Bericht über Entlassungen: Schmiergeldaffäre bei Samsung im Zuge der Speicherkrise

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Bericht über Entlassungen: Schmiergeldaffäre bei Samsung im Zuge der Speicherkrise
Quelle: Samsung / Montage: Sven Bauduin

Laut eines Berichts von Digitimes aus Taiwan hat Samsung diverse Mitarbeiter entlassen, da sie im Zuge der Speicherkrise Schmiergeldzahlungen erhalten haben sollen.

Die globale Speicherkrise, die vor allem Arbeitsspeicher rar und teuer macht, hat erst seit einigen Monaten richtig Fahrt aufgenommen. Dennoch türmen sich die schlechten Nachrichten, die Samsung bereits erreicht haben, sich nun aber stärker ausweiten. So ist aus Taiwan über einen Bericht von Digitimes zu hören, dass Samsung Untersuchungen zu Schmiergeldzahlungen angestellt und bereits betroffene Mitarbeiter entlassen haben soll.

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Speicherkrise bringt Samsung in Schwierigkeiten

Digitimes bezieht nach eigenen Angaben seine Informationen zu diesem Fall von Quellen aus der Lieferkette. Diese berichten demnach, dass die Samsung-Zentrale mehrere Ermittler nach Taiwan entsandt hatte, um eine interne Untersuchung durchzuführen. Die Untersuchung richte sich hauptsächlich gegen mehrere der eigenen Mitarbeiter und Vertriebspartner, die im Verdacht stehen, Schmiergelder im Zusammenhang mit Speicherchips angenommen zu haben. Auch Singapur und China sind laut den Quellen aus der Lieferkette involviert.

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In dem Bericht von Digitimes wird erwähnt, dass Mitarbeiter nach Befragungen bestätigen konnten, dass Samsung entschiedene Maßnahmen ergriffen und erste personelle Veränderungen im Marketing und Vertrieb vorgenommen haben soll. Ein Sprecher von Samsung Electronics halte sich indes bedeckt und spreche von routinemäßigen Betriebsabläufen, denen die Untersuchungen zuzuordnen seien.

Aus der Lieferkette sei zudem zu hören, dass dieser Vorfall bei Samsung die aktuelle Situation der Speicherknappheit und der explodierenden Preise verdeutliche. Viele Unternehmen verfügen zwar über Kapital, können aber nicht an die benötigten Waren gelangen, was zu enormen Umsatzeinbußen führe. Daraus sollen die besagten Beschuldigungen von Samsung-Mitarbeitern erfolgt sein. Ihnen werde vorgeworfen, Risiken eingegangen zu sein und sich an illegalen Aktivitäten beteiligt zu haben.

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Quelle: via Digitimes

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Bebo24 Freizeitschrauber(in)
        Ich denke das wird erst der Anfang sein.

        Wenn die Meldungen stimmen, dass in bestimmten Regionen in Südkorea die Hotels voll sind von Einkäufern, die verzweifelt versuchen für ihre Firmen Lieferverträge für RAM an Land zu ziehen, dann ist es auch sehr naheliegend, dass da auch Schmiergelder angeboten werden um zum Zug zu kommen. Und wenn die Verkäufer bei Samsung oder SK Hynix diese Angebote annehmen und das herauskommt, dann hat das natürlich auch ein rechtliches Nachspiel.

        Diese absurde Speicherkrise wird sicherlich noch einiges durcheinanderwirbeln. Man kann nur hoffen dass bald viele Investoren diesen irrwitzigen Ausbau von KI-Rechenzentren hinterfragen und das Ganze auf ein erträgliches Maß reduziert wird. Eine andere Nebenwirkung davon ist ja auch, dass in den vom Bau der Rechenzentren betroffenen Regionen der Strom knapp und damit teuer wird.

        Meiner Ansicht nach ist das Alles ziemlich verrückt, zumal mit dem Endprodukt "KI" momentan noch niemand wirklich genug Geld verdient, um diese Investitionen zu rechtfertigen. Das ist alles Hoffnung auf eine "blühende KI-Zukunft". Damit Geld verdienen momentan nur die Lieferanten, allen voran Nvidia mit den KI-Chips, die RAM-Hersteller, aber auch die ganzen anderen Zulieferer und Dienstleister für den Bau der Rechenzentren. Meines Erachtens kann diese Rechnung für die Firmen, für die diese ganzen KI-Rechenzentren gebaut werden, kaum aufgehen. Dafür müssten zig Millionen Privatanwender oder tausende von Firmen plötzlich bereit sein für KI-Dienste erhebliche Nutzungs- oder Abo-Gebühren zu bezahlen. Und das sehe ich aktuell noch überhaupt nicht.
      • Von Bebo24 Freizeitschrauber(in)
        Ich denke das wird erst der Anfang sein.

        Wenn die Meldungen stimmen, dass in bestimmten Regionen in Südkorea die Hotels voll sind von Einkäufern, die verzweifelt versuchen für ihre Firmen Lieferverträge für RAM an Land zu ziehen, dann ist es auch sehr naheliegend, dass da auch Schmiergelder angeboten werden um zum Zug zu kommen. Und wenn die Verkäufer bei Samsung oder SK Hynix diese Angebote annehmen und das herauskommt, dann hat das natürlich auch ein rechtliches Nachspiel.

        Diese absurde Speicherkrise wird sicherlich noch einiges durcheinanderwirbeln. Man kann nur hoffen dass bald viele Investoren diesen irrwitzigen Ausbau von KI-Rechenzentren hinterfragen und das Ganze auf ein erträgliches Maß reduziert wird. Eine andere Nebenwirkung davon ist ja auch, dass in den vom Bau der Rechenzentren betroffenen Regionen der Strom knapp und damit teuer wird.

        Meiner Ansicht nach ist das Alles ziemlich verrückt, zumal mit dem Endprodukt "KI" momentan noch niemand wirklich genug Geld verdient, um diese Investitionen zu rechtfertigen. Das ist alles Hoffnung auf eine "blühende KI-Zukunft". Damit Geld verdienen momentan nur die Lieferanten, allen voran Nvidia mit den KI-Chips, die RAM-Hersteller, aber auch die ganzen anderen Zulieferer und Dienstleister für den Bau der Rechenzentren. Meines Erachtens kann diese Rechnung für die Firmen, für die diese ganzen KI-Rechenzentren gebaut werden, kaum aufgehen. Dafür müssten zig Millionen Privatanwender oder tausende von Firmen plötzlich bereit sein für KI-Dienste erhebliche Nutzungs- oder Abo-Gebühren zu bezahlen. Und das sehe ich aktuell noch überhaupt nicht.
      • Von _Oskar_ Software-Overclocker(in)
        Es ging bei der Schmiergeldaffäre warscheinlich "nur" um 3,50.- Euro. ^^
      • Von Major_Fletcher Software-Overclocker(in)
        Ja ich denke das wird noch viel abstrusere Züge annehmen wenn das so weitergeht mit der Knappheit und den Preisen.

        Zitat

        Setzt Ihnen die Speicherkrise aktuell zu?
        Nö. Wird es auch nicht, solange nix kaputt geht, was quasi nie passiert.
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        Ja werden wohl was abgegriffen haben um es selbst für ein guten Preis zu verkaufen. Wundert mich nicht . Aber das hat sich für die nicht gelohnt weil ein Job Verlust ,Geldstrafe durch klauen und Villeicht noch ein Eintrag in die Akte. Der Preis für diese Aktion ist hoch. Lohnen wird sich das niemals ,da bin ich mir sicher.
      • Von Gamer1970 Software-Overclocker(in)
        Je schneller mit etwas Geld gemacht werden kann, desto schneller wird es auch kriminell, ist doch klar. Das werden nicht die letzten Nachrichten dieser Art sein, mal sehen was noch so alles ans Tageslicht kommt bei all den explodierenden Preisen, schnellen Verkäufen und aufgeblasenen Bilanzen.
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