Mirror's Edge: Physx-Effekte im Benchmark-Test
Mit DICEs Mirror's Edge ist der erste große Titel erschienenen, der dank Physx zusätzliche, PC-exklusive Effekte darstellt. Wie sich diese optisch und spielerisch auswirken und vor allem, wie viel Leistung für diese benötigt wird, klären wir im folgenden Artikel.
Mirror's Edge - Physx-Effekte im Benchmark-Test: Überblick
Mirror's Edge ist technisch wie optisch ein einzigartiger Titel: Entwickler DICE (Digital Illusions Creative Entertainment) setzt neben der Unreal Engine 3 auf den Beleuchtungsrenderer Beat von Illuminate Labs sowie die Novodex-Physik-Engine von Ageia - besser bekannt als Nvidia Physx. Letztere ist eine Middleware und wird für gewöhnlich in Kombination mit der UE3 verwendet.
Gegenüber den Konsolenversionen protzt das PC-Pendant auf Wunsch mit zusätzlichen Physik-Effekten, welche sich über den leicht missverständlichen Schalter "PhysX-Unterstützung" im Grafikmenü hinzu- beziehungsweise abschalten lassen. Sind die zusätzlichen Physik-Effekte aktiv, sorgen berstende Scheiben, deren interaktive Bruchstücke umherfliegen und sogar Gegner verletzten oder gar töten können, für mehr Realismus und eine klar bessere Optik. Hinzu kommt dynamischer, auf die Umgebung reagierender Rauch und eine Clothsimulation, die Stoffe mit Projektilen oder dem Wind eines Helicopterrotors interagieren lässt.
Quelle: PCGH
Nvidia-Control-Panel: Zweite Geforce als dedizierte Physx-Karte nutzen
Mirror's Edge - Physx-Effekte im Benchmark-Test: Prozessor oder Geforce?
Sie als Spieler haben zwei Optionen, wie Sie die zusätzlichen Effekte berechnen lassen möchten: Entweder übernimmt der Prozessor den Rechenaufwand (im Falle einer Radeon-Grafikkarte bzw. einer Geforce-7 oder älter) oder eine GPU-Physx-taugliche Geforce-Grafikkarte (8er-Serie oder besser). Nutzen Sie die Option GPU-beschleunigtes Physx, besteht zudem die Möglichkeit, eine zweite Geforce einzubauen um diese einzig und alleine für Physx einzusetzen. Sind beide Geforces installiert, wählen Sie hierzu im Treiber-Panel die Karte aus, die für Physx herangezogen werden soll. Ob Sie Windows Vista oder Windows XP einsetzen ist irrelevant, Physx funktioniert mit beiden Betriebssystemen. Da Mirror's Edge ein reiner D3D9-Titel ist, ist auch die Optik unter XP und Vista identisch.
Auf der kommenden Seite finden Sie sämtliche Benchmarks sowie Details zur Prozessor-Auslastung und das Fazit.
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ich hab hier nämlich neben meiner GTX260-216 noch ein im schrank
PhysX funktioniert bei Mirror´s Edge auch mit der aktuellen Software 9.09.0203 mit der Ageia-Karte. Wie es mit Sacred ist weiss ich nicht, da ich das Spiel nicht habe.
Habe im Treibermenü des 182.08 PhysX deaktiviert (!). Dann kann man in den Nvidia PhysX Properties auswählen, dass der Ageia-Beschleuniger aktiviert wird. Vorher ist diese Auswahl abgeblendet.
Im Spiel habe ich dabei wunderbar flüssige PhysX-Efekte bei ansonsten höchsten Einstellungen und 16x AA. Läuft sogar flüssiger als vorher, als PhysX noch von meiner Grafikkarte berechnet wurde. Ist für mich auch nicht ganz verwunderlich, da zuvor die Grafikkarte doppelt belastet wurde. Jetzt wurde sie von den Physikberehcnungen ´befreit, so das sie wieder ihe volle Leistung und ihren RAM für ihre "eigentliche" Aufgabe widmen kann. Da die Ageia-Karte ja auch über eigenen RAM verfügt, den sie dan auch insetzen kann bringt das in Verbindung mit meiner "frei atmenden" 8800 Ultra mehr.
Man kann also sagen, dass die Ageia-Karte nach wie vor volle Treiberunterstützung genießt.
Lediglich einige ältere Spiele werden von der aktuellen PhysX-Software nicht unterstützt. Die zusätzlichen Effekte fehlen da einfach. Will man die haben, muss man eine noch von Ageia selbst veröffentlichte PhysX-Software installieren, z.b. 7.11.13 und das funktioniert dann natürlich auch nur mit der Ageia-Karte.