Borderlands 2 im Physx-Test mit 14 Grafikkarten und 7 Prozessoren
Borderlands 2 im Physx-Test: Der "Concept Art"-Grafikstil ist nicht die einzige Besonderheit von Borderlands 2. In Kooperation mit Nvidia bietet das Spiel auch die bis dato besten Physx-Effekte - mit oder ohne GPU-Beschleunigung. Welche Grafikkarte sich für hohe Physikdetails eignet und ob auch Prozessoren dem Aufwand gewachsen sind, klärt unser Physx-Test mit Borderlands 2.
Seit dem 21. September ist Borderlands 2 auch in Deutschland spielbar. Der optisch außergewöhnliche Titel fußt wie sein Vorgänger auf der bekannten Unreal Engine 3, welche der Entwickler Gearbox natürlich in Teilen verbessert hat. Neu in Borderlands 2 ist die Unterstützung für GPU-beschleunigte Physik mittels Nvidias Physx-Bibliothek. Im Spiel dürfen Sie die Zusatzeffekte ganz abschalten oder in zwei Intensitätsstufen (Mittel/Hoch) an Ihren PC anpassen. Das ist sinnvoll, denn die grafisch beeindruckenden Spielereien wie umherfliegender Schutt (debris), volumetrische Partikelwolken, wehende Stoffe (cloth) und austretende, zähe Flüssigkeiten (goo) kosten enorm viel Rechenleistung.
Die Unterschiede zwischen den Physikstufen betreffen die Anzahl dargestellter Partikel und die Menge des Fluids. Hübsch: Steht Physx auf Hoch, fliegen bei Explosionen und Schüssen in den Boden nicht nur sehr viele Brocken umher, sie werfen auch alle einen Schatten, lassen sich beim Darüberlaufen wegtreten und bleiben ewig liegen. Gemäß Physxinfo.com basiert Borderlands 2 auf dem betagten Physx-SDK 2.8.4, welchem nachgesagt wird, dass es im Falle CPU-seitiger Physikberechnung relativ ineffizient ist – es werden nicht alle zur Verfügung stehenden Threads und Rechenkerne mit Arbeit versorgt. Unsere Tests zeigen, dass dies im Falle von Borderlands 2 nur die halbe Wahrheit ist. Doch welche Grafikkarte und welcher Prozessor genügen dem Spektakel?
Borderlands 2: Physx-Benchmarks
Quelle: PC Games Hardware
Borderlands 2: der integrierte PhysX Benchmark (11)
Nachdem wir uns angesehen haben, wie 20 Grafikkarten ohne Zusatzphysik mit Borderlands 2 zurechtkommen, werfen wir heute einen Blick auf die Leistung mit allen Spezialeffekten. Sind aktuelle Prozessoren dem hohen Rechenaufwand gewachsen oder benötigen Spieler für flüssige Bildraten zwingend eine aktuelle Geforce-Grafikkarte? Welches Geforce-Modell ist überhaupt stark genug? Stellen mittlere Physikdetails gar einen gesunden Kompromiss aus Bildrate und Bombast dar? PC Games Hardware gibt Antworten auf diese Fragen.
Ausnahmsweise greifen wir für die Physx-Benchmarks nicht auf einen Spielstand zurück, sondern bedienen uns des Borderlands 2 Physx-Benchmarks, welcher uns von Nvidia zur Verfügung gestellt wurde. Die Planung sieht vor, dass dieser spielinterne Benchmark mit einem kommenden Borderlands-2-Patch veröffentlicht wird. Die Verwendung des Tests hat einen simplen Grund: Eine Spielszene zu finden, bei der sich alle gezeigten Physikeffekte auf einem Haufen reproduzierbar aktivieren lassen, ist schwierig. Der Physx-Benchmark fliegt stets dieselbe Strecke ab und lässt es auf jede erdenkliche Weise krachen – es handelt sich definitiv um einen Physx-Worstcase mit sehr geringen Fps. Die gewonnenen Werte skizzieren zusammen mit unseren vorigen Grafikbenchmarks ohne Physx ein Gesamtbild die Peformance von Borderlands 2. Wie immer nutzen wir für unsere Benchmarks aktuelle Treiber, diesmal den Catalyst 12.9 Beta (Download) nebst CAP 1 (Download) sowie den Geforce 306.23 WHQL (Download).
Borderlands 2: Physx via Prozessor
Quelle: PC Games Hardware
Borderlands 2: der integrierte PhysX Benchmark (1)
In früheren Spielen mit Physx-Effekten war es nicht möglich, ohne eine Geforce alle Effekte flüssig darzustellen: Alice Madness Returns, Batman Arkham City/Asylum, Mirror's Edge und Mafia 2 verlangen für flüssige Bildraten nach einer Nvidia-Karte. Berechnet der Hauptprozessor die Physik, werden nur wenige Kerne genutzt. Borderlands 2 verhält sich diesbezüglich ähnlich, skaliert aber besser als vorige Physx-Titel. Während übliche Vierkerner um 3 GHz mit "Physx Hoch" definitiv überfordert sind, stellt "Physx Medium" deutlich geringere Anforderungen – diese Einstellung ist ohne signifikanten Effektschwund auf den meisten Prozessoren nutzbar. Das PCGH-Grafikkarten-Testsystem mit einem Core i7-3700K @ 4,5 GHz (Ivy Bridge) ist als einziger Rechner ist der Lage, die Bildrate weitgehend angenehm zu halten. Die CPU bricht im schlimmsten Fall auf 18 Fps ein und stemmt im Mittel 40 Fps – im Vergleich mit den anderen CPUs ein beachtlicher Wert.
AMDs Phenom-Riege unterliegt den Intel-Prozessoren wie üblich in Sachen Pro-MHz-Leistung, Besitzer eines X4 oder X6 mit mindestens 3 GHz dürfen aber mittlere Physikdetails einschalten, ohne eine Diashow zu betrachten. Auf 4,0 GHz übertaktet (Northbridge: 2,6 GHz) stemmt der Phenom II X6 fast die Bildrate eines Core i5-2500K mit Standardtakt. Letzterer hat durch das Fehlen von SMT im Vergleich mit dem i7-2600K keinen Nachteil, letzterer ist nur wegen seines um 100 MHz höheren Takts schneller. Der i7-3770K kann sich dank der Ivy-Bridge-Verbesserungen stärker absetzen, als es das Taktplus erlaubt.
Beachten Sie bei den folgenden Werten vor allem die Minimal-Fps! Diese werden an speziellen Stellen des Benchmarks erreicht, wenn besonders viele Physikeffekte dargestellt werden. Die Ergebnisse sind bestens reproduzierbar.
Borderlands 2: Physx per Grafikkarte
Mit dem Wissen, dass unsere Test-CPU @ 4,5 GHz für 18 Min- und 40 Durchschnitts-Fps gut ist, testen wir die Leistung der Grafikkarten. Für einen angemessenen Schwierigkeitsgrad führen wir die Benchmarks mit maximalen Physikdetails durch. Während Radeon-CPUs auf die Physikleistung der CPU angewiesen sind und damit theoretisch niemals über die 40-Fps-Marke (CPU-Limit) steigen können, sehen sich die getesteten Geforce-Karten mit doppelter Belastung konfrontiert: Sie müssen sowohl die Grafik als auch die Effektphysik berechnen. Beachten Sie bei den folgenden Ergebnissen, dass es sich um einen Worstcase handelt; im Spiel fallen die Bildraten in den meisten Gefechten höher aus:
Sehr interessant: Während einer Geforce GTX 460/1G mit dem Rechenaufwand von Grafik und Physik noch überfordert ist, leistet eine Geforce GTX 560 Ti genug, um aus dem Fps-Sumpf zu klettern. Die Minimal-Fps fallen deutlich höher aus, während der Durchschnittswert nur knapp über dem der CPU-Berechnung liegt. Die schnelleren Geforce-Grafikkarten münzen ihre Rechenleistung sehr gut in höhere Fps um, wobei erneut der Minimalwert ausschlaggebend für das flüssige Spielempfinden ist.
Die komplette Radeon-Phalanx wartet indessen auf die Renderbefehle des Prozessors: Keine einzige AMD-Grafikkarte kommt über 18 Min-Fps hinaus, weil diese von der CPU bestimmt werden. Die höheren Durchschnittswerte ergeben sich ausschließlich aus den etwas ruhigeren Szenen des Physx-Benchmarks, in denen höhere GPU-Leistung hilft. Allen Radeon-Besitzern und Nutzern älterer Geforce-Grafikkarten raten wir dazu, die Physx-Details auf Mittel/Medium zu setzen, denn damit ist Borderlands 2 auf den meisten Systemen gut spielbar.
Wir werden uns in der kommenden PCGH Print 12/2012 unter anderem ansehen, wie Sie einer Radeon mit einer Zusatz-Geforce als PPU Beine machen.
Reklame: Borderlands 2 jetzt bei Amazon bestellen.


ergo: wer teuer kauft, bezahlt am ende weniger. ne neue graka nutzt wenn überhaupt erst mit der gtx 7xxx also bigkepler was.
hört auf euch diese 250euro schulmädchen grakas zu kaufen. ihr spart geld. lieber im zeitraum x 1x500 euro als 3x250euro
Traurig, dass weder Gearbox noch NVIDIA was an der schlechten Leistung von Kepler gemacht haben bezüglich Borderlands 2
MfG,
Explosiv
Was für ein sinnloser Beitrag.
bye
Spinal
*snarch*