Assassin's Creed Black Flag Resynced: Warum gibt es nur "ausgeglichene" Reviews auf Steam?

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Assassin's Creed Black Flag Resynced: Warum gibt es nur "ausgeglichene" Reviews auf Steam?
Quelle: Erzeugt mit ChatGPT

Assassin's Creed Black Flag Resynced verpasst auf Steam nur knapp 100.000 gleichzeitige Spieler. Die Nutzerwertung bleibt dennoch "ausgeglichen", obwohl sich die anfangs schwachen Reviews bereits deutlich erholt haben.

Assassin's Creed Black Flag Resynced ist auf Steam nur knapp an einer sechsstelligen Spielerzahl vorbeigeschrammt. Laut SteamDB erreichte das Remake einen bisherigen Höchstwert von 99.451 gleichzeitig aktiven Spielern. Damit ist Ubisoft durchaus ein starker Start auf Valves Plattform gelungen. Bei den Nutzerbewertungen lief es zunächst allerdings weniger rund.

Kurz nach der Veröffentlichung fiel die Zustimmung auf Steam zeitweise deutlich unter 50 Prozent. Gamingbolt berichtete wenige Stunden nach dem Start von nur 45 Prozent positiven Bewertungen bei damals 1.067 Rezensionen. Dieser frühe Wert bildet den aktuellen Stand jedoch nicht mehr ab. Bis zum Morgen des 10. Juli hatte sich das Verhältnis bereits merklich zugunsten des Spiels verschoben.

SteamDB führte zu diesem Zeitpunkt 3.869 positive und 1.962 negative Rezensionen auf. Daraus ergibt sich ein Anteil von 66,4 Prozent positiven Bewertungen. Wegen einer eigenen Gewichtung bezifferte SteamDB die Wertung auf 65,15 Prozent. Auf Steam selbst wurde Black Flag Resynced bei weit über 5.000 Rezensionen weiterhin als "ausgeglichen" geführt.

Die ersten Stunden nach der Veröffentlichung fielen damit deutlich negativer aus als das inzwischen breitere Meinungsbild. Von einem durchgehend schlechten Steam-Start kann anhand der später hinzugekommenen Bewertungen nicht gesprochen werden. Für eine Einstufung als "größtenteils positiv" reicht die Zustimmung bislang aber ebenfalls nicht.

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Deutliche Unterschiede zwischen den Sprachgruppen

Die Gesamtwertung verdeckt übrigens auch erhebliche Unterschiede zwischen den von Steam separat ausgewiesenen Sprachen. Bei den 2.626 englischsprachigen und den bislang 297 deutschsprachigen Rezensionen fällt das Urteil mit "größtenteils positiv" deutlich besser aus, als es bei den chinesischen Rezensionen der Fall ist. Die 778 Bewertungen in vereinfachtem Chinesisch werden auf Steam hingegen als "größtenteils negativ" eingestuft.

Kritik richtet sich nicht nur gegen Technik

In den negativen Rezensionen tauchen mehrere technische und spielerische Kritikpunkte auf. Genannt werden unter anderem auf 30 Fps begrenzte Zwischensequenzen, Probleme mit dem Ubisoft-Launcher, Ruckler sowie eine teilweise umständliche Menüführung. Einzelne Nutzer berichten außerdem von deutlichen Leistungseinbrüchen mit bestimmten Intel-CPUs.

Die auf Steam geschilderten Erfahrungen decken sich allerdings nur teilweise mit unseren Tests von PCGH und PC Games zu Black Flag Resynced. So zeigte das Game bei 33 GPUs und 22 CPUs insgesamt eine eher positive Performance. Es sind nur wenige Bugs oder Fehler aufgetreten. Auch eine grundsätzliche Schwäche auf neueren Intel-CPUs ließ sich in den Messungen nicht erkennen. Der Core i9-14900KS führte bei den P0.2-Fps sogar das Testfeld an, während der Core i5-12400F als sinnvoller Einstieg für flüssiges Gameplay eingeordnet wurde.

Einige andere Kritikpunkte konnten wir allerdings durchaus bestätigen. Die Gegenwartsmissionen des Originals wurden vollständig gestrichen. Auch die zusätzliche Geschichte rund um Adéwalé aus Freedom Cry ist nicht Bestandteil des Remakes und soll nach aktuellem Stand nicht nachgereicht werden. Durch die veränderte Struktur enden einzelne Missionen laut Kollegen der PC Games zudem teilweise sehr abrupt.

Tatsache ist allerdings auch, dass Ubisoft offenbar aktiv an Verbesserungen arbeitet. So kam erst kürzlich ein Update, das unter anderem die Änderung der Sprachausgabe möglich machte. Leider betrifft aber auch ein Großteil der Rezensionen die Monetarisierungspolitik seitens Ubisoft. Mehrere Nutzer bemängeln zusätzliche Charakter-, Schiffs- und Kartenpakete, die auch in teureren Editionen nicht vollständig enthalten seien. Besonders negativ wird dabei aufgenommen, dass kostenpflichtige Zusatzinhalte bereits direkt zum Verkaufsstart angeboten werden. Daran wird sich vermutlich so schnell nichts ändern.


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Quelle: SteamDB, Gamingbolt, Steam

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    • Kommentare (30)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Ranock123 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von restX3
        Warum kauft man immer noch Ubisoft-Spiele? Allein das mit den DLCs ist die reinste Abzocke.
        Kaufen ist es nicht wirklich, weil Ubisoft. Man darf solange spielen, wie es Ubisoft es zulässt und dann ist es weg.
      • Von Ranock123 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von restX3
        Warum kauft man immer noch Ubisoft-Spiele? Allein das mit den DLCs ist die reinste Abzocke.
        Kaufen ist es nicht wirklich, weil Ubisoft. Man darf solange spielen, wie es Ubisoft es zulässt und dann ist es weg.
      • Von openworldgamer Freizeitschrauber(in)
        Zitat von restX3
        Warum kauft man immer noch Ubisoft-Spiele? Allein das mit den DLCs ist die reinste Abzocke.
        Stimmt, Spiel ist leider gut geworden und ist auch definitiv einer der besseren AC Teile😂 sollten sie als nächstes ein Remake zu AC2 planen, hoffe ich, dass die Gier nicht wieder zu groß ist.
      • Von restX3 BIOS-Overclocker(in)
        Warum kauft man immer noch Ubisoft-Spiele? Allein das mit den DLCs ist die reinste Abzocke.
      • Von theGucky Volt-Modder(in)
        Zitat von Govego
        Geh ich mit. Diese MTX könnten aber auch die Rettung sein, weil

        Nur Ubisoft weiß am Ende, ob es die richtige Strategie war. Wir können nur spekulieren.
        Weniger Spieler die mehr ausgeben oder mehr Spieler die weniger einbringen.
        Letzteres bringt definitv einen bessern Ruf.

        Am Ende ist auch Bungie mit Destiny 2 zu Grunde gegangen, weil die MTX auf lange Sicht nicht genug Geld eingebracht haben, bzw man hat damit zu viele Spieler vergrault.
      • Von Govego BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von theGucky
        Am Ende muss man sich fragen, warum Ubisoft auf einem absteigenden Ast ist und diese MTX könnten ein Grund vo vielen sein.
        Geh ich mit. Diese MTX könnten aber auch die Rettung sein, weil
        Zitat von Govego
        Die machen damit manchmal mehr Geld (z.B. in Valhalla) als mit dem Verkauf des eigentlichen Spieles. Der Markt ist da, also warum nicht bedienen?
        Nur Ubisoft weiß am Ende, ob es die richtige Strategie war. Wir können nur spekulieren.
      Direkt zum Diskussionsende
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