Assassin's Creed 4: Black Flag - Meucheln, Rauben und Brandschatzen auf höchstem Niveau - E3-Vorschau

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Special Roland Austinat (US-Korrespondent) Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Ahoi, Landratten! Wir warfen auf der E3 hinter verschlossener Tür einen Blick darauf, was Pirat Edward Kenway alles treibt, wenn er nicht der Hauptgeschichte von Assassin's Creed 4: Black Flag folgt: Von einer Kaperfahrt bis zur Schatzsuche gibt es jede Menge zu tun.

Gleich drei Mal bekamen wir Assassin's Creed 4: Black Flag auf der E3 zu sehen. Auf Ubisofts Pressekonferenz in Form eines Trailers, in dem Hauptfigur Edward Kenway mit seinen Piratenfreunden eine Tavernenschlägerei mit blutigem Ausgang anzettelt und dann auf hoher See gegen die Rotröcke kämpft. Auf Sonys Pressekonferenz wurden wir zusammen mit ein paar tausend anderen Zuschauern Zeuge dessen, dass auch bei den Profis nicht immer alles rund läuft: Die stimmungsvolle Demo, die uns ein Ubisoft-Entwickler vorspielte und deren Piratendorf bei Nacht stark an Monkey Island erinnerte, geriet immer wieder ins Stocken, wenn im Hintergrund neue Umgebungen geladen wurden. Umso gespannter waren wir auf die Vorführung am Ubisoft-Stand, die uns nicht enttäuschte: Lead Designer Sébastien Berton zeigte uns, was ein Pirat alles anstellen kann, wenn er nicht unbedingt der Hauptgeschichte folgt - bei einem Open-World-Titel keine unwichtige Angelegenheit.

Assassin's Creed 4: Black Flag - In den Gewässern von LeChuck

Edward Kenways Spielwiese ist die Karibik: Neben den drei großen Städten Havanna, Nassau und Kingston gibt es zahlreiche kleinere Inseln, in deren Ortschaften Kenway Proviant kaufen und neue Mannschaftsmitglieder anheuern kann. Außerdem warten dort Assassinen-Kontrakte: kleine Aufträge, die nichts mit der Hauptgeschichte zu tun haben, aber dennoch lohnenswert sind. Sébastian Berton wählt eine Mission, in deren Rahmen wir zwei Schmuggler mit Verbindungen zu den Templern unschädlich machen müssen. Wir finden die beiden in einer Art Open-Air-Kneipe, wo sie am helllichten Tag ihren dunklen Machenschaften nachgehen. Einen schnappen wir uns sofort, der andere entwischt uns und flieht aufgeschreckt zum Hafen. "Ihr hättet ihn auch mit der Pistole erledigen können", sagt Berton, "aber lasst ihn nur ruhig mit dem Schiff fliehen."

Auch wir eilen zum Hafen, wo unser stolzes Piratenschiff, die Jackdaw, bereits auf uns wartet. Ein Blick durchs Fernrohr verrät uns die Ladung des feindlichen Schiffs: Rum und Zucker, genau die richtigen Zutaten für einen leckeren Grog. Doch erst die Arbeit, dann das Vergnügen: Wir klemmen uns hinter eine Kanone und nehmen den Schmuggler unter Beschuss. Erst wenn die Masten eines gegnerischen Schiffes getroffen sind, können wir es entern. Unsere Aufgabe lautet dann, 15 Besatzungsmitglieder und den Kapitän unschädlich zu machen. Behände klettern wir am Tauwerk der Jackdaw empor und balancieren dann über eine Saling, die über das Deck des Schmugglerschiffs ragt. Von hier erledigen wir den Kapitän mit einem kühnen Sprung aus der Takelage, während unsere Mannschaft dabei ist, den Matrosenzähler von 15 auf null zu reduzieren.

Assassin's Creed 4: Black Flag: Ganz klassische Piraterie

"Nach einer gewonnenen Seeschlacht könnt ihr das unterlegene Schiff entweder mit Mann und Maus versenken, die Crewmitglieder in eure Mannschaft eingliedern oder gar das Schiff in eure Flotte aufnehmen", erklärt Sébastien Berton. Im letzteren Fall schicken Sie es als Teil Ihrer Flotte auf Missionen quer durch die Karibik - so ähnlich, wie Ihre verbündeten Assassinen in Assassin's Creed: Brotherhood beziehungsweise Revelations unterwegs waren. Das funktioniert auch per Tablet, auf dem Sie dann eine Karte der Karibik sehen. Am Horizont erspähen wir derweil ein englisches und ein spanisches Schiff, erbittert in eine Seeschlacht verwickelt. "Ihr könntet jetzt einer der beiden Parteien unter die Arme greifen oder den Sieger attackieren, um ihn anschließend zu plündern", sagt Sébastien Berton. Wir entscheiden uns jedoch, die beiden ihrem Schicksal zu überlassen und steuern eine kleine Insel in der Nähe an.

Auf dem Eiland entdecken wir das Skelett eines Piraten. "Ab und zu findet ihr auch Schiffbrüchige, die sich nur zu gern eurer Mannschaft anschließen", wirft Sébastien Berton ein. Doch was der tote Pirat bewacht, ist vielleicht noch besser: eine Schatzkarte. Optional lässt auch die sich auf einem Tablet öffnen, auf dem wir eine Wegmarkierung setzen dürfen, die auf dem PC dann den Kurs für unser Schiff vorgibt: Auf geht's zur Insel Misteriosa. Unterwegs springt ein Wal mit großem Getöse aus dem Wasser. "Die Walfanggebiete werden automatisch auf der Karte eingezeichnet und an eure Freunde weitergegeben" sagt Berton. "So nehmen sie an euren Entdeckungen teil." Um den Walfang hatte es im März einen Mini-Eklat gegeben: Die amerikanische Tierschutzorganisation PETA beschwerte sich darüber, worauf Ubisoft konterte, dass sie "weder illegalen Walfang noch den Lebenssstil eines Piraten mit schlechter Hygiene, Plünderungen, dem Diebstahl von Schiffen und Alkoholexzessen" befürworteten.

Assassin's Creed 4: Black Flag: Nur Sonne, Strand und Mai-Tais - mitnichten

Auf dem Weg zur Schatzinsel brauen sich dunkle Wolken über dem Meer zusammen. Immerhin sind wir in der Karibik, wo sich das Wetter oft in wenigen Minuten ändern kann. Obwohl in der Ferne eine Windhose über das Wasser streicht, beschließen wir, mit unserer Crew ein Seemannslied zu schmettern. "Im Laufe eures Abenteuers findet ihr noch weitere Lieder, die ihr eurer Mannschaft beibringen und dann mit ihr singen könnt", sagt Sébastien Berton. Einmal auf der Schatzinsel angekommen, wird diese übrigens Ihrer Karte hinzugefügt, so dass Sie beim nächsten Mal per Schnellreise dorthin gelangen können. Noch müssen wir jedoch mit dem Beiboot an Land gehen. Und wir sind dort nicht die ersten: Auf der Insel wandern ein paar spanische Soldaten herum. Zeit für eine neue Waffe, das Blasrohr. Mit einem Giftpfeil - es soll noch andere Pfeilarten geben - treffen wir einen der Soldaten, der daraufhin den Verstand verliert, für Unruhe unter seinen Kameraden sorgt und uns so das lautlose Vorbeihuschen erlaubt.

In den Ruinen auf einer Anhöhe, die laut Karte den Schatz beherbergen, wartet eine Minimission auf uns. Schaffen wir es, zwei Piraten, die kurz vor der Exekution stehen, unbemerkt zu retten, können wir sie in unsere Mannschaft aufnehmen. Das gelingt uns mit einem Piraten, der andere muss leider ins Gras beißen. Jetzt können wir endlich die Schatztruhe knacken. Darin: 3000 Goldstücke und eine Konstruktionszeichnung einer neuen Waffe beziehungsweise einer Munitionsart für die Jackdaw. Im Laufe des Spiels statten Sie so Ihr Schiff nach Ihren eigenen Wünschen aus. Einen Assassinen-Auftrag erfüllt, eine Seeschlacht gewonnen, einen Schatz entdeckt - das Leben eines Piraten mag zwar kurz sein, doch abwechslungsreich ist es allemal.

Assassin's Creed 4: Black Flag - E3-Fazit

Schon erstaunlich, wie hoch die Qualität der Assassin's-Creed-Serie trotz der hohen Schlagzahl ist. Immerhin ist Black Flag schon der sechste Teil der erst 2007 gestarteten Reihe. Ein wirklich großartiger obendrein: Assassin's Creed 4 fängt die Piratenatmosphäre so stimmungsvoll ein, dass die Hauptgeschichte schon ziemlich gut sein muss, um uns von der Erforschung der Karibik, dem Sammeln neuer Seemannslieder und der Schatzsuche abzuhalten.

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PunkPuster Freizeitschrauber(in)
        AW: Assassin's Creed 4: Black Flag - Meucheln, Rauben und Brandschatzen auf höchstem Niveau - E3-Vorschau

        Sry, aber des hat echt nix mehr mit Assassins Creed zu tun. Das Spiel könnte man eher Fluch der Karibik nennen...
      • Von PunkPuster Freizeitschrauber(in)
        AW: Assassin's Creed 4: Black Flag - Meucheln, Rauben und Brandschatzen auf höchstem Niveau - E3-Vorschau

        Sry, aber des hat echt nix mehr mit Assassins Creed zu tun. Das Spiel könnte man eher Fluch der Karibik nennen...
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