) bandbreitenlimitiert sind, dürfte sich daraus ein nettes Leistungsplus ergeben.
Quelle: AMD
AMD Merlin Falcon: Spezifikationen
Wie gehabt unterstützen die Merlin-Falcon konfigurierbare TDP-Stufen von 12 bis 35 Watt. Die von AMD angegeben Basistaktraten beziehen sich auf 15 Watt. Zu den Besonderheiten zählen sich noch die Unterstützung für HEVC und bis zu drei Ultra-HD-Displays sowie die volle HSA-Kompatibilität. Die von AMD Fusion Controller Hub genannte Southbridge sitzt in der APU und bietet unter anderem SATA 6 Gbit/s und USB 3.0. Für Erweiterungskarten stehen acht PCI-Express-3.0-Lanes zur Verfügung.
Als Einsatzgebiete sieht AMD große Teile der Industrie, darunter die Medizin, Forschung und Sicherheitsbranche. Hervorgehoben wird noch der Einsatz in Spieleautomaten. Die aktuellen Merlin-Falcon-Chips sind für Temperaturen zwischen 0 und 90 Grad Celsius ausgelegt. Anfang 2016 sollen weitere Ableger folgen, die bei -40 bis 105°C ihre Arbeit vollrichten.
Quelle: AMD (Pressemitteilung)


Ich bin aber trotzdem mal gespannt wie der Excavater wird auf AM4.
Sehe ich das also richtig, dass AMD den FM2+ einstampft und künftig beides für AM4 heraus bringt?
Wäre mal eine interessante Sache.
Wenn die das jetzt noch gebacken bekommen, eine gute CPU mit Zen UND eine Kompatibilität zu AM3+ CPUs. Dann hätten es AMD aufstocker sogar noch leichter.
AM4 ITX Board mit kleiner Karte für ein kleines Cube Gehäuse oder so.
Wollte schon immer mal einen mini PC mit Leistung haben.
Ich hoffe nur, das AMD Merlin Falcom mit Excuvator Kernen gut einen oben drauf legt zu Vishera. Dann sollte das als Übergang reichen.
AM4 ITX Board mit kleiner Karte für ein kleines Cube Gehäuse oder so.
Wollte schon immer mal einen mini PC mit Leistung haben.
Ich hoffe nur, das AMD Merlin Falcom mit Excuvator Kernen gut einen oben drauf legt zu Vishera. Dann sollte das als Übergang reichen.
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