Thermal Grizzly: "der8auer" berichtet über Rohstoff-Betrug in Höhe von 40.000 Euro
Thermal Grizzly berichtet über Probleme bei der Beschaffung von Produktionsmaterialien. Laut Firmenangaben könnte eine Lieferung von Rohstoffen zu einem Schaden im fünfstelligen Bereich geführt haben.
Der Hersteller Thermal Grizzly berichtet über Probleme bei der Beschaffung von Rohstoffen für die eigene Produktion von GPU-Wasserkühlern. Eine Lieferung von Materialien soll zu einem finanziellen Schaden von knapp 40.000 Euro geführt haben, wie Mitgründer Roman "der8auer" Hartung in einem Youtube-Video erklärt hat. Ausgangspunkt der Situation soll eine schwierige Beschaffungslage für bestimmte Kupferplatten gewesen sein. In Europa seien entsprechende Materialien zeitweise nur bedingt und eingeschränkt verfügbar gewesen, weshalb Thermal Grizzly nach alternativen Lieferanten gesucht habe.
Die schlussendliche Bestellung wurde bei zwei verschiedenen Anbietern aufgegeben, und laut Hartung habe man sich bewusst entschieden, zwei Lieferanten zu haben, um das Risiko aufzuteilen. Insgesamt soll es bei den Bestellungen um mehrere hundert Kupferplatten mit einem Materialwert von etwa 40.000 Euro gegangen sein.
Nach Angaben von "der8auer" wurden die Anbieter zuvor geprüft. Dazu gehörten Handelsbewertungen auf Plattformen wie Alibaba, dokumentierte Geschäftsabschlüsse sowie Bildmaterial aus der Produktion. Zudem seien während der Fertigung wiederholt Fotos der Platten übermittelt worden, etwa zur Kontrolle von Abmessungen oder Oberflächen.
Die Lieferung erfolge schließlich per Seefracht, da ein Transport via Luftfracht aufgrund des Gewichts der Metallplatten nicht sinnvoll gewesen sei. Die Transportdauer sollte dementsprechend etwa 40 Tage betragen. Erste Prüfungen nach der Ankunft der Ware sollten zunächst zu keinen Auffälligkeiten geführt haben. Maße und Oberfläche der Platten hätten den Erwartungen entsprochen. Auch eine Materialanalyse mittels Rasterelektronenmikroskop habe zunächst auf Kupfer hingedeutet.
Abweichungen bei weiteren Tests
Bei weitergehenden Tests sollen sich dann allerdings Abweichungen gezeigt haben. So habe ein Leitfähigkeitsmessgerät untypische Werte für Kupfer angezeigt, und auch bei der mechanischen Bearbeitung seien Funken entstanden, die es sonst bei reinem Kupfer eigentlich nicht gebe.
Ein zusätzlicher Test mit einem Magneten lieferte schließlich einen entscheidenden Hinweis. Die vermeintlichen Kupferplatten reagierten magnetisch. Laut Hartung handelte es sich daher offenbar nicht um massive Kupferplatten, sondern um Stahlplatten mit einer Kupferbeschichtung. Auch bei einer weiteren Lieferung seien Unregelmäßigkeiten festgestellt worden. Eine Palette mit angeblichen Aluminiumplatten habe zwar an der Oberfläche Aluminium enthalten, darunter jedoch teilweise Stahlplatten oder andere Materialien.
Rechtliche Schritte gelten nach Einschätzung von der8auer als schwierig. Internationale Lieferketten sowie unterschiedliche Rechtssysteme erschweren eine mögliche Durchsetzung von Ansprüchen gegenüber ausländischen Lieferanten. Nach eigenen Angaben steht das Unternehmen weiterhin mit einem der Anbieter in Kontakt. Der Vorfall könnte übrigens auch Auswirkungen auf geplante Produkte haben. Laut Hartung könnten sich einzelne Projekte verzögern, da geeignetes Material zunächst neu beschafft werden muss.
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Quelle: der8auer

Gewicht plausibel, Deckel auf, sieht gut aus, maximal die erste oder zweite Lage mal anheben, ok, kann weiter.
Würde mich nicht wundern wenn die Jungs die Routinen der Kontrollen kennen und ihre Kisten passend verpacken.
Oder, Kartellvermutung, die Prüfung ist Teil des Betruges. Der Prüfer weiß ganz genau dass die oberen 3 Lagen ok und der Rest Scam sind und prüft entsprechend nur Lage eins und zwei falls irgendwelche Dritten/Zeugen da sind. Dafür bekommt er dann sagen wir mal private Vergünstigungen.
Aber bei größeren Businessverträgen wird zumindest das mit der Gruppe schwieriger, weil teure Einzelfälle halt einzeln geprüft werden, und Versicherungen, die häufiger nicht-kostendeckende Prämien ansetzen, verschwinden schnell wieder vom Markt.
Wenn du jetzt mit deinem Flugzeug oder Schiff zwischen der arabischen Halbinsel und Persien unterwegs bist, bekommst du sicher ein sehr individuelles Angebot für eine Versicherung.
Aber bei größeren Businessverträgen wird zumindest das mit der Gruppe schwieriger, weil teure Einzelfälle halt einzeln geprüft werden, und Versicherungen, die häufiger nicht-kostendeckende Prämien ansetzen, verschwinden schnell wieder vom Markt.
Ein Kumpel ist früher oft durch die ganze Welt gereist, auch durch so richtige Schurkenstaaten und Shitholes. Dabei hatte er immer Kamera-Equipment im Wert eines Kompaktwagens... deutlich über 10k. Ihm wurde mehrmals die Kamera geraubt. In Brasilien hatte er mit Messer am Hals dem Räuber gebeten, ihm wenigstens die SD-Karte zu lassen. Dem wurde stattgegeben.
Die Kameras wurden immer von der Versicherung ersetzt und es wäre deutlich teurer gewesen, sie selbst neu zu kaufen. Wenn die Versicherung also von 1:10 ausgeht, du aber eher von 1:5 ausgehst, mag das ein guter Deal für dich sein.
Gewicht plausibel, Deckel auf, sieht gut aus, maximal die erste oder zweite Lage mal anheben, ok, kann weiter.
Würde mich nicht wundern wenn die Jungs die Routinen der Kontrollen kennen und ihre Kisten passend verpacken.
Oder, Kartellvermutung, die Prüfung ist Teil des Betruges. Der Prüfer weiß ganz genau dass die oberen 3 Lagen ok und der Rest Scam sind und prüft entsprechend nur Lage eins und zwei falls irgendwelche Dritten/Zeugen da sind. Dafür bekommt er dann sagen wir mal private Vergünstigungen.