12 echte P-Cores im ersten Zed-Up-Test: "Intels Consumer‑CPUs werden nassgemacht"
Wie schlägt sich ein Intel Core 9 273PQE ("Bartlett Lake") mit 12 echten P-Cores gegen einen Intel Core i9-14900K ("Raptor Lake") mit 8 P-Cores und 16 E-Cores in Spielen? Zahlreiche Spiele-Benchmarks sollen darüber Aufschluss geben.
Bereits im Rahmen der Embedded World 2026 hatte Intel seine "neue" Core Series 2 alias "Bartlett Lake" vorgestellt, welche in der Spitze auf bis zu 12 Performance-Cores setzen und auf die effizienten Efficiency-Cores verzichten. Doch wie schlägt sich der stärkste "Bartlett Lake-S" letztlich gegen den stärksten "Raptor Lake-S"? Um das herauszufinden, hat Zed Up den Intel Core 9 273PQE jetzt in zahlreichen Leistungstests gegen einen Intel Core i9-14900K antreten lassen.
Der Intel Core i9-14900K, welcher als klassischer Desktop-Prozessore konzipiert ist, und der Intel Core 9 273PQE, der für den Einsatz in Edge- und Netzwerk-Systemen konzipiert wurde, basieren beide auf denselben P-Cores ("Raptor Cove"), welche wiederum in Intel 7 gefertigt werden. Doch neben den bei Intel Bartlett Lake-S fehlenden E-Cores ("Gracemont") gibt es auch noch weitere Unterschiede.
| Intel Core i9-14900K | Intel Core 9 273PQE | |
|---|---|---|
| Codename | Intel Raptor Lake-S | Intel Bartlett Lake-S |
| Prozessorkerne | 8 P-Core ("Raptor Cove") 16 E-Core ("Gracemont") |
12 P-Core ("Raptor Cove") |
| Basis-Taktfrequenz | 3,2 GHz | 3,4 GHz |
| Turbo-Taktfrequenz | 6,0 GHZ ("Thermal Velocity Boost") 5,8 GHz ("Turbo Boost Max 3.0") 5,6 GHz ("Turbo Boost 2.0") |
5,9 GHZ ("Thermal Velocity Boost") 5,9 GHz ("Turbo Boost Max 3.0") 5,3 GHz ("Turbo Boost 2.0") |
| L2-Cache | 32 MiByte | 24 MiByte |
| L3-Cache | 36 MiByte | 36 MiByte |
| TDP/PL1 | 125 Watt | 125 Watt |
| Fertigung | Intel 7 | Intel 7 |
Intel Bartlett Lake-S übernimmt also sowohl die Architektur als auch die Fertigung unverändert von Raptor Lake-S und ersetzt die vier E-Cluster aber durch insgesamt vier zusätzliche Performance-Kerne. Doch wie wirkt sich das in Spielen aus? Ganz positiv, wie Zed Up im Rahmen seines fast vierstündigen YouTube-Streams zu berichten weiß. Sowohl bei den Fps als auch bei den Min.-Fps werden die traditionellen Desktop-Prozessoren "nassgemacht", so der Tester.
"Wir sehen teilweise bis zu 10 Prozent mehr Fps gegenüber einem Core i9-14900K", so Zed Up im Anschluss an seine zahlreichen Spiele-Benchmarks, welche er dann folgendermaßen zusammenfasst:
- Horizon Zero Dawn in 1.280 x 720 ohne Limit: 310 Fps vs. 294 Fps
- Monster Hunter Wild Benchmark in 1.280 x 720: 125,77 Fps vs. 118,75 Fps
- Rainbow Six Siege 1.280 x 720: keine Unterschiede, 14900K mit besseren Min-Fps
- Outcast 1.1 (welches nur auf der CPU berechnet wird) in 4K: 60 Fps vs. 55 Fps
- SOTTR Benchmark 1.280 x 720: durchschnittlich 273 Fps versus 250 Fps
- Counter-Strike 2: 325 Fps vs. 330 Fps in einem Random-Run
Angesichts der immensen Kosten, den Core 9 273PQE kaufte der Tester für 725 Euro netto bei Mouser in den USA, während das Mainboard, ein Asrock IMB-X1714, zu einem Preis von 340 Euro bezogen wurde, ist die Core Series 2 natürlich in keiner Weise eine Alternative für Spieler. Aus technischer Sicht ist der Vergleich im Prozessorsockel LGA 1700 aber dennoch ziemlich spannend.
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Quelle: Zed Up PC Streams

Wenn man also die Wahl zwischen 4 power Kerne mit 5,2 GHz vs 8 e Kerne mit 4,6 GHz ,dann würden die p Kerne ganz klar gewinnen.
Und ich sehe ja zu was die p Kerne im Stande sind. Ich habe ja einen 265k und die 8 p Kerne rasieren nebenbei die 12 e Kerner so nebenbei weg als ob die nic zerreißen könnten. Also da würden mir wohl 12 p Kerne mehr Leistung bringen. Haben mehr von allen und sind breiter .klar würden 4 p Kerne mehr sich noch mehr den l3 cache teilen aber spannend wäre es dennoch wie die Leistung am Ende sein würde.
Die Industrieboards sind auch irgendwie überhaupt nicht für höhere Lasten ausgelegt. Die Boardpartner werden einen Teufel tun und die CPU irgendwie freilaufen lassen. Da sind Boards dabei, die sollen noch unter Garantie bei 70°C Umgebungstemperatur arbeiten. Absolut unrealistisch mit so einer CPU ohne hartes Limit.
Asrock war und ist ohnehin einer der ersten, welche die CPU zum Laufen gebracht haben. Scheinbar ist das ein himmelweiter Unterschied zu den bekannten P/E-Kernern. Das ist nicht mal eben mit ein bisschen Microcode-Update gemacht, um den 12-Kerner laufen zu lassen.
Ich habe es vorher bei Kontron probiert. Die winken nur ab und bitten einen "Geduld" zu haben. Asus macht auch überhaupt nichts. Schon gar nicht für diese Prosumer-Boards wie das W680 Ace. Obwohl Intel ganz klar den W680 als einzige "OC"-Option nennt. Umgekehrt ist es so, dass Intel einen riesigen Deckel auf den Z790 macht.
Intel will einfach nicht und ich frage mich ernsthaft, wen die CPU in der Form als Kunde ansprechen soll. Warum hat man den überhaupt auf den Markt geworfen?
Wenn man dem 273PQE alle Optionen eines 14900K geben würde, wäre nicht mal mehr ein 270K Plus mehr interessant. Im Single-Core-Test zieht die CPU schon 55 Watt. Da wird einem erst einmal klar, was man wirklich mit 12 P-Kernen anfangen könnte, wenn die alle ohne Grenzen laufen dürften.