AMD Epyc "Rome": Basistakte geleakt

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Die Basistakte der neuen Epyc-Reihe wurden geleakt.
Quelle: AMD

AMD-CEO Lisa Su will heute die neue Reihe von Epyc-Prozessoren enthüllen. Im Vorfeld gab es aber den einen oder anderen Leak. Jetzt ist eine Liste aufgetaucht, welche die vermeintlichen Taktraten der einzelnen Modelle verrät. Demnach hat der 64-Kerner AMD Epyc 7742 die Nase vorn.

Noch sind die neuen CPU-Modelle AMD Epyc 2 (Codename: "Rome") nicht auf dem Markt - viele Details sind trotzdem schon geleakt. Erst sickerten Infos über Spezifikationen und Preise einzelner Modelle durch, jetzt soll auch die vermeintlichen Taktraten aller neuen Epyc-CPUs bekannt sein. Hersteller AMD hat diese bislang noch nicht komplett enthüllt.

Passend dazu: AMD Epyc "Rome": Benchmark-Datenbank listet 7542 mit 32 Kernen und 2,35 GHz

Die Basistakte der Modelle AMD 7702P, AMD 7502, AMD 7502P und AMD 7452 sind zwar schon seit letztem Monat durch einen Leak bekannt und von AMD bestätigt worden - allerdings fehlten noch die Daten für die restlichen Prozessoren. Jetzt ist auf Twitter eine Liste aufgetaucht, die in dieser Hinsicht Klarheit schaffen soll.

Offizielle Benchmarks folgen im Laufe des Tages

Der technische Spitzenreiter dürfte demnach AMD Epyc 7742 mit 64 Kernen sein: Er soll über einen Basistakt von 2,2 GHz verfügen. Dafür ist er aller Wahrscheinlichkeit nach aber auch entsprechend teuer: Einem Leak nach dürfte der Verkaufspreis bei umgerechnet rund 8.270 Euro liegen. Am unteren Ende des Spektrums liegen die 8-Kerner AMD 7252 und AMD 7252P: Die kosten voraussichtlich nur zwischen 550 und 580 Euro, sind aber auch wesentlich weniger leistungsfähig. Ihr L3-Cache beträgt laut Leak 64 MiB (zum Vergleich: bei höheren Preisklassen wie AMD 7742 liegt er bei 256 MiB). Der Basistakt beider Niedrigpreis-Modelle beträgt, sofern die Infos denn stimmen, 2,80 GHz.

Offiziell bestätigt hat AMD diese Daten noch nicht. Konkrete Infos erfahren wir aber heute: AMD-CEO Lisa Su wird die neuen Epyc-CPUs nämlich im Laufe des Tages enthüllen. Bislang ist noch unklar, ob die Reihe unter der Bezeichnung Epyc weiterläuft oder in Epyc 2 umbenannt wird. "Rome" ist nur der Codename für das Projekt.

Quelle: Twitter, 2Compute

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    • Kommentare (46)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        AW: AMD Epyc "Rome": Basistakte geleakt

        Zitat von chill_eule
        Ich glaub mein allererster Rechner mit Pentium MMX 166Mhz hatte nicht einmal so viel EDO-RAM
        Meiner hatte halb so viel SDR-DRAM.

        Zitat von wuchzael
        Effizienz. Ryzen 3000 hat nur die Chiplets bekommen, die zu hohe Spannungen benötigen um in einem EPYC zum Einsatz zu kommen.
        Nicht immer skalieren die CPUs, die mit niedrigeren Spannungen niedrigere Taktraten gut stemmen, auch gut mit hohen Spannungen.

        Zitat von Incredible Alk
        Der I/O alleine liegt bei mir in der Größenordnung um 20W Verbrauch - und zwar im Idle und unter Last da es für den Chip (weder in der CPU noch als X570) ja keine Stromsparfunktionen/P-States zu geben scheint.
        Kann gar nicht sein. Duvar zockt mit 10W Package Power. Entweder machst du was falsch oder Duvar ist der Chuck Norris im AMD-CPUs betreiben. Vermutlich letzteres, immerhin konnte sein 1600X es ja auch schon mit den High-End-Coffee-Lakes aufnehmen.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        AW: AMD Epyc "Rome": Basistakte geleakt

        Zitat von chill_eule
        Ich glaub mein allererster Rechner mit Pentium MMX 166Mhz hatte nicht einmal so viel EDO-RAM
        Meiner hatte halb so viel SDR-DRAM.

        Zitat von wuchzael
        Effizienz. Ryzen 3000 hat nur die Chiplets bekommen, die zu hohe Spannungen benötigen um in einem EPYC zum Einsatz zu kommen.
        Nicht immer skalieren die CPUs, die mit niedrigeren Spannungen niedrigere Taktraten gut stemmen, auch gut mit hohen Spannungen.

        Zitat von Incredible Alk
        Der I/O alleine liegt bei mir in der Größenordnung um 20W Verbrauch - und zwar im Idle und unter Last da es für den Chip (weder in der CPU noch als X570) ja keine Stromsparfunktionen/P-States zu geben scheint.
        Kann gar nicht sein. Duvar zockt mit 10W Package Power. Entweder machst du was falsch oder Duvar ist der Chuck Norris im AMD-CPUs betreiben. Vermutlich letzteres, immerhin konnte sein 1600X es ja auch schon mit den High-End-Coffee-Lakes aufnehmen.
      • Von chill_eule Kokü-Junkie (m/w)
        AW: AMD Epyc "Rome": Basistakte geleakt

        Zitat von PCGH_Torsten
        In Notebooks ist es seit längerem üblich, Lanes und Grafikeinheiten komplett abzuschalten, wenn gerade kein neues Bild benötigt wird und Komponenten ohne Gegenstück am anderen Ende werden von der CPU sowieso nie angesprochen. Denkbar wäre auch eine Verbrauchsreduktion, wenn allgemein nicht die volle Geschwindigkeit benötigt wird – PCI-E 4.0 ist offensichtlich stromhungrig, aber kann man nicht auf 2.0-/3.0-Stromverbrauch kommen, wenn nur 2.0-/3.0-Geschwindigkeit vereinbart wurde?

        Das ist alles machbar, erfordert aber natürlich entsprechende Anpassungen bei Schaltungen und Power-Gating.
        Gut, bei Notebooks bin ich raus.
        Aber wenn das technisch machbar ist, dann her damit.
        Obwohl es halt im Desktop bereich mit nem Stromkabel am System wohl nur eine geringe Nachfrage hat würde ich behaupten
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        AW: AMD Epyc "Rome": Basistakte geleakt

        Zitat von Freiheraus
        Bei mir kommt das Mini-ITX Board Gigabyte B450 I Aorus Pro WIFI zum Einsatz, aber mit dem ASRock Fatal1ty X470 Gaming-ITX/ac (ohne den merkwürdigen Sound-Treiber von der ASRock HP, der den Idle-Verbrauch extrem hochtreibt) hatte ich ähnliche Werte erreicht.

        Die Spannungen sind alle @Default, man kann bei Zen eigentlich eh nur noch am SoC durch das Absenken der Spannungen 1-2 Watt im Idle herausholen, die Kerne sind ja quasi schon stromlos durch das Power Gating. Die größte Idle-Ersparnis kann man bei der AM4-Plattform (in Verbindung mit einer Radeon-Karte*) durch die PCIe-Energieverwaltung herausholen. Dazu muss man in Windows die erweiterten Energiesparplan-Einstellungen ändern unter: PCI Express -> Verbindungszustand-Energieverwaltung -> Einstellung. Dort von "Mittlere Energieeinsparungen" auf "Maximale Energieeinsparungen" schalten, dann kann das ASPM nicht nur in den L0s sondern in den tieferen L1 State schalten, was bei einer Radeon VII oder Vega ca. 7-8 Watt Ersparnis bringt oder bei einer verbauten RX 560 rund 4-5 Watt. Anfangs hatte ich dadurch zum Teil leichte 3D-Leistungseinbusen (Games oder 3DMark), aber seit dem Bios F40 (AGESA 1.0.0.2) und dem neuen Chipsatztreiber, gibt es keine Unterschiede mehr.
        Aber Vorsicht, nicht jeder Board-Hersteller hält sich an die Vorgaben, das ASUS ROG Strix X470-I Gaming oder Biostar Racing X370GTN zum Beispiel reagieren gar nicht auf die Änderungen der PCie-Energieverwaltung, zumindest zum Zeitpunkt als ich sie in der Hand hatte. Dinge wie Global C-State Control sollten im BIOS zudem auf Enabled statt nur auf AUTO gesetzt sein.

        Ansonsten habe ich nur sparsame Komponenten, Tastatur ohne Beleuchtung (0,1W) oder PWM Noctua-Lüfter, die im Idle (500-600 rpm) nur 0,1W ziehen. Je nach Graka kann auch der Anschluss über DVI oder Displayport sparsamer als über HDMI sein. Habe auch keine unnötigen USB-Gerätschaften (ausser schlafenden Drucker), das Kleinvieh macht eben auch Mist. Naja und das Titan-NT ist schon ziemlich konkurrenzlos, mal eben 3-4 Watt sparsamer im Idle als zum Beispiel das Gold-NT be quiet! Straight Power 11 650W.

        Mit dem System in der Signatur (Radeon VII) habe ich rund 34 Watt im idle erreicht (Mittlere Energieeinsparungen@PCIe) bzw. 26-27 Watt (Maximale Energieeinsparungen@PCIe)
        https://extreme.pcgamesha...

        *mit einer GTX 1050Ti waren iirc höchsten 1-2 Watt wenn überhaupt herauszuholen

        Edit: Habe ausserdem das Intel WLAN/BT-Modul ausgebaut (im Gerätemanager deaktivieren hat aber den selben Effekt), macht auch nochmal ca. 1-1,5 Watt aus Die Mobo-RGB-Beleuchtung habe ich auch deaktiviert, ebenfalls ca. 1 Watt...

        Edit2: Da fällt mir noch etwas ein, wenn man SATA SSDs hat, kann man beim AHCI Link Power-Management noch das ein oder andere Watt herausholen, indem man die Einstellung von "HIPM" auf "DIPM" oder "HIPM+DIPM" stellt, dazu ist aber eine Registry-Änderung nötig. Damit geht dann nicht nur der Hub (SATA-Controller), sondern (auch) das Device (SSD/HDD) in einen tieferen Idle-State.
        Für mich sind diese Einstellungen eigentlich immer ohne Leistungseinbußen gewesen. Keine Ahnung warum AMD das nicht defaultmäßig im Chipsatztreiber so einstellt, Intel macht das mit dem RST Treiber afaik automatisch.

        Edit3: Wer nicht selbst an der Registry herumfummeln will, kann sich hier die .reg-files herunterladen um die zusätzliche Einstellmöglichkeit für das SATA Link Power Managment hinzuzufügen (Add_AHCI_Link_Power_Management_HIPM-DIPM.reg) oder wieder zu entfernen (Remove_AHCI_Link_Power_Management_HIPM-DIPM.reg): AHCI Link Power Management - Enable HIPM and DIPM - Windows 7 Help Forums
        Das ganze funktioniert sowohl mit Windows 7 also auch mit Windows 10. Der neue Eintrag taucht dann bei den "erweiterten Energieeinstellungen (ändern)" auf unter dem Punkt "Festplatten".
        Eindrucksvolle Liste von Maßnahmen.
        Wenn du alleine 8 W durch eine (automatische) Deaktivierung von PCI-E herausholst, würde das gut zur These eines hohen I/O-Energieverbrauches im aktiven Zustand passen. Kannst du anhand deiner Messungen nachvollziehen, wie stark die Einsparungen sind wenn nur einzelne Lanes unbelastet sind? Also anhaltende M.2- oder GPU-Belastung. Das käme dem tyischen Epyc-Szenario am nächsten.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        AW: AMD Epyc "Rome": Basistakte geleakt

        Oha was hab ich denn da losgetreten nur weil ich den Stromverbrauch meiner Kiste an einer heute nicht mehr nötigen USV ablese.

        Nochmal... ich habe ~2013 rum eine USV gekauft weil ich in einer Wohnung gelebt habe, deren Elektroinstallation aus den 1950er Jahren so instabil war, dass das Anspringen des Kühlschrankes zum Fallen der (einzigen!) Sicherung führen konnte, ebenso Spannungsschwankungen im Netz und ähnliches. Das passierte so etwa ein bis zwei Mal die Woche und die USV hat zig Mal die paar Minuten überbrückt die ich brauchte um die Sicherung wider reinzudrücken (ja ich weiß das ist alles suboptimal gewesen aber ich konnte an der Situation technisch wenig ändern). Ich lebe jetzt seit eineinhalb Jahren in meiner (jetzt eigenen^^) Wohnung und da kann ich da es meins ist auch alles passend machen und die Kabel sind auch "nur" 25 Jahre alt statt 70. Hier ist noch niemals irgendeine Sicherung gefallen (ohne dass sie einen sehr guten Grund dafür gehabt hätte wie nen sterbenden Föhn...). Die USV nutze ich trotzdem weiter bis der Akku darin verschlissen ist (was laut Hersteller eigentlich schon hätte passieren sollen aber noch meckert sie nicht), dann kommt sie weg.

        Aber das alles ist eigentlich nicht das ursprüngliche Thema.

        Persönlich würde es mich sehr reizen, mal so ein 64-Kern Rome-System zu benutzen... also tatsächlich für mein privates Zeug hier. Natürlich ist das völliger Overkill, außer dass mein angesammelter Pile of Workload den der 3900X jetzt in 2 Wochen fast 24/7 weggemacht hat in 2-3 Tagen erledigt gewesen wäre aber für den Hobbynerd wäre es einfach interessant mal mit so nem Ding rumzuspielen. Blöderweise ist mein Kontostand (vor allem wegen der oben erwähnten Wohnung...) weit davon entfernt sechsstellig zu sein was ich als Minimalgröße ansehen würde um solche Spärenzchen aus Spaß an der Freude durchzuziehen.
      • Von Ingo_Knito PC-Selbstbauer(in)
        AW: AMD Epyc "Rome": Basistakte geleakt

        Zitat von amdahl
        Der Nachteil einer USV ist halt dass sie eine weitere Fehlerquelle ist. Bei mir kürzlich in der Firma passiert: USV macht die Grätsche, dadurch die Lizenzserver übers Wochenende lahmgelegt. Ohne USV wäre zumindest diese Downtime ausgeblieben. Ob es jetzt so clever war die redundanten Lizenzserver an eine USV zu hängen sei mal dahingestellt
        Wenn man so sehr auf Redundanz achtet, sollten die Server eigentlich auch zwei redundante Netzteile haben. Was viele Leute nicht wissen, ist, dass zwei redundante Netzteile nicht nur dafür da sind, um vor dem Ausfall eines Netzteiles zu schützen, sondern auch, um den Server an zwei verschiedene Stromkreise anschließen zu können.

        In der Praxis sieht das so aus, dass der Server mit einem Netzteil an der USV hängt und mit dem anderen Netzteil direkt an der Energieversorgung. (oder an einer zweiten USV) Damit ist ein Ausfall der USV dann kein Problem mehr.

        Wenn die Server bei Dir mit beiden Netzteilen an der USV hingen, hat da jemand das Thema Redundanz nicht zu Ende gedacht...
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