Assassin's Creed: Netflix-Serie spielt im alten Rom und soll sich von den Spielen abgrenzen
Die Netflix-Serie zu Assassin's Creed wird laut Berichten im Rom des ersten Jahrhunderts nach Christus angesiedelt. Neue Figuren und ein eigenständiger Plot sollen das Projekt von den Spielen abgrenzen.
Die kommende Umsetzung von Assassin's Creed als Realserie nimmt weiter Form an. Jüngsten Berichten zufolge soll die Produktion in einer Epoche spielen, die bislang von der Spielreihe nicht behandelt wurde. Nach Informationen von Nexus Point News planen die Verantwortlichen ein Szenario im antiken Rom. Genannt werden historische Persönlichkeiten wie Kaiser Nero und der Philosoph Seneca. Dieser Zeitraum liegt zwischen den Jahren 54 und 68 nach Christus und eröffnet zahlreiche Ansatzpunkte für politische Intrigen und gesellschaftliche Konflikte.
Zwei Fraktionen beharken sich
Netflix beschreibt das Serienprojekt als Erzählung über den verdeckten Kampf zweier einflussreicher Gruppierungen. Eine davon strebt nach Kontrolle über die Menschheit, während die andere den freien Willen schützen möchte. Die Handlung soll sich über zentrale historische Ereignisse erstrecken. Damit folgt die Umsetzung dem Grundprinzip der Spiele, die historische Kulissen mit fiktiven Akteuren und einem übergeordneten Konflikt verknüpfen.
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Die Produktion der Serie wurde bereits 2020 angekündigt. Hinter dem Projekt stehen Roberto Patino und David Wiener, die als kreative Leiter und ausführende Produzenten genannt werden. Beide verfügen über Erfahrung in anspruchsvollen Serienformaten. Die Dreharbeiten sollen im kommenden Jahr vor Ort in Italien beginnen, was der Umsetzung eine authentische Atmosphäre verleihen könnte.
Erster Darsteller bestätigt
In der vergangenen Woche wurde zudem der erste feste Darsteller bestätigt. Toby Wallace wird eine der Hauptrollen übernehmen. Welche Figur er verkörpern wird, bleibt offen. Laut aktuellen Informationen soll die Serie nicht direkt auf Figuren aus den Spielen zurückgreifen, sondern eigene Charaktere entwickeln. Dies könnte der Umsetzung zusätzliche kreative Freiheiten bieten und verhindern, dass sie zu stark an bestehende Spielhandlungen gebunden ist.
Die Wahl des antiken Roms hebt das Projekt klar von bisherigen Adaptionen ab. Der betrachtete Zeitraum bietet reichlich historische Reibungspunkte und könnte der Serie eine markante Identität verleihen. Ob die Umsetzung den Erwartungen gerecht wird, wird sich erst nach Produktionsbeginn zeigen und auch davon abhängen, ob es den Produzenten gelingt, eventuell hochkarätige Schauspieler für die Serie zu gewinnen.
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Quellen: via Nexus Point News, via X
