AMD auf der CES: 2016 soll es mit Zen und Polaris wieder bergauf gehen
AMDs CEO Lisa Su hat im Rahmen der CES 2016 klargestellt, dass man im laufenden Jahr hohe Ambitionen hat. Kern der Bemühungen, ein "kompetitives Image" aufzubauen, werden die CPU-Architektur Zen und die Polaris-GPUs darstellen. Bei den Finanzen soll es endlich wieder bergauf gehen.
2015 war kein gutes Jahr für AMD. Gegen Nvidias Maxwell hat man im Grafikkartenmarkt einen zweistelligen Prozentbereich an Anteilen verloren, CPU-seitig gab es im Desktop nichts wirklich Neues und Carrizo bietet zwar Potenzial, wird von den OEM-Fertigern aber eher links liegen gelassen. Unter anderem die Kollegen von computerbase.de und pcworld.com konnten auf der aktuell laufenden Consumer Electronics Show mit AMDs CEO Lisa Su sprechen.
Die verspricht sich Einiges vom Jahr 2016. Nur wenig überraschend werden Zen und Polaris ganz klar als Zugpferde herausgestellt. Zu der vierten Ausbaustufe des Graphics Core Next, Polaris, gab es bereits eine kleine Vorschau, eine entsprechende, kleine Globalfoundries-GPU hat der Chiphersteller bereits in Aktion gezeigt. Bei Zen befinde man sich weiterhin im Zeitplan. Klar wird aber auch, dass es die großen Stückzahlen tatsächlich erst 2017 geben wird. Die Serienproduktion soll noch dieses Jahr anlaufen, erste Kontingente sollen auf den Markt gelangen. Enthusiasten werden voraussichtlich also gegen Jahresende zuschlagen können, die Mehrheit hingegen dürfte auf 2017 warten.
Die anstehende 14/16-nm-FinFET-Generation werde indes wieder eine längere "Node" darstellen. "Drei, vier, fünf Jahre" würden die Prozesse wahrscheinlich durchhalten müssen. "Sobald du in der Node bist, geht es nur noch um die Architektur". Mit der 28-nm-Generation habe man bereits Erfahrungen sammeln können, was einen Prozessstillstand angeht - bleibt zu hoffen, dass man bei der ersten FinFET-Generation mit weniger Rebrands plant. Bei der Architektur sehe man auch nach Polaris Spielraum für Optimierungen. Klar dürfte auch sein, dass weder AMD noch Nvidia direkt zu Beginn ihr ganzes Pulver verschießen werden. Chips, die gegen 600 mm² gehen (wie Fiji und GM200), wird es wahrscheinlich erst in Jahren geben. Letzten Endes soll 2016 das "Billig-Image" abgelegt und ein "kompetitives" aufgebaut werden. Dann soll es heißen "AMD ist zurück!".
Ein Standbein ist und bleibt die Semi-Custom-Sparte. Die Playstation 4, Xbox One und Wii U ermöglichten ein konstantes Einkommen, mit dem man planen kann. Angedeutet werden Shrinks für die eingesetzten SoCs, ohne aber konkreter ins Detail zu gehen.
Quelle: computerbase.de,pcworld.com


Aber nun du mir doch bitte mal einen Grund, warum AMD nicht HBM2 mit bis zu 16 gb nutzen sollte? Das gabs letztes Jahr noch nicht, deshalb hat die Fury nur 4gb Vram.
Wüsste AMD das sie 2016 eine 8GB HBM Karte bringen würden sie jetzt öffentlich damit werben
HBM hat AMD nochmal welchen Vorteil gebracht (beim Energieverbrauch der Fury,s reißt HBM es auch nicht raus da zu gering)? Verkaufen sich die HBM Karten besser?Nein
Kommt von AMD 2016 eine Single Graka mit 8GB HBM Speicher?
Darauf von dir:
Der Fury Nachfolger
Jetzt hätte ich gerne eine von AMD bestätigte Quelle von dir,ich konnte nämlich nichts finden
Aber nun du mir doch bitte mal einen Grund, warum AMD nicht HBM2 mit bis zu 16 gb nutzen sollte? Das gabs letztes Jahr noch nicht, deshalb hat die Fury nur 4gb Vram.
Übrigens wirst du nicht glauben, wie viele Leute eine solche Grafikkarte mit ihrem 5+ Jahre alten Monitor zusammen betreiben ... die wenigsten Menschen erneuern ihren Monitor ansatzweise so oft wie ihre Grafikkarte.
Daher gibt es auch dort noch recht viele Leute, die nicht die anspruchsvollsten Auflösungen haben.