Ashes of Creation: Spekulationen über die tatsächliche Finanzierungssumme nehmen Fahrt auf
Ashes of Creation galt als Crowdfunding-MMO der Extraklasse, unterstützt von Fans durch Kickstarter und Alpha-Pakete. Nach dem Aus bleibt ein riesiger Scherbenhaufen von unerfüllten Erwartungen zurück, der viele Fragen aufwirft.
Ashes of Creation galt lange als eines der ambitioniertesten Crowdfunding-Projekte im MMO-Bereich. Der finanzielle Umfang des Projekts ist jedoch bis heute nur teilweise nachvollziehbar. Öffentlich belegt ist zunächst die Kickstarter-Kampagne aus dem Jahr 2017, die rund 3,3 Millionen US-Dollar einbrachte. Diese Summe stellt jedoch nur den Ausgangspunkt dar und bildet nicht den tatsächlichen Finanzrahmen der Entwicklung ab.
Wie viel Geld steckte wirklich in Ashes of Creation?
Bereits vor der Kampagne erklärte Studio-Gründer Steven Sharif mehrfach, das Projekt mit eigenem Kapital vorfinanziert zu haben. In Interviews und Entwicklerstreams sprach er von Investitionen in Millionenhöhe, ohne diese Angaben jemals konkret zu beziffern oder zu dokumentieren. Unklar bleibt, ob es sich dabei um Eigenmittel, private Kredite oder externe Darlehen handelte und unter welchen Bedingungen diese Mittel bereitgestellt wurden.
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Nach dem Kickstarter setzte Intrepid Studios auf ein dauerhaftes Finanzierungsmodell aus sogenannten Founder-Paketen, kostenpflichtigen Alpha- und Beta-Zugängen sowie kosmetischen Gegenständen. Diese Angebote waren über Jahre hinweg verfügbar und teilweise hochpreisig. Eine konsolidierte Übersicht über die dadurch erzielten Einnahmen wurde nie veröffentlicht. Schätzungen aus der Community, die sich auf aktive Alpha-Zugänge, Paketpreise und Zeiträume stützen, gehen von einem Gesamtvolumen im hohen zweistelligen Millionenbereich aus. Diese Zahlen sind jedoch nicht unabhängig bestätigt und bleiben Näherungen.
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Bemerkenswert ist auch die Unternehmensstruktur. Öffentlich zugängliche Firmeneinträge weisen Steven Sharif und John Moore als Hauptverantwortliche des Studios aus. Hinweise auf ein offiziell kommuniziertes Investorenkonsortium existieren nicht. Auch entsprechende Pressemitteilungen oder regulatorische Meldungen fehlen. Vor diesem Hintergrund werfen spätere Aussagen Sharifs, wonach sich die Kontrolle über das Unternehmen verschoben habe, Fragen nach der tatsächlichen Entscheidungsstruktur auf.
Mitarbeiter berichten von Problemen
Hinzu kommen Berichte ehemaliger Mitarbeiter, die von finanziellen Engpässen in der Spätphase der Entwicklung sprechen. Genannt werden unter anderem verzögerte Zahlungen, infrastrukturelle Einschränkungen sowie ausstehende Gehälter. Diese Aussagen sind bislang nicht durch Gerichtsverfahren oder offizielle Stellungnahmen belegt, zeigen jedoch ein konsistentes Bild zunehmender Liquiditätsprobleme. Der kurzfristig gestartete Early-Access-Zugang am 11. Dezember 2025 wird daher von Beobachtern als möglicher Versuch gewertet, zusätzliche Einnahmen zu generieren.
Insgesamt bleibt festzuhalten, dass Ashes of Creation über einen langen Zeitraum erhebliche Geldmittel mobilisieren konnte, deren exakte Höhe und Verwendung jedoch nicht transparent offengelegt wurden. Der Fall verdeutlicht strukturelle Schwächen großangelegter Crowdfunding-Modelle, bei denen finanzielle Verantwortung, Kontrolle und Rechenschaftspflicht oft unklar verteilt sind. Vor allem das abrupte Ende und die ungeklärten Umstände hinterlassen deutlich mehr als nur einen faden Beigeschmack.
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Quellen: via Reddit, via PC Gamer, via Dexerto

Der User des englisch sprachigen Videos hatte auch gesagt und gezeigt das er diesen Vorgang mehrmals machen musste (mehr als 10x ><*) bis die es endlich gerafft und akzeptiert hatten.
Edit: 1. Versuch und gleich Geld als Guthaben erstattet welches ich gleich in Dying Light The Best gesteckt.
und dann ist das Geld der Kunden "weg"....