Borderlands 4: PC-Probleme werden "durch das Internet übertrieben"
Gearbox-Chef Randy Pitchford erklärt die Diskussion um technische Probleme in Borderlands 4 für übertrieben. Doch viele Fans verweisen auf Nutzerbewertungen und sehen seine Argumentation als fragwürdig an.
Randy Pitchford, der CEO von Entwicklerstudio Gearbox, sorgt erneut mit einem X-Beitrag für Diskussionen. In seiner jüngsten Stellungnahme zu Borderlands 4 erklärte er, dass die PC-Leistungsprobleme, über die im Internet häufig geklagt würde, in Wahrheit kaum eine Rolle spielten.
Borderlands 4: Nutzerzahlen vs. Spielerwahrnehmung
Pitchford stützt sich dabei auf interne Zahlen: Nur rund ein Prozent der Installationen hätten überhaupt zu Kundendienstmeldungen geführt, davon wiederum weniger als 0,04 Prozent zu PC-spezifischen Leistungsbeschwerden. Letztlich habe nur ein Bruchteil dieser Tickets nach Einschätzung von Gearbox tatsächlich Berechtigung gehabt.
Pitchford zieht daraus den Schluss: "Diese Realität unterscheidet sich dramatisch von dem, was man erwarten würde, wenn man sich nur auf bestimmte Internet-Threads als Informationsquelle stützen würde." Doch genau dieser Ansatz wird von vielen als unpassend empfunden. Es ließe sich argumentieren, dass nur die wenigsten Spieler bei Performance-Problemen den Kundendienst kontaktieren. Stattdessen wird eher in Foren diskutiert oder in Nutzerbewertungen Kritik geäußert.
Dass Pitchford mit mathematischen Umrechnungen die Probleme kleinreden will, sehen daher viele als zumindest unglücklich an. Denn die Bewertungen auf Steam zeichnen ein gemischteres Bild von Borderlands 4. Nach einem Start mit überwiegend negativen Stimmen liegt der Loot-Shooter aktuell immerhin bei einer Wertung von "größtenteils positiv" bei 74 Prozent positiven Bewertungen. Zum Release berichteten anfangs noch viele Nutzer von Rucklern, Abstürzen und instabiler Performance.
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Quelle: Randy Pitchford auf X

Ist offenbar dysfunktional.
Gruß,
Phil
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Gerade die PS5 hat massive Probleme mit BL4.
Sobald Gegner bekämpft werden gehen die FPS teils auf einstellige Werte runter.
Texturen laden zum Teil gar nicht nach und das Spiel hat ein RAM-Leck, wodurch sich die Performance über Zeit deutlich weiter verschlechtert.
Ich würde sogar sagen, eher eine große Ausnahme.
Es gibt dutzende Spiele welche immer noch sehr bescheiden laufen, obwohl die Entwickler nach Launch Updates gebracht haben, allerdings nur Bugfixes.
Mein Lieblingsbeispiel dafür ist Monster Hunter Wilds, das Spiel läuft so schlecht, dass es fast schon witzig ist.
Und BL3 hat sechs Jahre nach Release immer noch große Probleme. Vor allem mit Rucklern, sobald neue Assets in den Frame ploppen. Jedes Mal wenn man einen Gegner umnietet oder eine Kiste öffnet gibt's einen Frametime-Spike.
Gearbox sollte großen Abstand von der Unreal Engine halten, die haben das Ding noch nie im Griff gehabt.
Ist halt blöd wenns Singleplayer ist und man das Spiel längst durch hat eher der Patch eintrudelt
Da kann man sich aber auf Replay freuen mit mehr FPS.
Man hat damals also schon ein Performance-Target gesetzt, für welches noch nicht einmal im Ansatz HW verfügbar war. Das Spiel wurde ja nicht erst entwickelt nachdem die 4090 auf den Markt gekommen ist und die 5090 hat leider auch nur wenig Leistungsplus gebracht. Also war es mit viel Spekulation verbunden und da hat man sich verzockt.
Das lief also auf moderner Hardware die so 10% abweicht - 7800X3D/9800X3D und 4090/5090.
Dazu halt Tests auf Konsolen, ob die das mit Devkit machen und realen Konsolen und/oder teils emuliert auf dem PC - weiß nicht, alles möglich. Das ist auch die Zeit wo die finale Optimierung läuft für den Release, nicht viel eher.
Oben drauf kommt die Integration der relativ neuen Technologien wie FSR4 und DLSS Multi-FrameGen was halt nicht vorhanden war am Start der Entwicklung.
Nur weil Spiele drölfzig Jahre brauchen um fertig zu werden, heißt das ja nicht das diese auf den technischen Stand von vor drölfzig Jahren optimiert werden.
Meine 78XT schafft mit FSR4@720p und Low/Medium Settings gute 100FPS. Das Spiel sieht dabei aber deutlich schlechter als der Vorgänger aus. BL3 hatte schönere Beleuchtung und weniger Pop-In bei den Assets.
Ich bin kein Gegner vom Upscaler und FrameGen, das sind absolut brauchbare Tools um ein besseres Spielerlebniss zu haben ohne einen Kredit für ne 5090 aufzunehmen. 1500€ für ne Highend GPU ist so meine Schmerzgrenze (hab so viel damals für die 3090 bezahlt), 3000€ lege Ich nicht mehr aufn Tisch. Der Preis und die irren 600W halten mich noch davon ab, auf 5120x2160 zu gehen, Ich weiß einfach - es wird nicht nur in der Geldbörse weh tun sondern auch den Augen weil man einfach keine ordentlichen FPS zu sehen kriegt.
Trotzdem genieße Ich das Spiel - bin längst davon weg, alles auf Ultra stellen zu wollen. 165Hz Bildschirm und mehr FPS regeln bei schnellen Spielen.
Könnte ich ja mal ausprobieren.
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Gruß,
Phil
Das ist nur bei der deutschen Sprache, mit gerade 973 Reviews - das sollte man bitte in dem Artikel ergänzen.
Wenn man alle Sprachen berücksichtigt ist das Spiel immer noch bei MIXED bei über 26k Reviews.
Könnte ich ja mal ausprobieren.
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Gruß,
Phil