Battlefield Hardline deutlich stabiler als Battlefield 4 - Closed Beta in der technischen Inspektion

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Battlefield Hardline deutlich stabiler als Battlefield 4 - Die Closed Beta in der technischen Inspektion mit Benchmarks
Quelle: PC Games Hardware

Battlefield Hardline stellt Ganoven und Gesetzeshüter gegenüber, setzt auf leichte, flinke Fahrzeuge und eine geringere Spielerzahl als die klassischen, stärker militärisch inspirierten Ableger der Serie. In der Closed Beta können wir auf der für Battlefield-Verhältnisse kleinen Map High Tension zwei neue Spielmodi ausprobieren. Das macht durchaus Spaß, denn Hardline schon in der Beta-Version deutlich stabiler als Battlefield 4 in diesem Stadium. Wir nutzen die Gelegenheit und evaluieren, wie die Technik sich entwickelt hat.

Battlefield Hardline deutlich stabiler als Battlefield 4 - Die Closed Beta in der technischen Inspektion mit Benchmarks Quelle: PC Games Hardware Battlefield Hardline deutlich stabiler als Battlefield 4 - Die Closed Beta in der technischen Inspektion mit Benchmarks Es ist beinahe überraschend, wie gut Hardline schon funktioniert: Die Beta-Version läuft schon ausgesprochen stabil und fühlt sich bei unserer technischen Evaluation deutlich runder an, als es die Beta von Battlefield 4 noch tat. Trotz neuer Spielmodi, neuen Fahrzeugen und Waffen gehört Hardline aber klar zu dieser Reihe. Zwar fühlen sich die Gefechte zwischen Cops und Gaunern etwas anders an und die Spielmodi sorgen für etwas Abwechslung, doch Battlefield-Fans werden sich sofort zuhause fühlen. Wer Battlefield jedoch nicht mag, wird wohl auch mit Hardline nicht warm werden.

Battlefield Hardline Beta: Bekannte, nun aber solide Technik

Die Entwicklung von Hardline übernahm das sich unter den Fittichen von EA befindende Studio Visceral Games, das durch die Dead-Space-Reihe zu einigem Ruhm gelangte. Fernab von kaltem All und grausig mutierten Untoten bekriegen sich in Battlefield Hardline Polizei und Ganoven zwischen Wolkenkratzern. Die technische Basis dafür übernimmt natürlich die Frostbite-Engine von DICE, die auch in Battlefield 4 zum Einsatz kommt. Und an welches man dann auch zwangsweise erinnert wird, denn viele Texturen, Animationen und Levelobjekte wurden wiederverwendet. Schaut man nicht allzu genau auf den Monitor, könnten die Häuserschluchten der bisher spielbaren Karte High Tension auch einer Battlefield-4-Map entstammen. Grafisch gibt es keine direkt sichtbaren Verbesserungen und Hardline stagniert damit auf oder sogar etwas unterhalb dem jedoch recht hohen Niveau des Vorgängers. Die Beleuchtung ist schick, die Texturen sind meist relativ hoch aufgelöst, die Explosionen vermitteln ein gutes optisches Feedback und die Spieler- und Gegnermodelle sind sehr gut animiert. Da die Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist, können wir grafische Verbesserungen nicht ausschließen, wir fühlen uns aber nicht nur positiv an Battlefield 4 und seine Stadt-Karten erinnert.

Erfreulich dagegen ist, wie gut Hardline schon in der Beta-Version läuft. Wir stießen bei unserem kurzen Ausflug nach Downtown LA auf keine gravierenden Probleme. Einzig das Texture-Streaming hat dann und wann noch seine Macken. Oft dauerte es eine ganze Weile, bis alle Pixeltapeten in der höchsten Qualitätstufe geladen sind. Erfreulich außerdem: AMDs Low-Level-Schnittstelle Mantle ist bereits integriert und läuft vorbildlich. Auch wenn diese selbst, wie auch AMDs Treiber, sich ebenfalls noch in der Beta-Phase befinden. Doch auch ohne Mantle fällt die gute Performance ins Auge. Alle getesteten Karten liefern auch unter Direct X 11(.1) in 1080p und der höchste Qualitätstufe "Ultra" samt vierfachem Multisampling gut spielbare Bildraten. Und ab einer GTX 760 oder einer R9 280X liegen die durchschnittlichen Fps bei rund 60 Bildern pro Sekunde und garantieren so ein optimales Spielgefühl mit schneller Reaktionszeit. Die Topmodelle GTX 780 Ti und R9 290X dürfen auch internes Downsampling versuchen, beide Karten schaffen mit einer Auflösungsskalierung von 200 % und FXAA flüssige Bildraten.

Battlefield Hardline Beta: Die Benchmarks

Für unsere Benchmarkszene wählen wir den Spielmodus Heist, da sich hier die Kämpfe auf der kleinen Karte größtenteils in einem kleinen Gebiet abspielen, von dem wir uns mit der Wahl unserer anspruchsvollen Benchmarksequenz relativ gut fernhalten können - so vermeiden wir es, ständig über den Haufen geschossen zu werden und die Messungen stark in die Länge zu ziehen. An der gewählten Stelle stehen eine Reihe Polizeiwagen mit Blaulicht, Pfützen spiegeln die Umgebung mittels vorberechneter Environment-Maps wieder und die hohe Weitsicht fordert GPU wie CPU. Von dieser Stelle aus sprinten wir 20 Sekunden die Fahrbahnmarkierung entlang. Dann kehren wir zurück und wiederholen den Vorgang weitere zwei Male. Dieser Benchmark ist in den meisten Fällen sehr gut reproduzierbar, bei größeren Abweichungen messen wir erneut. Die genaue Startposition erfahren Sie in unserem Video. Wir nutzen ausschließlich Windows 8.1, damit auch aktuelle Nvidia-GPUs von den Optimierungen durch Direct X 11.1 profitieren können, denn die GPUs unterstützen trotz mangelnder Unterstützung für das volle Feature-Set einige für die Performance wichtige Funktionen.

Battlefield Hardline ist zumindest auf dieser kleinen Map nicht sehr anspruchsvoll. Der in Battlefield 4 stark geforderte Prozessor tritt etwas in den Hintergrund. Besonders auffällig ist das unter AMDs Mantle-Schnittstelle - so sehr, dass wir uns entschlossen unseren normalerweise mit 4,6 GHz taktenden Core i7-3770K für einige zusätzliche Messungen auf 1,8 GHz zu untertakten. Auffällig ist auch das sehr gute Abschneiden der Nvidia-GPUs, hier wird vor allem in unseren 720p-Messungen die ausgezeichnete Arbeit des Treiberteams deutlich: Die Geforce-Karten werden deutlich weniger von dem Direct-X-Treiber eingebremst. Die Messungen mit der R9 290X unter Mantle verdeutlichen dagegen, wie stark die CPU durch den Overhead tatsächlich belastet beziehungsweise verlangsamt wird. Mit Mantle und dem AMD-Top-Modell ist es praktisch egal, ob die CPU mit 1,8 GHz oder 4,6 GHz läuft - in 720p liegen die Bildraten hier wie dort nahe der 200 Fps. In 1080p und Multisampling werden die Ergebnisse schon wieder durch die GPU beschränkt, selbst mit nur 1,8 GHz.

Doch mit nur 1,8 GHz und in 720p fällt wieder einmal in Auge, wie veraltet Direct X gegenüber der modernen Low-Level-API dasteht. Der Performance-Unterschied ist dramatisch. Es ist nicht auszudenken, wie Spiele heutzutage aussehen könnten, könnten Spieler schon jetzt die Vorteile einer solchen, Hardware-nahen Schnittstelle und die damit gegenüber Direct X 11(.1) freiwerdende Leistung nutzen. Deutlich komplexere Spielszenen, aufwendige Physikberechnungen von etwa dem Umfang von GPU-PhysX oder gar darüber, deutlich verbesserte Streaming-Technologien oder eine Unzahl anderer Effekte könnten schon längst Realität sein. Mantle zeigt in Battlefield Hardline ein weiteres Mal eindrucksvoll, dass Direct X 12 gar nicht früh genug erscheinen kann. Das AMD neben Direct X 12 ihre Schnittstelle weiterentwickeln wird, so stets das Optimum aus ihren Grafikkarten holen will und dabei gleichzeitig den technologischen Vorsprung gegenüber Direct X beibehalten will, wurde uns gegenüber bereits von offizieller Stelle bekundigt. Mantle wird also auch nach Direct X 12 weiter eine Alternative bleiben. Diese Konkurrenz erspart Spielern in Zukunft hoffentlich ein weiteres, stark veraltetes Direct X.

Battlefield Hardline Beta: So spielt sich Räuber und Gendarm

Die beiden neuen Spielmodi, die wir in der Beta bereits ausprobieren konnten, fühlen sich etwas anders an, als diejenigen die Spieler bereits aus Battlefield 4 kennen. In Modus Heist überfallen die Ganoven zu Beginn des Matches zwei gepanzerte Transporter während die Polizei von ihrem Stützpunkt aus zur Stelle eilt. Die Gauner müssen nun Sprengsätze an diesen zwei Tresoren befestigen und die Gegner solange von diesen fernhalten, bis die Türen der Transporter aufgesprengt wurden. Nun müssen flugs die im Inneren befindlichen Taschen geschnappt und zu den Fluchtpunkten geschafft werden. Die Polizei versucht, die Verbrecher aufzuhalten und kann ihnen dann die Koffer abspenstig machen, indem sie das Territorium um diese schützen. Bei Erfolg werden im Anschluss die Taschen in die Tresore zurückteleportiert.

Blood Money spielt sich mit dem richtigen Team etwas taktischer. Hier versuchen beide Seiten, den eigenen Tresor mit Geld aus einer zentralen Bank zu füllen. Dabei kann der Spieler entscheiden, ob er lieber kleinere Mengen Geldbündel aufnimmt und schnell wieder aus der umkämpften Zone verschwindet oder er aber riskiert, sich länger zum Ziel zu machen und dafür mehr Scheinchen in die Taschen packt. Zudem kann auch der gegnerische Tresor überfallen und ausgeraubt werden. Dieser Modus spielt sich ein wenig wie Capture-The-Flag, bietet den Teams aber mehrere Taktiken zum Sieg.
Beiden Teams stehen zudem neue Waffen, Ausrüstung und Fahrzeuge zur Verfügung. Die Ausrüstung wird mit dem nach der Partie erhaltenen Geld gekauft, nicht durch Level-Aufstiege verliehen - darunter ist auch ein neuer Kletterhaken, mit dem höher gelegene Positionen erreicht werden können. Die Fahrzeuge sind meist leicht oder gar nicht gepanzert, sind dafür aber schnell und wendig. Besonders die wieselflinken Motorräder eignen sich daher gut für Überraschungsangriffe. Erscheinen soll Battlefield Hardline am 23.10.2014 für den Preis von 59,99 Euro.

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    • Kommentare (128)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von biggiman Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Das Szenario diese Spiels ist so albern.
      • Von biggiman Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Das Szenario diese Spiels ist so albern.
      • Von Locuza Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Schaffe89
        Dass es bei normalen Settings funktioniert, liegt an der guten Treiberarbeit, aber bitte übertrage das nicht generell auf Directx11 Spiele und seh ein dass Mantle im CPU Limit trotzdem doppelt so shcnell ist.
        Lolz.
        Ich gehe einfach mal auf diesen ganzen Splitterhaufen nicht ein.
      • Von Rizzard Trockeneisprofi (m/w)
        Hättest du das nicht in einen Post packen können?
      • Von Schaffe89
        Zitat von Locuza
        Nicht jedes Spiel auf der Welt verwendet Mantle, nicht jeder hat GCN1.1 (1.0).
        Was hier für ein Popanz gemacht wird. Denkst du wirklich dass AMD in Spielen, in denen kein Mantle unterstützt wird, jetzt den Directx11 Pfad vernachlässigt?
        Deine Argumentationstaktik ist ja wirklich hanebüchen.

        Es ist doch völlig klar dass Nvidia in den Spielen in denen Mantle das CPU Limit hinausschiebt alles tut um zumindest gleichauf sein zu können.
        Dass es bei normalen Settings funktioniert, liegt an der guten Treiberarbeit, aber bitte übertrage das nicht generell auf Directx11 Spiele und seh ein dass Mantle im CPU Limit trotzdem doppelt so shcnell ist.
      • Von Schaffe89
        Zitat von Locuza
        Einfach nein Rollora.
        Das der CPU Overhead bei AMD größer ausfällt siehst du auch bei Thief, Watch Dogs, BF4 usw.
        Nvidia hat extra dafür auch seit dem "Wunder-Treiber" den Shader-Cache auf der Festplatte eingeführt.
        Das bringt auch noch paar Prozentpunkte.
        Es steht aber im Verdacht, dass dies zusätzliche Latenzen einführt, aber wenn niemand was merkt.
        Wieso sollte AMD die 280x auch bei Directx11 pushen?
      Direkt zum Diskussionsende
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