[UPDATE: SMT-Bug?] Battlefield 4 CPU-Test: Windows 8.1 bis zu 50 Prozent schneller als Windows 7

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Neben einer starken Grafikkarte verlangt die Beta von DICE Multiplayer-Shooter Battlefield 4 auch nach einer potenten CPU. Bislang gab es aber Probleme bei der effizienten Ausnutzung mehrerer Rechenkerne. Ein Patch soll nun Abhilfe schaffen. Wie sieht der Vergleich zwischen Windows 8.1 und Windows 7 beim DICE-Shooter aus?

Battlefield 4 CPU-Test: Windows 8.1 bis zu 50 Prozent schneller als Windows 7 (1) Quelle: flickr.com Battlefield 4 CPU-Test: Windows 8.1 bis zu 50 Prozent schneller als Windows 7 (1)

Update vom 11.10.2013

Gestern bekam die Beta-Version von Battlefield 4 ein zweites Update (54,4 MiB). Damit können auch Rechner mit Windows 7 einen Geschwindigkeits-Vorteil verzeichnen. Nach einigen Benchmarks stellten wir fest, dass Prozessoren gegenüber unseren ersten Messungen vom 03.10.2013 um rund 10% zulegen konnten. Doch nicht nur das: Intel-Prozessoren ohne Hyperthreading wie beispielsweise die i5-Serie gewinnen weit überdurchschnittlich. So kann ein Intel Core i5-2500K nach dem Battlefield-Update deutlich an einem i7-2600K vorbeiziehen. Also deaktivierten wir bei letztgenanntem Hyperthreating im BIOS. Und siehe da, ein durchaus bemerkenswerter Geschwindigkeits-"Boost" kann verzeichnet werden. Offensichtlich bremst SMT/HT sogar seit dem neuesten Update. Achtung: Dies betrifft nach ersten Erkenntnissen nur Windows 7. Genaueres entnehmen Sie unseren neuen CPU-Benchmarks:

Benchmark

Mit einiger Wahrscheinlichkeit wird die Problematik mit Hyperthreading unter Windows 7 von DICE bis zum Release von Battlefield 4 am 31.10.2013 nochmals angegangen. Doch bis dahin kann es für Spieler mit einer Intel Core i7-Plattform sinnvoll sein, das SMT-Feature im BIOS testweise zu deaktiveren.

Original-Artikel vom 09.10.2013

Battlefield 4 CPU-Test: Einleitung

Die ersten spielbaren Versionen der Battlefield 4 Beta hatten teils mit extremen Leistungseinbrüchen und enorm schwankender Bildwiederholrate zu kämpfen. Die Probleme traten dabei quer durch die Bank auf: Weder Einsteiger- noch High-End-PCs waren davor gefeit. Auch die Serverauslastung spielte scheinbar eine untergeordnete Rolle, denn selbst als einziger Spieler auf der Map war man vor Framedrops nicht gefeit. Dies sorgte in der Community durchaus für Unmut und einige Spieler entschieden sich gar dazu, ihre Vorbestellungen auf Eis zu legen und abzuwarten, ob die Release-Version Besserung bringen würde.

DICE hat sich der Probleme angenommen und einen ersten Patch veröffentlicht, der die Performance deutlich verbessern soll (die ursprüngliche CPU-Performance bei Battlefield 4 finden Sie in einem separaten Artikel). Insbesondere Nutzer von Windows 8.1 und Prozessoren mit mehr als vier Kernen sollen davon profitieren. Ob das gelungen ist, haben wir in unserem Testlabor überprüft. Als Testplattformen kommen dabei ein Intel Core i7 4960X auf einem MSI X79A-GD65 Board mit 8,0 GiByte Arbeitsspeicher, sowie ein AMD FX 6350 und ein AMD Phenom II X6 1090T auf einem Asus Sabertooth 990FX mit ebenfalls 8,0 GiByte Speicher zum Einsatz. Als Datenträger verwenden wir eine Samsung SSD 840 Serie mit 240 GByte. Damit die Grafikkarte nicht potentiell die Bildwiederholrate limitiert, setzen wir auf eine Zotac GTX 780 AMP! Edition.

Benchmark

Battlefield 4 CPU-Test: Testergebnisse

Unsere Testergebnisse mit Windows 7 sorgen zunächst für eine gewisse Ernüchterung. Ein Leistungsplus ist zwar messbar, bei schwächeren CPUs aber nicht so deutlich wie erhofft: In den meisten Fällen sind es nur etwa zehn Prozent. Je nach Spielsituation auch mal mehr. Umso größer war unsere Überraschung, als wir die Benchmarks erstmals unter Windows 8.1 ausgeführt haben. Der AMD FX-6350 erreicht unter Windows 7 gerade einmal magere 25,3 Fps, unter Windows 8.1 ganze 40,1 Fps: das entspricht einer
Leistungssteigerung von über 50 Prozent! Der bereits etwas betagte AMD Phenom II X6 1090T schlägt sich dank Patch ebenfalls besser, die konservativere Architektur liegt der Frostbite-3-Engine weiterhin besser als die der FX-Prozessoren. 44,6 Fps erreicht der Prozessor im Schnitt. Der Intel Core i7 4960X erreicht stets flüssige 81,8 Bilder pro Sekunde unter Windows 7. Im Vergleich zu älteren Versionen der Battlefield 4 Beta stellt auch dieser Wert eine Verbesserung dar, wenn auch nur von etwa zehn Prozent. Auch die Intel-CPU profitiert enorm von Windows 8.1: satte 40 Prozent mehr Fps. Ein Blick in den Taskmanager hat gezeigt, dass sogar die virtuellen Kerne per SMT gut ausgelastet werden.

Battlefield 4 CPU-Test: Vorläufiges Fazit und Ausblick

Alles in allem macht der Beta-Patch Hoffnung für die finale Version. Zwar sind unter Windows 7 keine enormen Performancesteigerungen zu erwarten, dafür hat die Stabilität der Bildwiederholrate zugenommen. Sechskern-Prozessoren werden in der aktuellen Version wesentlich effizienter ausgenutzt als bisher. Wir sind gespannt, ob sich die deutlich bessere Performance unter Windows 8.1 auf die Verbreitung des Betriebssystems auswirken wird. Bislang sind die meisten Spieler eher skeptisch und verweilen bei Windows 7.

Johan Anderson, der technische Direktor bei DICE, hat über den Kurznachrichtendienst Twitter einige interessante Neuigkeiten verbreitet: So berichtet er über seine intensive Arbeit an der Engine und den Bemühungen, die Leistung weiter zu verbessern. Er macht deutlich, dass es einen weiteren Patch für die Open Beta geben wird, in dem auch die Performance unter Windows 7 steigen soll. Gleichzeitig betont er aber auch, dass Windows 8.1 in Verbindung mit der DirectX-11.1-API die bestmögliche Leistung bietet - zumindest solange bis ein Update erscheint, dass den Einsatz von AMDs Mantle-Technologie erlaubt. Das soll im Dezember geschehen. Wir halten Sie diesbezüglich natürlich auf dem Laufenden.

Bildergalerie

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    • Kommentare (599)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von zerrocool88 Software-Overclocker(in)
        Zitat von X-CosmicBlue
        Haha, zu geil. Der Redakteur rechnet richtig, einer glaubt es besser zu wissen und kann keine Prozentrechnung und alle weisen ihn darauf hin. Ich glaube, Du solltest auch nochmal die Schulbank drücken


        Sorry aber gut gekontert hahaha xD
      • Von zerrocool88 Software-Overclocker(in)
        Zitat von X-CosmicBlue
        Haha, zu geil. Der Redakteur rechnet richtig, einer glaubt es besser zu wissen und kann keine Prozentrechnung und alle weisen ihn darauf hin. Ich glaube, Du solltest auch nochmal die Schulbank drücken


        Sorry aber gut gekontert hahaha xD
      • Von VenomX Komplett-PC-Käufer(in)
        25,3 = 100,00 % (Grundwert)
        40,1 = 158,49 %

        Ist doch eigentlich ganz einfach.....
      • Von dominger Freizeitschrauber(in)
        Die "Aktion" von DICE find ich extrem gut aber auch dreist.
        Sie gehen damit einen weiteren in die Zukunft und bleiben nich bei "alten" Systemen hängen.
        Andererseits ist es fast schon ein Fehlkauf sich Windows 7 zu kaufen wenn man Bf4 spielt oder?
        Im Algemeinen (hab Windows7) find ich das gut.
      • Von X-CosmicBlue BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von dominger
        Haha zu geil.
        Der Redakteur verrechnet sich einer schreibt das richtige Ergebnis mit Lösungsweg und alle anderen haten ihn.
        Bleibt mal locker er hat ihn nur verbessert.
        Haha, zu geil.
        Der Redakteur rechnet richtig, einer glaubt es besser zu wissen und kann keine Prozentrechnung und alle weisen ihn darauf hin.
        Ich glaube, Du solltest auch nochmal die Schulbank drücken...

        Nur nochmal für alle, die es immer noch nicht glauben:
        Es geht um folgende Aussage im Text
        Zitat
        Der AMD FX-6350 erreicht unter Windows 7 gerade einmal magere 25,3 Fps, unter Windows 8.1 ganze 40,1 Fps: das entspricht einer
        Leistungssteigerung von über 50 Prozent!
        50% von 25,3fps sind 12,15fps.
        25,3+12,15=37,45
        40,1 sind also mehr als 50% mehr gegenüber 25,3, also, wie geschrieben, eine Leistungssteigerung von über 50%.

        Ich zitiere mich von weiter oben:
        Bei der Frage "Wieviel schneller": größerer Wert geteilt durch den kleineren Wert. Das Ergebnis minus 1. Diese Ergebnis mal 100 gibt die Prozent wieder.
        40,1 durch 25,3 = 1,58498
        Es sind also 58,498% mehr.

        Schon andere haben vorgerechnet, das 50% hinkommen.
        Also wo hat sich der Redakteur nun bitte verrechnet?

        /edit: Ach, 3 Beiträge erst. Troll?
      • Von dominger Freizeitschrauber(in)
        Haha zu geil.
        Der Redakteur verrechnet sich einer schreibt das richtige Ergebnis mit Lösungsweg und alle anderen haten ihn.
        Bleibt mal locker er hat ihn nur verbessert.
      Direkt zum Diskussionsende
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