Battlefield 6: Neue Vorschau zu Firestorm-Remake und Mirak Valley getestet
Battlefield 6 bringt größere Karten und mit Eskalation einen neuen Modus. Wir haben uns Operation Firestorm und Mirak Valley angesehen und prüfen, ob das Comeback von DICE wirklich an die Stärken früherer Teile anknüpfen kann.
Zu Battlefield 6 konnten Fans schon während der Beta erste Karten erleben, allerdings fielen die doch eher kompakt aus. Dabei ist gerade das weitläufige Terrain, das Battlefield für viele Fans ausmacht. Panzer donnern über offene Flächen, ohne Fahrzeug sind Distanzen kaum zu überwinden, während Jets und Helikopter über den Köpfen kreisen und Trupps ins Gefecht tragen. Dieses Battlefield-Gefühl, das man mit der Reihe verbindet, kommt allerdings noch. EA hat die großen Karten während eines Vorschau-Events vorgestellt und wir haben Operation Firestorm und Mirak Valley getestet.
Mirak Valley: Hochhaus-Baustelle, zerstörbares Dorf und viel Deckung
Mirak Valley wird als größte Karte von Battlefield 6 beworben - mit zwei Hochhaus-Baustellen im Zentrum, einem angrenzenden Dorf und weiten Flächen an den Kartenrändern. Auf dem Papier wirkt das nach einem klassischen Sandbox-Erlebnis, in der Praxis verlagerte sich der Fokus im Test jedoch überraschend deutlich auf die Infanterie. Die meisten Spieler hat es nicht an in die äußeren Gebiete gezogen, sondern direkt ins Zentrum, wo die Hochhäuser und das Dorf ausreichend Deckung bieten. Fahrzeuge haben auf dieser Map zwar in der Theorie viel Platz, effektiv genutzt wird er allerdings kaum bis gar nicht. Dementsprechend schöpft diese Map nicht alle Möglichkeiten aus.
Eindrücke zu Mirak Valley
Operation Firestorm: Ein Klassiker mit Schwächen
Ein anderer Eindruck ergab sich bei Operation Firestorm, dem Remake des Klassikers aus Battlefield 3 und 4. Hier nutzen Panzer, Jets und Helikopter die offene Fläche deutlich intensiver, was den Infanteristen schnell auf den Präsentierteller stellte. Wer zu spät ins Fahrzeug stieg, musste sich mit eingeschränkten Überlebenschancen begnügen. Immerhin fiel auf, dass es etwas mehr Deckung gibt als in den früheren Versionen: zusätzliche Barrikaden, Felsen und Schutt. Dennoch bleibt die Karte stark auf Fahrzeuge ausgelegt. Natürlich gibt es auch wie gewohnt die Pipelines, Industrie-Gebäude und Türme, allerdings lockt das und die weite Fläche natürlich auch sofort Camper an.
Übersicht zu Operation Firestorm
Die Zerstörung: Wo ist sie?
EA hat im Vorfeld von viel Zerstörung in Battlefield 6 gesprochen. Es war zu erwarten, dass Battlefield 6 natürlich nicht zum Voxel-Game à la Teardown wird, in der Praxis wirkt das allerdings zurückhaltender als erhofft. Auf beiden Karten gibt es zwar zerstörbare Elemente, doch die großen Strukturen bleiben stabil. Das bedeutet in der Praxis, dass sich die Häuser im Dorf von Mirak Valley zerstören lassen, die Industrie-Gebäude in Firestorm allerdings nicht.
Quelle: PC Games
Die Hallen bei Operation Firestorm lassen sich leider nicht vollständig in Schutt und Asche legen.
Der Gedanke, dass sich nicht alles in Schutt und Asche legen lässt, ist verständlich. Vermutlich hätte EA in dem Zusammenhang dann die Systemanforderungen deutlich höher ansetzen müssen. Wir haben während des Events mit einem ProArt P16 von Asus gespielt, das über eine RTX 5090 und einen Ryzen AI 9 HX 370 verfügt, allerdings hatte dieses Notebook schon ohne vollständige Zerstörung bei hohen Grafiksettings zu kämpfen. Wäre der Zerstörungsanteil höher gewesen, hätte es vermutlich zu vermehrten Fps-Einbrüchen geführt.
Neuer Modus: Eskalation wirkt vertraut
Zeitgleich zu den XXL-Karten konnten wir auch den neuen Modus Eskalation ausprobieren. Eskalation wirkt auf den ersten Blick wie eine Abwandlung des klassischen Eroberungsmodus, und zwar so sehr, dass wir den Modus beim ersten Anspielen tatsächlich für Eroberung hielten. Erst als die Mechanik nicht so funktionierte, wie aus früheren Battlefield-Teilen gewohnt, wurde klar, dass es sich um den neuen Spielmodus handelt. Anstelle des bekannten Ticket-Systems zählt hier ausschließlich die Anzahl der dauerhaft kontrollierten Flaggenpunkte. Wer die Mehrheit erobert, sammelt Punkte. Ein gewonnener Punkt sorgt dann dafür, dass der Flaggenpunkt, der am nächsten zur eigenen Basis liegt, dauerhaft übernommen wird.
In der Theorie soll das die Fronten schnell verschieben. In der Praxis passiert es dann auch, dass man, wenn das eigene Team die Oberhand gewinnt, die Gegner zu kleineren Kartenabschnitten zurückdrängt, während das eigene Team weiter in das feindliche Gebiet vordringen muss. Einige Runden waren dementsprechend nach etwa 10 Minuten beendet. Außenliegende Punkte wurden größtenteils von Spielern ignoriert, während sich Kämpfe auf die zentrierten Punkte konzentrierten. Das Ziel von DICE, dass mit dem Wegfallen der Flaggenpunkte das Gefecht immer weiter konzentriert wird, wird allerdings nicht erreicht. Eben weil Spieler sich schon früh auf die zentrierten Punkte stürzen. Dementsprechend bedarf es an diesem Modus noch einmal einer Überarbeitung, damit das Konzept von DICE aufgeht.
Meinung
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PS: Aber diesmal wart ich n Test ab.....
Zum Glück 🍀 gibt es ja Möglichkeiten keine 70€ in den Sand zu setzen 🪑 meine Vorbestellung ist seit der Beta eh storniert,
Wird vermutlich 1 Monat EA Gamepass, in denn Tagen kann ich schon fast garantieren ist die meiste Luft aus dem Game schon wieder raus.
Wenigstens sieht es gut aus und meine GPU hat was zu tun 🙃
Zum Release bin ich bei einem Kollegen
Da schau ich mir das Game mal ganz genau an in der Fertigen Version.
Falls gut = Kauf.
Eine map vermisse ich, die würde ich mir wirklich wieder wünschen … Damavand Peak
Aber genau das hatte mir bei BF3 richtig gut gefallen.
Schade das sie das nicht so beibehalten haben.
Ich fand das damals klasse übersichtlich und
sehr angenehm.