AMD Kaveri: Erste Leistungswerte der Steamroller-Architektur aufgetaucht
Auf der chinesischen Webseite Chinadiy ist ein kurzer Vergleich zwischen einem Engineering- sowie einem Near Production Sample einer Kaveri-APU aufgetaucht, bei dem die Geschwindigkeit der Gleitkomma- und Integer-Operationen im Vergleich zu den beiden Vorgängermikroarchitekturen Bulldozer und Piledriver gemessen worden ist. Dabei hinterlässt man einen gemischten Eindruck.
Erst gestern ist auf der chinesischen Sparte von VR-Zone eine Roadmap aufgetaucht, welche die verschiedenen Stadien der Kaveri-Entwicklung respektive -Produktion veranschaulicht. Nun zeigen sich die Chinesen der Webseite Chinadiy auch weiter "leak-freudig" und haben einen kurzen Vergleich der verschiedenen Mikroarchitekturen veröffentlicht. Dieser sollte aber mit äußerster Vorsicht genossen werden, da die Bedingungen nicht eindeutig aufgeführt werden. So wurde der auf Steamroller basierende Zwei-Moduler bei einem Kerntakt von 1,8 GHz sowie lediglich 2 MByte L2-Cache getestet. Bei den Vorgängern sind diese Werte nicht eindeutig definiert, üblicherweise kommen dort aber zumindest 4 MByte L2-Cache zum Einsatz.
Nichtsdestotrotz wollen wir Ihnen die Werte nicht vorenthalten, so ist doch zumindest der Vergleich zwischen den beiden Revisionen des Engineering- und Near Production Samples interessant. Wie die zuvor aufgetauchte Roadmap zeigt, ist zwischen den beiden Versionen in etwa ein Monat vergangen. Dabei konnte man die Gleitkommaoperationen mit 504,7 auf 590,32 Millionen FLOPS um knapp 17 Prozent erhöhen, was aber immer noch rund 15 Prozent langsamer als bei Bulldozer ist. Die letztendliche Leistung sollte aber höher ausfallen, da die Gleitkommaeinheit mit zwei eigenen Dekodern sowie Dispatch-Stufen mit Daten versorgt wird.
Zuvor teilten sich die FPU (Floating Point Unit - Gleitkommaeinheit) sowie die beiden Integer-Einheiten jeweils ein Exemplar. Je zwei Dekoder und Dispatch-Stufen füttern nunmehr auch letzteren beide, wodurch 30 Prozent mehr Operationen pro Takt vorhergesagt worden sind. Diese Werte scheinen sich nun zu bestätigen, denn im Vergleich sind diese um 31,6 Prozent angestiegen, womit Kaveri auf 3177,13 Millionen Operationen pro Sekunde kommt. Schlussendlich darf man auch noch weitere Geschwindigkeitsvorteile erwarten, wenn die integrierte Grafikeinheit genutzt wird. Diese soll auf der GCN-1.1-Architektur basieren und mittels HSA (Heterogeneous System Architecture) enger mit der CPU verschmelzen, indem unter anderem auf den gleichen Speicher zugegriffen wird.
Quelle: Chinadiy

Im Moment ist das aber sowieso noch alles etwas unklar. Die Infos zur Änderung der FPU galten scheinbar für den ursprünglichen Steamroller. Und das ist schon ein Weilchen her. Inwiefern sich Steamroller B davon unterscheidet, bleibt abzuwarten.
Es nennt auch niemand einen Golf GTI "das schnellste Auto", weil diverse Supersportwagen ja aufgrund ihres Preise "nicht zählen".
Und damit jetzt bitte mal langsam zurück zum Thema CPUs und weg vom Thema "ich mag die Diskussionskultur meines Gegenübers nicht". Für letzteres wären PNs wohl das bessere Medium
Wieviel dann jemand bereit ist zu zahlen oder eben nicht kann dann jeder selbst entscheiden. Nicht bei jedem endet das Budget genau dort wo das Portfolio eines bestimmten Herstellers endet.
Ich hoffe damit ist das Thema nun endlich durch un wir können uns dem eigentlichen widmen.
Ich hab deine Aussage sehr wohl verstanden, aber wenn du die Technik ansprichst wirst du dich damit wohl abfinden müssen. Vor allem halt auch mit der Tatsache, dass man sich da noch mit anderen Gegnern rumärgern muss, wenn man sich in dem Preisbereich befindet. Es vergleicht doch auch niemand nen Twingo mit einem 911, man muss da schon eine Basis der Vergleichbarkeit schaffen und wenn man sie bricht, sollte man auch nicht darüber verwundert sein, wenn auch andere zutreffende Argumente in den Ring geworfen werden
Daher macht es imo auch wenig Sinn, da so eine iGPU anzubieten...