Ubisoft: Publisher holt Tencent ins Boot und lagert die Entwicklung bekannter Marken aus
Ubisoft gründet mit Tencent Vantage Studios ein neues Creative House für Assassin's Creed, Far Cry und Rainbow Six. Ziel sind effizientere Strukturen, mehr Entwicklerautonomie und eine engere Einbindung von Spielerfeedback.
Ubisoft hat zusammen mit Tencent ein neues Tochterunternehmen gegründet, das künftig eine zentrale Rolle bei der Entwicklung einiger der bekanntesten Spielereihen des Publishers übernehmen soll. Der Name lautet Vantage Studios. Die neue Einheit versteht sich als sogenanntes Creative House und soll langfristig Verantwortung für die Marken Assassin's Creed, Far Cry und Rainbow Six tragen.
Kein eigener Standort
Das Studio ist nicht als völlig eigenständiger Standort aufgebaut, sondern stützt sich auf bestehende Ubisoft-Teams in Montreal, Quebec City, Sherbrooke, Saguenay, Barcelona und Sofia. Laut der Ankündigung umfasst Vantage Studios mehrere tausend erfahrene Entwickler. Ziel ist es, die internen Strukturen zu verschlanken und den Austausch mit den Spielern zu verbessern. Ubisoft spricht von einer kürzeren Rückkopplungsschleife zwischen Feedback und Implementierung, während gleichzeitig die vorhandenen Werkzeuge und die technische Infrastruktur des Konzerns genutzt werden sollen.
Weitere Schritte geplant
Vantage Studios ist nach Angaben von Ubisoft nur der erste Schritt in einer Reihe weiterer geplanter Gründungen. Gemeinsam mit Tencent sollen zusätzliche kreative Häuser entstehen, die eng mit den bestehenden Teams verzahnt sind. Strategisch ist dieser Schritt Teil einer größeren Transformation des Unternehmens.
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Allerdings bleibt bislang offen, wie stark sich die Umstrukturierung tatsächlich auf die Produktionsprozesse auswirkt. Ubisoft steht seit Jahren unter Druck. Mehrere Projekte verfehlten die Erwartungen, interne Skandale belasteten das Unternehmen und die Aktie verlor erheblich an Wert. In diesem Umfeld wirkt die Gründung von Vantage Studios wie ein Versuch, die Organisation effizienter und flexibler aufzustellen, ohne die Kontrolle über die Kernmarken abzugeben.
Tencent mit rund 25 Prozent beteiligt
Ein Blick auf die Eigentumsverhältnisse unterstreicht diesen Kurs. Tencent hält rund 25 Prozent an der neuen Tochter, die Leitung bleibt aber fest in Ubisoft-Hand. An der Spitze stehen Charlie Guillemot, Sohn von CEO Yves Guillemot, sowie Christophe Derennes, ein langjähriger Manager mit mehr als drei Jahrzehnten Erfahrung im Unternehmen.
Noch handelt es sich vor allem um eine strukturelle Veränderung. Wie Vantage Studios den Alltag der Entwickler und die Qualität der Spiele beeinflussen wird, dürfte sich erst in den kommenden Jahren zeigen. Konkretere Aussagen könnten im nächsten Finanzbericht von Ubisoft folgen, der Mitte November erwartet wird.
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Quelle: via PC Gamer

Hm, warum nur? Schön blöd wenn man wegen der Kohle und den affigen Investoren nicht mehr in sinnvollen Dimensionen denken kann.
Ist mir ein Rätsel, wie man immer und immer wieder die selbe Scheiße mit dem gleichen Ergebnis produzieren und dabei nichts raffen kann..
Tencent? Ganz toll, vermutlich wird dabei nichts in eine bessere Richtung gelenkt.