AMD "Artic": Mögliche Details zu 35-Watt-Ryzen-APU für den Desktop
AMDs mobile Renoir-APUs mischen derzeit in Sachen Leistung bei hoher Effizienz den Notebook-Markt auf. Nun tauchen erste Hinweise zu einer Variante für den Desktop auf, die mit 35 Watt Verbrauch ebenfalls äußerst sparsam zu Werke gehen würde. Mit an Bord sollen eine mit 1,2 GHz getaktete iGPU und Unterstützung für DDR4-3200-Arbeitsspeicher sein.
Die angeblichen Details rund um eine Desktop-Variante der Renoir-Chips stammen vom Twitter-User _rogame, der bereits in der Vergangenheit häufig erste Infos rund um kommende AMD- und Intel-Produkte veröffentlicht hat. Geht es nach ihm, sollen die noch im älteren 12nm-Zen+-Verfahren gefertigten Desktop-APUs der Picasso-Serie schon bald durch moderne 7nm-Zen 2-APUs abgelöst werden.
"Artic" - Unbekannter Mainboard-Chipsatz für kommende Chips?
In einem von _rogame geposteten Bild lassen sich einige Infos rund um einen noch unbekannten Mainboard-Chipsatz mit dem Codenamen "Artic" finden. Der zum Einsatz kommende Prozessor soll mit 3,0 GHz takten und einen Verbrauch von 35 Watt aufweisen. Die integrierte Grafikeinheit wird laut Datenblatt mit 1,2 GHz Kern- und 1,6 GHz Speichertakt ins Rennen geschickt. Unterstützung für DDR4-3200 MHz Arbeitsspeicher sei ebenfalls vorhanden, was die Vermutung rund um einen Desktop-Chip erhärtet.
Unter dem Strich soll die unbekannte APU zwar einen höheren CPU-Score als die bisherigen AMD-Chips 4700U und 4600U erreichen, der Grafikchip liege leistungstechnisch jedoch etwas unterhalb des Exemplars, das in den Renoir-APUs zum Einsatz kommt und über 6 Vega-Compute Units (CUs) verfügt. Sollte mit "Artic" tatsächlich ein neuer Unterbau erscheinen, ist es nicht auszuschließen, dass die aktuellen Mainboards der 300- und 400-Serie per Firmware-Update ebenfalls für die neuen APUs fit gemacht werden.
Ob und wann AMD diese Angaben bestätigt und entsprechende Produkte ankündigt, bleibt abzuwarten. Schaut man sich das aktuelle Portfolio an, dürfte ein derartiger APU-Refresh jedoch nicht verwundern.
Quelle: Twitter
