Borderlands im Technik-Test: Grafikkarten-Benchmarks mit Unreal Engine 3 - Geforces in Front

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Test Marc Sauter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen 26,99 €

Im Benchmark-Test mit zwölf Grafikkarten wird sich zeigen, welches Modell mit der modifizierten Unreal Engine 3 von Borderlands am besten klarkommt.

Borderlands versetzt Sie in einer postapokalyptischen Zukunft auf den Planeten Pandorra. Als Söldner, Sirene, Berserker oder Scharfschütze (alternativ zu Viert im Seamless-Coop!) machen Sie sich auf die Suche nach einem legendären Schatz. So mager die Story ist, so süchtig macht das Spielprinzip: Borderlands mixt einen klassischen Egoshooter mit einem Rollenspiel à la Diablo 3. Heraus kommen flotte, brutale Kämpfe samt Hochleveln und der Sammelspirale nach immer besseren Waffen - einzig das altbackene, sich wiederholende Missionsdesign trübt den Spielspaß.


Borderlands: UE3 meets Concept-Art
Entwickler Gearbox vertraut wie bei früheren Werken auf Epics Unreal Engine 3, die aber an die eigenen Vorstellungen angepasst wurde. Größter Unterschied gegenüber den meisten UE3-Titeln ist der ungewöhnliche Concept-Art-Style: Handgemalte Texturen in Kombination mit schwarzen Linien ergeben einen an Cel-Shading erinnernden Look, welcher in dieser Form einzigartig ist und Borderlands von der Masse abhebt. Hinter der eher schlichten Optik, welche jedoch gerade in Kämpfen richtig aufdreht, steht ein pralles Technik-Paket: Die modifizierte UE3 protzt mit Parallax Occlusion Mapping, Soft Shadows, HDR-Rendering, Screen Space Ambient Occlusion und adaptivem Depth of Field - letzteres ist Geschmackssache, uns zumindest gefällt es. Direct X 10 lässt sich per Ini-Datei aktivieren, Multi- und Supersampling per Treiber forcieren (die Ausführungsdatei muss zuvor in "UT3.exe" umbenannt werden).

Borderlands: Benchmark und allgemeine Performance
Als Testsequenz verwenden wir den Spielabschmitt "Headstone Mines", welcher deutlich fordernder ist als beispielsweise die Badlands. Wie Sie dem nachfolgenden Verlaufsdiagramm entnehmen können, stellt diese Szene keinen Worst Case dar: Die ersten zwölf Sekunden zeigen unseren Benchmark, die restliche Zeit kämpfen wir mit Magnum, Elektroschock-Shotgun und Raketenwerfer gegen knapp ein Dutzend Gegner. Je mehr Feinde und je mehr Effekte Borderlands auf den Schirm zaubert, desto heftiger sackt die Bildrate in den Keller. Während eine Geforce GTX 285/1G in 1.680 x 1.050 mit 4x MSAA und 16:1 AF meist mehr als 40 Fps erreicht, sinken die Bilder pro Sekunde in 1.920 x 1.200 mit 4x MSAA und 16:1 AF oft unter die 30-Fps-Marke und das Aiming wird sehr schwammig. Ohne MSAA dagegen läuft Borderlands butterweich.
Borderlands: Verlaufsdiagramm mit Geforce GTX 285 Quelle: PC Games Hardware Borderlands: Verlaufsdiagramm mit Geforce GTX 285 Borderlands: Benchmark-Resultate
Gearbox' Shooter-RPG zeigt - typisch für die UE3 - einen starken Fps-Einbruch bei der Aktivierung von 4x MSAA. Ohne Kantenglättung steigt die Bildrate um gut 30 bis über 100 Prozent, im Schnitt rund 50 Prozent. Eine weitere Auffällligkeit: Borderlands sieht Nvidias Geforce-Modelle meilenweit in Front, eine GTX 260-216 schlägt AMDs aktuelles Flaggschiff Radeon HD 5870 spielend. Zwar favorisiert die UE3 tendenziell Geforces, in diesem Fall aber vermuten wir, dass AMD schlicht seine Treiber noch nicht optimiert hat - obwohl wir mit dem Catalyst 9.10 WHQL den aktuellen Treiber verwenden. Wir stehen daher mit den Kanadiern in Verbindung, der Test allerdings zeigt die momentane Situation.

Nvidias aktueller Geforce 195.39 Beta bringt übrigens die SLI-Unterstützung für Borderlands mit sich.

Übrigens: Unser Partner Amazon listet das Shooter-RPG für 44 Euro. Die Standardversion will aber offenbar keiner haben, dafür ist die Uncut von Borderlands umso beliebter.

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    • Kommentare (123)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von stefan.net82 BIOS-Overclocker(in)
        ...ja, man darf da am besten gar nicht drüber nachdenken
      • Von stefan.net82 BIOS-Overclocker(in)
        ...ja, man darf da am besten gar nicht drüber nachdenken
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        Ein dreiviertel Jahr nach dem Release?
      • Von stefan.net82 BIOS-Overclocker(in)
        Die Werte der 5850 stimmen bei diesem Test aber zu 100% (leider)
        Kann das aus eigener Erfahrung bestätigen, meine Asus 5850 schwächelt bei diesem Spiel enorm.

        Dennoch: deaktiviert man "Dynamik Shadows" und "Ambient Occlusion" steigen die Frames trotzdem etwas an. Alles in allem ist die Leistung der DX11-Radeons hierbei aber mehr als unzufriedenstellend...hoffe das wird sich mit den nächsten Treibern, Patches endlich ändern...
      • Von VinD Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Broiler
        weiß net wieso? mein i7 920 mit ner 206 GTX 216, 4 GB DDR3 Ram und win7 X64 ist schneller als der von PCGH flüssig bei ~61 FPS minimal hatte ich schonmal 37 über das ganze game hin....., aber du hast bei nem leicht schlechteren system viel weniger leistung.

        EDIT: Spiele übrigens in 1920*1080 und hab ~61 FPS in der ungeptchten Version......
        ist bei mir genauso (45-67 FPS), nur mit ner 4850 1GB (16:1 AF) und nem PII X4 810 bei 1920x1080. auch ungepatched, versteh ich die niedrigen Ergebnisse von PCGH nicht
      • Von Broiler PC-Selbstbauer(in)
        weiß net wieso? mein i7 920 mit ner 206 GTX 216, 4 GB DDR3 Ram und win7 X64 ist schneller als der von PCGH flüssig bei ~61 FPS minimal hatte ich schonmal 37 über das ganze game hin....., aber du hast bei nem leicht schlechteren system viel weniger leistung.

        EDIT: Spiele übrigens in 1920*1080 und hab ~61 FPS in der ungeptchten Version......
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