Kupfer ist teuer wie nie zuvor: Wieder schlechte Nachrichten für die PC-Branche und ihre Kunden

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Kupfer ist teuer wie nie zuvor: Wieder schlechte Nachrichten für die PC-Branche und ihre Kunden
Quelle: Erzeugt mit ChatGPT

Im Verlauf des vergangenen Jahres sind die Kosten von wichtigen Rohstoffen für die Fertigung von PC-Hardware, wie Kupfer oder Zinn, stark angestiegen. Das könnte sich künftig auch bei den Preisen für PC-Komponenten bemerkbar machen.

Der starke Fokus auf KI und KI-Rechenzentren sorgt seit Herbst vergangenen Jahres für exorbitant gestiegene Speicherpreise. Betroffen sind vor allem DRAM und NAND. Doch ein Blick auf die Rohstoffkosten zum aktuellen Zeitpunkt verrät, dass ein weiterer preistreibender Faktor für PC-Bauer und Komponentenhersteller hinzukommen könnte.

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Kühlungsprodukte sowie vor allem Leiterplatten und Verdrahtungen benötigen beispielsweise Kupfer. Doch der Kupferpreis ist im Verlauf des vergangenen Jahres enorm angestiegen, beim US-Dollar um bis zu 50 Prozent, beim Euro um bis zu 30 Prozent (Höhepunkt am 29. Januar). Der USD-Preis für Zinn, ein anderes Industriemetall, welches für die Herstellung von PC-Hardware benötigt wird, ist sogar noch drastischer angestiegen, um bis zu 75 Prozent.

Preiskarussell bei Rohstoffen: Mögliche Ursachen

Das Portal Finanzen.net berichtet davon, dass der Kupferpreis pro Tonne am Donnerstag der vergangenen Woche erstmals über 14.000 US-Dollar an der Londoner Metallbörse (LME) geklettert ist und damit so hoch wie nie zuvor gewesen sei. Dies entsprach im Vergleich etwa 11.500 Euro. Aktuell befindet sich der Preis weiterhin auf hohem Niveau - und die Gründe sind vielfältig. Einerseits soll die Zollpolitik des US-Präsidenten Donald Trump einen Einfluss auf die gestiegenen Kupferpreise haben sowie die verstärkte Einlagerung des Rohstoffs in den USA, was zu regionalen Engpässen in China und Europa führe.

Andererseits kann auch die künstliche Intelligenz, auf die große Tech-Unternehmen derzeit gefühlt alles setzen, wieder als Übeltäter ausgemacht werden. Schließlich benötigen Rechenzentren eine Menge Kupfer, vor allem, was die Kühlung angeht. Die Auswirkungen des Rohstoffmarkts zeigt exemplarisch der Youtuber und Extremübertakter Roman "der8auer" Hartung, der gleichzeitig Geschäftsführer des PC-Komponentenherstellers Thermal Grizzly ist.

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In einem neuen Video berichtet er davon, dass sein Unternehmen Thermal Grizzly Kupferplatten (300 × 500 × 12 mm) für einen circa 50 Prozent höheren Preis bei einem Alternativlieferanten einkaufen müsse, was einem Anstieg von 190 auf 280 Euro bedeute. Andernfalls müsste Thermal Grizzly bei seinem gängigen Kupferlieferanten verlängerte Lieferzeiten von bis zu mehreren Monaten bei eventuell unverändertem Preis in Kauf nehmen, da der Kupferbestand in Europa derzeit "sehr, sehr schlecht" sei. Auf Nachfrage von der8auer bestätigte zudem der deutsche Hersteller Alphacool, die Preise aller seiner Produkte gegen Ende des laufenden Monats um 5 bis 10 Prozent anheben zu müssen. Be Quiet hingegen möchte derweil keine Anpassung seiner Produktpreise vornehmen, den Rohstoffmarkt für eine Neubewertung der Lage aber weiterhin im Blick behalten.

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Quelle: Finanzen.net, der8auer

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    • Kommentare (74)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von TrueRomance Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von PCGH_Torsten
        Meine Grundlage sind offizielle Vergleichspreise und -benchmarks laut PCGH.
        UVP vs. Marktpreise, schwierig. Damals galt das ja noch für die Referenzkarten, die die meisten nicht haben wollten. Mit vernünftigem Kühler wurde es dann entsprechend teurer. Da ist ein Vergleich schwierig, weswegen ich eben das betrachte, was ich die letzten Jahre ausgegeben habe. Und da muss ich eben auch feststellen, dass meine Ansprüche gestiegen sind.

        Zitat von PCGH_Torsten
        IN der Regel zahlt man heute deutlich höhere Preise, wenn man vergleichbare Frameraten in aktuellen Spielen und heute üblichen Auflösungen erreichen will oder leicht höhere
        SInd die Ultra Settings von vor 10 Jahren mit den heutigen irgendwie vergleichbar? Wie skalieren diese Settings? Linear oder aufgrund der höheren Auflösungen exponentiell? Wird dann in Doom Ultra oder Nightmare genutzt? Sind die Ultra Settings der unterschiedlichen Spiele und Jahrzehnte denn vergleichbar? Da tue ich mich schwer, Benchmarks von vor 10 Jahren mit heutigen zu vergleichen. Andere Spiele, neue Herausforderungen.

        Ich hatte mal irgendein Spiel, keine Ahnung mehr welches, das war auf ultra unspielbar. Eine Stufe niedriger gab es mehr als genug FPS. Wie will man das vergleichen über unterschiedliche Spiele aus unterschiedlichen Jahrzehnten?

        Ja, die Preise sind gestiegen. Eine Grafikkarten ist heute aber auch doppelt so groß wie vor 10 Jahren. Inflation kommt auch noch dazu und es ist eben nicht mehr so einfach eben mal 100% mehr Leistung zu generieren. Zudem habe ich den Eindruck, dass Hardware heute länger nutzbar ist, was den Preis etwas relativiert.
      • Von TrueRomance Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von PCGH_Torsten
        Meine Grundlage sind offizielle Vergleichspreise und -benchmarks laut PCGH.
        UVP vs. Marktpreise, schwierig. Damals galt das ja noch für die Referenzkarten, die die meisten nicht haben wollten. Mit vernünftigem Kühler wurde es dann entsprechend teurer. Da ist ein Vergleich schwierig, weswegen ich eben das betrachte, was ich die letzten Jahre ausgegeben habe. Und da muss ich eben auch feststellen, dass meine Ansprüche gestiegen sind.

        Zitat von PCGH_Torsten
        IN der Regel zahlt man heute deutlich höhere Preise, wenn man vergleichbare Frameraten in aktuellen Spielen und heute üblichen Auflösungen erreichen will oder leicht höhere
        SInd die Ultra Settings von vor 10 Jahren mit den heutigen irgendwie vergleichbar? Wie skalieren diese Settings? Linear oder aufgrund der höheren Auflösungen exponentiell? Wird dann in Doom Ultra oder Nightmare genutzt? Sind die Ultra Settings der unterschiedlichen Spiele und Jahrzehnte denn vergleichbar? Da tue ich mich schwer, Benchmarks von vor 10 Jahren mit heutigen zu vergleichen. Andere Spiele, neue Herausforderungen.

        Ich hatte mal irgendein Spiel, keine Ahnung mehr welches, das war auf ultra unspielbar. Eine Stufe niedriger gab es mehr als genug FPS. Wie will man das vergleichen über unterschiedliche Spiele aus unterschiedlichen Jahrzehnten?

        Ja, die Preise sind gestiegen. Eine Grafikkarten ist heute aber auch doppelt so groß wie vor 10 Jahren. Inflation kommt auch noch dazu und es ist eben nicht mehr so einfach eben mal 100% mehr Leistung zu generieren. Zudem habe ich den Eindruck, dass Hardware heute länger nutzbar ist, was den Preis etwas relativiert.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von TrueRomance
        ...Ich habe nur die Preise verglichen, die ich bezahlt habe. ...
        Zitat von TrueRomance
        ... Für mich ist wichtig, welche Leistung will/brauche ich und was kostet das?...
        Bei Vergleichen auf der Basis von "was TrueRomance braucht" und "was TrueRomance bezahlt" hat, kann ich nicht mitreden. Meine Grundlage sind offizielle Vergleichspreise und -benchmarks laut PCGH. Da gilt oben gesagtes: IN der Regel zahlt man heute deutlich höhere Preise, wenn man vergleichbare Frameraten in aktuellen Spielen und heute üblichen Auflösungen erreichen will oder leicht höhere, wenn man sich auf das alte Auflösungsniveau beschränkt. Natürlich gibt es Ausnahmen von dieser Regel – wer sich vor 10 Jahren hat über den Tisch ziehen lassen und 700 Euro für einen 6700K bezahlt hat, obwohl man dafür einen ausgewachsenen 5930K und den Mehrpreis eines 2011-v3-Unterbaus gegenüber 1151 hätte finanzieren können, für den mögen heutige Durchschnittspreise niedrig erscheinen. Das liegt dann aber im individuellen Kaufverhalten begründet, nicht in der Preisentwicklung.
      • Von Andreas1975 Volt-Modder(in)
        Zitat von TrueRomance
        Super Preis wenn das Ergebnis stimmt.
        Preise immer im oberen Regalboden zu vergleichen, ist halt nicht zielführend und ein schlechtes Argument wie ich finde. Der Regalboden wird halt gern höher gehängt.

        Ich bin der Meinung, in den letzten 10 Jahren ist da bei der PC Hardware wenig passiert beim Preis. Wenn ich natürlich eine 1080 mit einer 5080 vergleiche (nur weil die letzten beiden Zahlen identisch sind?), ist das eine enorme Preisentwicklung.

        Mit einer 1080 konnte ich lange zocken, keine Frage. Für ca. 550 Taler eine super Karte. Hat mir Spaß gebracht. Konnte auch problemlos von 1080p auf 1440p wechseln. Die jetzige 9070XT war 50€ teurer. Reicht aber auch für höhere Auflösung und trotzdem ausreichend FPS. Und vor allem ist das Moped echt leise. Am WE schön Doom auf dem 4k OLED gezockt mit FPS Limit bei 90.

        Eine extreme Preissteigerung kann ich da nicht erkennen. Irgendwelche Indexe von vor 10 Jahren sind da m.E. nicht vergleichbar. Vor allem wenn wir jetzt ne Granate wie RT bekommen und in höheren Auflösungen spielen wollen.

        Daher verstehe ich diesen Vergleich nicht. Ein 6700k war zu seiner Zeit maßlos überteuert. Und wer damit heute noch Spaß hat, hat preiswert gekauft. Das tun aber die wenigsten. Denn wer oben ins Regal greift, braucht die Leistung. Wer gibt sich dann 10 Jahre später mit noch mit einer so schwachen CPU zufrieden? Entweder wurde damals zuviel Geld ausgegeben oder die Ansprüche haben sich geändert.

        Mir sind da Leistungsklassen auch völlig egal. Es gibt immer teure Hardware und noch teurere Hardware. Für mich ist wichtig, welche Leistung will/brauche ich und was kostet das? Da kann ich nicht sagen, dass Hardware signifikante teurer geworden ist. Abgesehen von Miningboom und KI Krise.

        Vielleicht sind nur die Anforderungen signifikante gestiegen? 4k nativ und 120 FPS inkl. RT/PT sind eben fordernder als 1080p @ 60 FPS.

        Als ich vor über 10 Jahren meine ersten Laufschuhe gekauft habe, waren 180€ extrem teuer, das teuerste Modell im Laufladen. Mit 120€ hatte ich aber auch mega tolle Schuhe. Natürlich gibt es heute Laufschuhe für über 300 Taler. Aber mit 150€ bekomme ich dennoch extrem gute Laufschuhe. Es liegt doch an jedem selbst, was gekauft wird. Ich schlage im Abverkauf zu und bekomme sehr gute Treter für 100€. Wobei das auch noch günstiger geht. Wenn ich aber den Anspruch habe immer den teuersten Schuh haben zu müssen, weil da noch ne Carbonplatte drin sein muss, ist das mein Problem. Der Markt bedient das Verlangen nur.

        In jeder Warengruppe steigt der Preis im Luxussegment aber schmeckt der 250€ Whisky exorbitant besser als der 80€ Whiskey? Für eine kleine Gruppe sicherlich aber für den Großteil der Alkoholtrinkenden macht es keinen Unterschied ob 250 oder 30€.
        Da bin ich bei Dir. Die Radeon VII hätte ich für 700€ was diese regulär gekostet hat nicht gekauft. Ich hatte Glück und konnte mir eine GPU da ganz oben mit 16 GB kaufen.
        Ja die Ansprüche steigen, allerdings auch nicht bei jedem. Das abwägen was wirklich benötigt wird kann enorm viel Geld sparen was eventuell doch später angelegt wird. Die Radeon arbeitet immer noch, sprich diese benötige ich zum fliegen mit X-Plane. Alle anderen Games laufen eigentlich auch auf der GPU des Intel Ultra 245T. Dieser Rechner ohne eigene GPU war eine reine Vernunftentscheidung mit vermutlich dem günstigsten MB welches ich bestimmt seit 20 Jahren gekauft habe. Spätere Aufrüstung nicht ausgeschlossen wenn ich den anderen Rechner und somit auch die Radeon in Rente schicke.
        Anders als bei Genussmitteln sehe ich bei Hardware kein Luxussegment. Hier sehe ich Leistung oder weniger bzw mehr Leistung. Luxus setzt für mich ein fertiges allein stehendes Produkt vorraus wie zum Beispiel ein Telefon von Apple bzw eines mit einer Hülle aus Gold. Ein Ferrari ist Luxus nicht ein Einzelteil wie ein Reifen ein Sitz oder das Lenkrad. Es ist die Gesamtheit der Teile und das Zusammenfügen dazu.
      • Von TrueRomance Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Andreas1975
        Also meine Radeon VII bringt auch bei ausreichend FPS 4K auf meinen Monitor. Gab es neu im Abverkauf für 350 europäische Taler.
        Super Preis wenn das Ergebnis stimmt.
        Preise immer im oberen Regalboden zu vergleichen, ist halt nicht zielführend und ein schlechtes Argument wie ich finde. Der Regalboden wird halt gern höher gehängt.

        Ich bin der Meinung, in den letzten 10 Jahren ist da bei der PC Hardware wenig passiert beim Preis. Wenn ich natürlich eine 1080 mit einer 5080 vergleiche (nur weil die letzten beiden Zahlen identisch sind?), ist das eine enorme Preisentwicklung.

        Mit einer 1080 konnte ich lange zocken, keine Frage. Für ca. 550 Taler eine super Karte. Hat mir Spaß gebracht. Konnte auch problemlos von 1080p auf 1440p wechseln. Die jetzige 9070XT war 50€ teurer. Reicht aber auch für höhere Auflösung und trotzdem ausreichend FPS. Und vor allem ist das Moped echt leise. Am WE schön Doom auf dem 4k OLED gezockt mit FPS Limit bei 90.

        Eine extreme Preissteigerung kann ich da nicht erkennen. Irgendwelche Indexe von vor 10 Jahren sind da m.E. nicht vergleichbar. Vor allem wenn wir jetzt ne Granate wie RT bekommen und in höheren Auflösungen spielen wollen.

        Zitat von PCGH_Torsten
        2016 hast du für 350 Euro, das dürfte deinem 5600 vergleichbar sein, einen i7-6700K bekommen
        Daher verstehe ich diesen Vergleich nicht. Ein 6700k war zu seiner Zeit maßlos überteuert. Und wer damit heute noch Spaß hat, hat preiswert gekauft. Das tun aber die wenigsten. Denn wer oben ins Regal greift, braucht die Leistung. Wer gibt sich dann 10 Jahre später mit noch mit einer so schwachen CPU zufrieden? Entweder wurde damals zuviel Geld ausgegeben oder die Ansprüche haben sich geändert.

        Mir sind da Leistungsklassen auch völlig egal. Es gibt immer teure Hardware und noch teurere Hardware. Für mich ist wichtig, welche Leistung will/brauche ich und was kostet das? Da kann ich nicht sagen, dass Hardware signifikante teurer geworden ist. Abgesehen von Miningboom und KI Krise.

        Vielleicht sind nur die Anforderungen signifikante gestiegen? 4k nativ und 120 FPS inkl. RT/PT sind eben fordernder als 1080p @ 60 FPS.

        Als ich vor über 10 Jahren meine ersten Laufschuhe gekauft habe, waren 180€ extrem teuer, das teuerste Modell im Laufladen. Mit 120€ hatte ich aber auch mega tolle Schuhe. Natürlich gibt es heute Laufschuhe für über 300 Taler. Aber mit 150€ bekomme ich dennoch extrem gute Laufschuhe. Es liegt doch an jedem selbst, was gekauft wird. Ich schlage im Abverkauf zu und bekomme sehr gute Treter für 100€. Wobei das auch noch günstiger geht. Wenn ich aber den Anspruch habe immer den teuersten Schuh haben zu müssen, weil da noch ne Carbonplatte drin sein muss, ist das mein Problem. Der Markt bedient das Verlangen nur.

        In jeder Warengruppe steigt der Preis im Luxussegment aber schmeckt der 250€ Whisky exorbitant besser als der 80€ Whiskey? Für eine kleine Gruppe sicherlich aber für den Großteil der Alkoholtrinkenden macht es keinen Unterschied ob 250 oder 30€.
      • Von Andreas1975 Volt-Modder(in)
        Zitat von TrueRomance
        Ich zocken mit meiner 600 Taler Karte am 4k TV mit für mich ausreichend FPS. Das ist was zählt.
        Also meine Radeon VII bringt auch bei ausreichend FPS 4K auf meinen Monitor. Gab es neu im Abverkauf für 350 europäische Taler.
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