AMD Steamroller: Neue Architektur mit besserem Frontend und mehr Singlethread-Leistung

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Die kommende Steamroller-Architektur, also die dritte Evolutionsstufe von Bulldozer, soll laut AMD ein aufgebohrtes Frontend mit doppeltem Decoder und deutlich mehr Singlethread-Leistung bieten. Weiterhin arbeitet der Hersteller an einem besseren Performance-pro-Watt-Verhältnis.

Die erste Bulldozer-Generation, welche derzeit als FX-Serie im Handel ist und erst kürzlich Zuwachs durch den FX-4130 erhielt, kann zwar auf Kosten der Leistungsaufnahme bei stark parallelisierten Aufgaben mit viel Integer-Code überzeugen, die Leistung pro Takt und auch die Singlethread-Performance ist im Vergleich zu den Phenom II wie auch der Intel-Konkurrenz vergleichsweise schwach. Das Modulkonzept, bei welchem sich diverse Recheneinheiten ein gemeinsames Frontend teilen, wurde daher schon bei der Piledriver-Architektur (in Form von Trinity) zugunsten von mehr Leistung leicht aufgebohrt.

Fütter' die Kerne!
Mit der dritten Evolutionsstufe von Bulldozer, Codename Steamroller, weicht AMD das Modulprinzip weiter auf und verspricht beispielsweise ein besseres Frontend. Dieses sitzt vor den eigentlichen Rechenkernen (eine Gleitkomma- plus zwei Integer-Einheiten) und bereitet die nötigen Daten vor, etwa die Dekodierung von Instruktionen. Bei Bulldozer und Piledriver steht pro Modul nur ein Dekoder für alle drei Rechenkerne zur Verfügung, im Falle von Steamroller sind es zwei. Weiterhin wurde die Heranschaffung von Befehlen (Fetch) beschleunigt, dazu kommt eine Verbesserung des L1-Instruction-Caches sowie der wichtigen Sprungvorhersage. Am Ende sollen hier 30 Prozent mehr Operationen pro Takt abgearbeitet werden, was das "Füttern" der Kerne drastisch beschleunigen dürfte.

Singlethread-Leistung und Performance/Watt steigen
Neben diesen Verbesserung hat AMD auch die Integer-Einheiten an sich getunt, hierdurch soll die Singlethread-Leistung steigen. Der Scheduler soll fünf bis zehn Prozent flotter arbeiten und dem L1-Daten-Cache will der Hersteller große Verbesserungen spendiert haben. Obendrein fassen die Register mehr Daten, die Latenzen wurden verschärft und Cache-Fehlzugriffe sollen flotter ad acta gelegt werden.

Durch die Änderungen am Fetch-Bereich, der Gleitkomma-Einheit sowie dem L2-Cache soll nicht nur die Leistung steigen, sondern auch der Durchsatz - womit die Architektur effizienter arbeitet, sprich der Durchsatz wurde optimiert und das Performance-pro-Watt-Verhältnis steigt. AMD spricht in der an uns geschickten Email von einer bis zu 15-prozentigen Verbesserung gegenüber Piledriver. Hierbei ist jedoch bereits eingerechnet , dass die Fertigung vom 32- auf das 28-Nanometer-Verfahren wechselt.

Alles in allem die oben zu sehende Folie vom Financial Analyst Day aus dem Februar 2012 damit wie gehabt ziemlich treffend.

2013 als Kaveri und später "among others"
Die Steamroller-Technik soll 2013 in Form von Kaveri (ein oder zwei Module plus "Graphics Core Next"-Grafikeinheit) auf den Markt kommen, für 2014 könnte eine neue FX- oder eine entsprechende Server-Generation erscheinen - letzteres ist durch Folien vom Financial Analyst Day 2012 praktisch bestätigt, wenngleich keine Codenamen bekannt sind. AMD selbst aber sieht Steamroller auch für weitere Chips vor.

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    • Kommentare (53)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von beren2707 Lötkolbengott/-göttin
        Früher glaubten die Menschen an Gott, heute an ihre Marke... Die Feind"religion" wird dann natürlich gehasst.
      • Von beren2707 Lötkolbengott/-göttin
        Früher glaubten die Menschen an Gott, heute an ihre Marke... Die Feind"religion" wird dann natürlich gehasst.
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        Wie kann man einen IHV hassen?
      • Von cubethetruemaster
        gab leider keien anderen handys die einigermaßen gut swaren in der preisklasse + damals hasste ich nvidia noch nicht wirklich so dass ich es mir net gekauft hätte
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        Warum kaufst du ein Handy mit Tegra 2, wenn du Nvidia angeblich hasst?
      • Von cubethetruemaster
        ich selber sehe als größeres problem von adm , dass die ganzen software-entwicler immernoich nicht auf multicore setzen obwohls es schonseit längerer zeit kerner gitb . das gleiche spiel gab es damals mit den x86 prozesoren auch . erstma lnach einigerzeit kamen die ersten programe die dies auch unterstützen und dam besten ist trotzdem , dass ein sehr weit verbreitetes und oft verwendetes benchmark-program intel optiemirt war(vllt auch immernoch ist , da ich diesen programieren nicht vertraue kaufe ich ihre aussage , dass sie es verbeusert haben net ab). naja und heute sieht man in den ganzen großen technik -märkten wie mediamakrt oder saturn leider vllt nur ein notebook mit amd apu und vllt mal ein pc mit nem bulldozer , da kan sich des zeug ja net verkaufen. und dann kaufen sich diese ganzen "vollpfosten"(meist jugenliche mädchen) die sowieso nur auf facebook oder youtube gehen auf anweisung des verkäufers nen i7 rechner , genauso wie 16hähriege mädchen ohen grudn für facebook und whatsapp das s4 vorbestellen. das sehe ich als hauptproblem von amd , da intel soviel geld hat können die die ganzen oem herrsteller dazu bringen intelzeug mehr zu bauen als amd===> intelzeug wird mehr verkauft ===> intel macht mehr profit===> intel kann mehr oemhersteller bezalhen .......naja ich bleib aber bei amd , jedem seine eigene sache ich hasse nvidia seit dem ich ein tegra2 in meinem handy hab und gg intel hab ich einfach ein hass. die unterschicht ist immer mächtiger siehe beispiel mafia meist mehr macht als politik + wirtschaft eines landes zusammen
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