Assassin's Creed Brotherhood PC im Technik-Hands-on-Test plus 20 exklusive PC-Screenshots
Im März erscheint Ezio Auditore de Firenzes neues Abenteuer, Assassin's Creed Brotherhood, auch auf dem PC. Im Technik-Check mit der Vorabversion klärt PC Games Hardware, über welche technischen Besonderheiten die PC-Version verfügt.
Assassin's Creed Brotherhood für den PC erscheint zwar erst am17. März, PC Games Hardware konnte sich aber schon jetzt mit einer Vorabversion von der Optik und Technik von Ezio Auditore de Firenzes Abenteuer überzeugen. Wie dem Technik-Interview mit Producer David Coulombe von Ubisoft Montreal zu entnehmen ist, erhielt Brotherhood ein paar technische Boni im Vergleich zu Assassin's Creed 2.
Assassin's Creed Brotherhood für den PC: Technischer Hintergrund
Auch Brotherhood basiert auf Ubisofts Skimitar-Engine, allerdings ist seit dem ersten Teil die Unterstützung für DirectX 10/10.1 gestrichen. Dafür baute Ubisoft die ohnehin schon gute Multicore-Performance mit dem zweiten Teil aus, für Brotherhood steckte man mehr Arbeit in den Renderer und die PC-Version. Um die grafische Qualität zu steigern, wurde der Renderer um Umgebungsverdeckung (Screen-Space Ambient Occlusion; kurz SSAO) erweitert: Diese realistischere Verschattung an Kanten sorgt für deutlich mehr Tiefe im Bild und verhindert das "Schweben" von Objekten. Die PC-Version verfügt darüber hinaus über MSAA und eine höhere Qualität beim Rendern der Schatten, der Reflexionen sowie der Umgebung. Die Schatten sind dank des neu entwickelten Algorithmus beispielsweise lange nicht so grob aufgelöst wie noch bei Assassin's Creed, sondern vergleichsweise detailliert und flimmerarm. Auch das Level-of-Detail gefällt, die Abstufungen sind sanft - ein Aufpoppen von Objekten ist selten bis nie aufgetreten. Darüber hinaus unterstützt Assassin's Creed Brotherhood Nvidias 3D-Vision und AMDs Eyefinity.
Bildergalerie
Assassin's Creed Brotherhood für den PC: Die Detailstufen
Derzeit arbeitet Ubisoft Montreal noch an Elementen wie dem Menü und dem HUD, daher zeigen wir Ihnen nur Ingame-Bilder ohne entsprechende Einblendungen. Das Menü bietet neben der Auflösung und der MSAA-Stufe Schalter für die Umgebungs-, die Textur-, die Schatten-, die Reflexions- und die Charakter-Qualität. Die Post-Effekte lassen sich nur (de)aktivieren und nehmen dem Bild einen Großteil seiner Atmosphäre, da diverse Bloom- und Blur-Filter fehlen. Reduzieren Sie die Schattenqualität, verschwindet das SSAO, die statischen Schatten fransen extrem aus und die dynamischen Schatten verschwinden - abgesehen der von Ezio Auditore de Firenze. Auch das LoD der Schatten wird verkürzt, ein hässliches bilineares Banding ist die Folge. Die Texturqualität hat ebenfalls einen großen Einfluss auf die Optik, grober Pixelmatsch ohne Tiefenwirkung lässt das Spiel sehr flach wirken. Letzteres trifft auch auf die Umgebungsqualität zu: Zwar reduziert Assassin's Creed Brotherhood an vergleichsweise wenig Stellen die Geometriedetails drastisch, dafür verschwindet jegliche Plastizität und viel Vegetation. Die Charakterdetails reduzieren die Polygone bei NPCs auf ein Minimum - das spart Leistung, ist aber unansehnlich.
Assassin's Creed Brotherhood für den PC: Hardware-Anforderungen
Trotz der Umgebungsverdeckung, dem hübscheren Schattenalgorithmus und verbesserten Level-of-Detail reicht ein Einsteiger- bis Mittelklasse-System für rund 40 Fps in 1.680 x 1.050 mit 4x MSAA aus. Besitzen Sie einen Dualcore mit rund 3,0 GHz oder einen niedriger getakteten Quadcore, müssen Sie sich ebenso wenig Sorgen machen wie Nutzer einer Radeon HD 4870/5770 oder Geforce GTX 260-216/GTX 460.
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In dem Artikel fehlt leider ein Vergleich mit Screenshots von der Xbox/PS3. Gerade die Schatten im Vergleich interessieren mich doch sehr...
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Die fallen mir auf die Schnelle ein. Habe ich alle, haben mir alle Probleme bereitet.