Mercedes Vision EQXX als Technologieträger mit Brainchip und Nvidia
Im Inneren gibt es beim Vision EQXX ein neues Infotainmentsystem mit KI-Technik von Brainchip sowie Nvidia.
Bambusfaser und veganes Leder im Innenraum vom Mercedes Vision EQXX
Die Rolle des Technologieträgers wird auch im Innenraum deutlich. So bestehen alle Teppiche zu 100 Prozent aus Bambusfasern. Pulverisierte Kaktusfasern in Kombination mit biobasierten Polyurethanmatrix bildet die vegane Lederalternative Deserttex. Aus Pilzen, genauer aus Myzel, wird das ebenfalls eingesetzte Kunstleder Mylo hergestellt. Komplettiert wird der Materialmix vom bereits bekannten Kunstleder Dinamica, welches im Konzeptfahrzeug zu 38 Prozent aus recycelten PET-Flaschen besteht.
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Gänzlich neu ist auch das Infotainmentsystem, welches auf einem 8K-Bildschirm mit Mini-LED-Technik und einer Bildschirmdiagonale von 47,5 Zoll läuft. Passagiere können mit dem Avatar sprechen, der als Reiseleiter fungiert. Inspiriert vom anderen Konzeptfahrzeug Mercedes Vision AVTR nutzt auch der Vision EQXX Künstliche Intelligenz zur Steuerung von Klimaanlage & Co. So sollen nur dann Informationen gesendet werden, wenn die empfangenen Signale bestimmte Schwellenwerte erreichen. So soll die Sprachsteuerung Hey Mercedes deutlich weniger Strom verbrauchen als bei bisherigen MBUX-Systemen. Hierzu werkelt das baden-württembergische Unternehmen mit der kalifornischen Firma Brainchip sowie mit Nvidia zusammen. Brainchip stellt die Akida-Hardware und -Software zur Verfügung, wobei es sich um 1,2 Millionen Neuronen pro SoC handelt, verteilt auf einen Chipsatz mit 80 NPUs, der in 28 nm beim Auftragsfertiger TSMC gebaut wird. Nvidia wiederum liefert mit dem Orin-SoC auf Basis der Ampere-Architektur von Geforce RTX 3080 & Co. auch weiterhin die treibende Kraft hinter künftigen MBUX-Generationen und entwickelt gemeinsam mit Mercedes das Betriebssystem MBUX sowie autonome Fahrfunktionen.
Ab 2025 gibt's nur noch neue Mercedes-Modelle als Elektroautos
Zwar hat Mercedes jüngst am 22.07.2021 angekündigt, ab dem Jahr 2025 nur noch vollelektrische Plattformen für PKW und Vans auf den Markt zu bringen, doch die bis dahin auf den Markt gekommenen Autos mit Verbrennungsmotor will Mercedes so lange weiterbauen und als Neuwagen verkaufen, wie es eine Nachfrage gibt. Der Konzern stellt sich darauf ein, dass es regionale Unterschiede geben wird.
Ab dem Jahr 2024 werden alle neu auf dem Markt eingeführten Kompakt-Modelle der A-/CLA-/GLA- und B-/GLB-Serie auf der Plattform Mercedes Modular Architektur aufgebaut sein. Die MMA-Plattform kann sowohl für E-Autos, als auch für Automobile mit quer eingebautem 4-Zylinder-Motor genutzt werden. Mercedes wird die Verbrennungsmotoren für die MMA-Fahrzeuge mit dem chinesischen Autohersteller Geely entwickeln, mit dem die Schwaben bereits beim Elektroauto Smart #1 zusammenarbeiten, um in beiden Fällen Kosten zu sparen. Die E-Auto-Versionen von MMA sollen - zumindest teilweise - auf kostengünstige LFP-Akkus setzen, die im Vergleich zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus zwar mehr Ladezyklen aushalten, aber empfindlicher gegenüber winterlichen Temperaturen sind. Alle Oberklasse-Fahrzeuge setzen bei Mercedes ab dem Jahr 2025 auf die Elektroauto-Plattform MB.EA ohne LFP-Akku, sodass es ab diesem Zeitpunkt beispielsweise eine Neuauflage der E-Klasse nur noch vollelektrisch geben wird. Das Pendant mit Verbrennungsmotor wird aber auch nach 2025 auf Basis der Heckantriebsarchitektur MRA weitergebaut werden und vermutlich mehrere Modellpflegen aka Facelifts erhalten. Im Sommer 2021 konnte ich die aktuelle Baureihe W213 als Diesel-Plug-in-Hybrid einem Alltagstest unterziehen.
Ebenfalls lesenswert: Mercedes Vision AVTR: Navi mit Gedankensteuerung vorgestellt
Sammlung zum Mercedes Vision EQXX mit über 1.000 km Reichweite:
- Mercedes hat mit dem Konzeptfahrzeug Vision EQXX eine Testfahrt von Sindelfingen nach Cassis unternommen, ohne dabei nachzuladen. So kommt das Elektroauto mit einer Akkufüllung über 1.000 Kilometer weit.
- Hierbei setzt das E-Auto auf einen Lithium-Ionen-Akku mit 100 kWh, der in dieser Kapazitätsdimension auch heute im EQS 450+ verbaut wird, der damit aber nur zwischen rund 400 Kilometer im Winter und 630 Kilometer weit kommt.
- Beim EQXX setzt Mercedes auf Effizienz und erreicht einen Durchschnittsverbrauch von nur 8,7 kWh, während der EQS zwischen 16 kWh und 28 kWh verbraucht, je nach Außentemperatur, Rad-Reifen-Kombination und gefahrener Geschwindigkeit.
- Im EQS 450+ verzichtet Mercedes auf eine Wärmepumpe, sodass das Aufheizen im Winter viel Reichweite kosten kann, während im Vision EQXX eine Wärmepumpe samt Wärmetauscher verbaut ist, um weniger Energie fürs Heizen zu verbrauchen.
- Zudem gibt es etliche Aerodynamik-Bauteile beim Vision EQXX, sodass der Luftwiderstand bei nur 0,17 liegt.
- Das Konzeptfahrzeug Vision EQXX wird so nicht als Serienfahrzeug erhältlich sein. Lediglich einzelne Techniken sollen später in neue Elektroautos von Mercedes Einzug halten.
- Um den Stromverbrauch beim Infotainmentsystem zu reduzieren, wird KI-Technik verwendet, damit etwa die Sprachsteuerung nur ab einem gewissen Schwellenwert reagiert.
- Hierzu wird ein Chipsatz von Brainchip verbaut, der 80 NPUs bereitstellt. Zudem liefert auch Nvidia weiterhin SoCs für das Infotainmentsystem MBUX und kümmert sich mit Mercedes zusammen um die Weiterentwicklung.
Quellen: Mercedes-Benz, Brainchip, Nvidia, Auto Motor und Sport, Drwindows

Reine elektronisch Zukunft ist leider dabei durchgepeitscht zu werden aber sicher nicht der richtige Weg. Aber dieses jammern Mimimi aber mein 2 l Diesel auch nicht. Es ist eine Technik die sich gerade entwickelt und wenn wir endlich im Deutschland von diesem Dauer Thema aber ich brauche 10000000km Reichweite in einem Tank, weil 15 min tanken viel zu lange sind oder bald nur noch 5 min wie erste neue Studien jetzt schon zeigen.
Egal Foren Diskussionen führen eh zu nichts und wieder nichts. Vor allem nicht mit fanboys ??♂️ Offen für neues und deren Entwicklung sein, vergleicht mal ein e Auto moderner Generation mit den ersten Otto Motor Gefährten, dann ist es fair. Bis in 10 Jahren dann ?
Das setzt sich eh nicht durch mein Pferd kommt viel weiter und tanken? Wo denn gibt doch gar keine Tankstellen hier ?
Nochmal in verständlich?
Es wurde nur so ziemlich komplett fallen gelassen, aus im Prinzip ähnlichen Gründen wie heute.
Damals spielten die Reichweite und der Ölpreis ne grosse Rolle.
Elektroautos gibt es im Prinzip schon genauso lange wie Verbrennerautos.
Benzinfahrzeuge waren am Anfang sogar weit weniger verbreitet.
Fahre übrigens selbst Diesel, für die hater mit ihren Pm ??♂️?
Elektroautos gibt es im Prinzip schon genauso lange wie Verbrennerautos.
Benzinfahrzeuge waren am Anfang sogar weit weniger verbreitet.
Reine elektronisch Zukunft ist leider dabei durchgepeitscht zu werden aber sicher nicht der richtige Weg. Aber dieses jammern Mimimi aber mein 2 l Diesel auch nicht. Es ist eine Technik die sich gerade entwickelt und wenn wir endlich im Deutschland von diesem Dauer Thema aber ich brauche 10000000km Reichweite in einem Tank, weil 15 min tanken viel zu lange sind oder bald nur noch 5 min wie erste neue Studien jetzt schon zeigen.
Egal Foren Diskussionen führen eh zu nichts und wieder nichts. Vor allem nicht mit fanboys ??♂️ Offen für neues und deren Entwicklung sein, vergleicht mal ein e Auto moderner Generation mit den ersten Otto Motor Gefährten, dann ist es fair. Bis in 10 Jahren dann ?
Das setzt sich eh nicht durch mein Pferd kommt viel weiter und tanken? Wo denn gibt doch gar keine Tankstellen hier ?